04/06/18: ING steigt bei Fincompare ein, Nagas kleiner Trick, BS Payone/Ingenico

Exklusiv: ING landet nächsten Coup – und steigt nach dem Lendico-Kauf auch bei Fincompare ein

Zu Wochenbeginn gleich mal ein Paukenschlag: Nach exklusiven Informationen von „Finanz-Szene.de“ steigt die niederländische ING Groep bei Fincompare ein, einem 2017 gegründeten Berliner Fintech, das sich auf die digitale Vermittlung von Firmenkunden-Krediten spezialisiert hat. Falls es nun nicht sofort bei Ihnen klingeln sollte, dann helfen wir gerne nach: Mitte Februar hatte die deutsche Tochter ING Diba  bereits die Übernahme der Kreditplattform Lendico angekündigt.  Branchenkenner gehen davon aus, dass die Diba auf Basis der Lendico-Technologie demnächst einen digitalen KMU-Kredit launcht – und Fincompare dann als Vertriebsplattform dienen könnte. So ähnlich macht es die Oranje-Bank in der Baufinanzierung schon seit vielen Jahren mit Interhyp. Fincompare-Chef Stephan Heller betonte im Gespräch mit „Finanz-Szene.de“ gleichwohl, dass die Niederländer (anders als bei Interhyp und Lendico) nur einen Minderheitsanteil übernehmen. Hier alle Details und wie der Deal das deutsche Firmenkunden-Geschäft verändern könnte: Finanz-Szene.de

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News

Deutsche Großbanken beerdigen Datenprojekt: Monatelang werkelten die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Helaba und die LBBW an einer gemeinsamen Plattform, um Synergien bei der kostspieligen Erfassung von Kundendaten im KMU-Geschäft zu heben. Nun jedoch haben sich zwei der vier Geldhäuser aus dem Projekt zurückgezogen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Bei unserer Exklusv-Geschichte „Verbünden sich die Sparkassen mit Ingenico?“ von neulich hat sich das Fragezeichen erledigt: Der französische Payment-Riese übernimmt 52% am öffentlich-rechtlichen Acquirer BS Payone, die restlichen 48% verbleiben bei den Sparkassen. t3n

Nein, natürlich würde „Finanz-Szene.de“ niemals für sich reklamieren, den Kurs der Deutschen Bank gestützt zu haben: … aber zumindest sind wir erleichtert, dass sich unsere am Freitagmorgen geäußerte Mutmaßung, der krasse Kursrutsch von Donnerstag könnte ein wenig übertrieben gewesen sein, bestätigt hat. Die Aktie schloss am Freitag mit einem Plus von 2,8% – und das trotz des ach so schlimmen Downgrades durch Standard & Poor’s.

Wobei, vermutlich war es nicht unser Newsletter, sondern der Brief von Christian Sewing, der die Aktionäre der Deutschen Bank fürs erste ein wenig beruhigt hat: In dem offiziell an die Mitarbeiter, inoffiziell aber natürlich auch an die Öffentlichkeit gerichteten Schreiben, betont der Deutsche-Bank-Chef noch einmal: Es seien allein organisatorische Probleme, die zur krassen Beurteilung („in troubled conditions“) der US-Tochter durch die Federal Reserve geführt hätten. Mit den Kapital- und Liquiditätskennziffern gebe es hingegen keine Probleme. Hier der Brief im Wortlaut: Finanz-Szene.de 

Das eng mit Hauck & Aufhäuser und der Deutschen Börse verbandelte Hamburger Krypto-Fintech Naga  wollte laut Finanzkalender im Mai eigentlich seine 2017er-Zahlen veröffentlichen. Nachdem wir am Freitag (also am 1. Juni …) anfragten, wo der Geschäftsbericht denn bleibe, wurde am Wochenende mal eben der Finanzkalender angepasst. Glauben sie nicht? Dann sehen Sie sich mal unsere Screenshots an: Finanz-Szene.de

Linktipps

Was ist eigentlich der ideologische Überbau, wenn Deutsche-Bank-Digitalchef Markus Pertlwieser die Entscheidung, nun doch keine neue Digitalbank zu starten, damit begründet, dass die Zukunft seines Arbeitgebers (in unseren eigenen  Worten ausgedrückt) nicht im Aufbau einer digitalen Bank sondern im Aufbau einer digitalen Plattform liegt? Mit dieser Frage haben sich sehr ausführlich und sehr lesenswert die Kollegen von „Brand eins“ befasst. Brand eins

Und damit die heutige Ausgabe von „Finanz-Szene.de“ endgültig zum „Deutsche-Bank-Kuschel-Newsletter-des-Jahres“ avanciert: … verlinken wir auch noch ein Interview, in dem Joris Hensen, Leiter des API-Programms der Deutschen Bank, erklärt, wie weit das größte Geldhaus des Landes seinen Schnittstellen-Striptease eigentlich noch zu treiben gedenkt. Gründerszene

Und spätestens jetzt herrscht in den Doppeltürmen eine solche Sektlaune, dass niemand mehr mitbekommt, wie wir häretischerweise dann doch noch auf eine Analyse verweisen, die sich mit dem desaströsen Kurs-Buch-Verhältnis der Deutschen Bank befasst. Manager Magazin

Klickfavorit

… war am Freitag das Stück über den Rückzug der Hypo-Vereinsbank aus ihren deutschen Fintech-Beteiligungen. Finanz-Szene.de

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