05/09/18: Diemer zieht sich bei Finiata zurück, Der Angriff der ING Diba, Die „Schöner Wohnen“-Filiale

Exklusiv: Kreditech-Gründer Sebastian Diemer legt CEO-Posten bei Finiata nieder

Paukenschlag in der deutschen Fintech-Branche: Nach exklusiven Informationen von „Finanz-Szene.de“ zieht sich Sebastian Diemer drei Jahre nach seinem Ausscheiden bei Kreditech auch bei seinem neuen Startup Finiata („Bezahlt.de“) frühzeitig vom CEO-Posten zurück.  An seine Stelle rückt Jan Enno Einfeld, der zuletzt gut zehn Jahre bei der Quickborner Onlinebank Comdirect tätig war. Dort entwickelte er unter anderem den Robo-Advisor „Cominvest“ mit und gehörte zu den Protagonisten der hauseigenen Startup-Garage. Einfeld hat zum 1. September bei Finiata angefangen, Anfang der Woche stellte er sich den mittlerweile rund 50 Mitarbeitern vor. Lesen Sie hier, was der Neue mit dem Working-Capital-Finanzierer vorhat – und wie Diemer seine neuerliche Demission begründet: Finanz-Szene.de

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Wie die ING Diba ihre Erträge im Firmenkunden-Geschäft binnen kürzester Zeit verdreifacht hat

Wofür steht die ING Diba? Fürs Extra-Konto. Für die Standardisierung der Baufinanzierung. Für eine Cost-Income-Ratio von 44. Und natürlich ein bisschen auch für die Folklore (Dirk Nowitzki, Peer Steinbrück, Scalable Capital, Agile Organisation). Aber fürs Firmenkundengeschäft? Nun gut, dass sich die Frankfurter Oranjebank seit ein paar Jahren auch in diesem Feld tummelt, das ist bekannt. Und dass sie dabei ein paar beachtliche Erfolge erzielt hat, auch. Aber dass die ING Diba ihre Erträge binnen kürzester Zeit mehr als verdreifacht hat und allmählich in die Ertragsdimension mancher Landesbanken vordringt – wussten Sie auch das? Jedenfalls: Ein Leser machte uns darauf aufmerksam, dass man aus den vielen Tabellen, die die ING Groep (also die niederländische Mutter der ING Diba) ihren Quartalszahlen beifügt, exakt den Zins- und den Provisionsüberschuss der deutschen Wholesale-Sparte herausklauben kann. Genau das haben wir gemacht. Sehen Sie selbst, was für eine interessante Grafik dabei herausgekommen ist: Finanz-Szene.de

News

Wenn die Briten glauben, sie könnten ihren Banken nach dem Brexit durch die Hintertür doch noch einen vollwertigen Zugang zur EU sichern (Stichwort: erweitertes Äquivalenz-Regime) … dann haben sie sich geschnitten. So jedenfalls schreibt es Levin Holle, der Mann für Finanzmarktpolitik im BMF, in einem Fachartikel (wenn auch vielleicht nicht ganz in diesen Worten). Bloomberg, Reuters

Es sind Tage des Abstiegs für die deutschen Banken: … nicht nur für die Commerzbank (die ihren Dax-Platz bekanntlich für das Margen-Wunder Wirecard räumen muss), sondern auch für den großen blauen Bruder. Der wird nach „Reuters“-Informationen nämlich aus dem EuroStoxx 50 fliegen. FAZ/RTR

Versicherungsthemen bleiben im Banken-Newsletter „Finanz-Szene.de“ ja normalerweise außen vor: … aber wenn die Münchner Rück 300 Mio. Dollar (ja, Sie lesen richtig: 300 Mio. Dollar!!!) für ein Berliner IoT-Startup auf den Tisch legt, dann könnte das womöglich ja auch den ein oder anderen Banker interessieren. Manager Magazin

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Linktipps

Was müssen (die deutschen) Banken tun, um im digitalen Zeitalter zu bestehen? Darüber hat sich LBBW-Chef Rainer Neske ein paar Gedanken gemacht und diese dann hier niedergeschrieben: Linkedin

Ist es wirklich zielführend, wenn Bankfilialen neuerdings aussehen, als wären sie dem „Schöner Wohnen“-Katalog entsprungen? Dieser Frage ist der Blogger-Kollege Hansjörg Leichsenring nachgegangen. Der Bank-Blog

Wie steht die Deutsche Bank größenmäßig denn jetzt eigentlich im Vergleich zu den (anderen) Großbanken da? Eine Übersicht des Manager Magazins

Und nochmal kurz zusammengefasst: Das sind die Gründe, warum sich die Commerzbank (für immer?) aus dem Dax verabschiedet. Süddeutsche Zeitung

Klickfavorit

… war gestern wenig überraschend die Thomas-Borgwerth-Analyse zu Wirecard und Adyen. Finanz-Szene.de

Back-End

Da haben Joko und Klaas doch tatsächlich ihr Fintech-Startup verkauft! Glauben Sie nicht? Schauen Sie mal: Deutsche Startups

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