07/02/19: Das „Air Bank Germany“-Projekt, ING Diba trumpft auf, Nächstes Finconomy-Venture

Exklusiv: „Air Bank Germany“ – Das N26 des Ostens strebt in den deutschen Markt

Im hiesigen Retailbanking könnte es bald einen weiteren schlagkräftigen Player geben. Nach Recherchen von „Finanz-Szene.de“ bereitet die rasant wachsende tschechische „Air Bank“ (die momentan noch zum Konglomerat des Oligarchen Petr Kellner gehört) ihre Expansion nach Deutschland vor. Die Pläne wirken ambitioniert: Als CFO ist der langjährige „Leiter Finanzen“ der Fidor Bank eingeplant. Und allein bei Linkedin finden sich unter dem Titel „Project Air Bank Germany“ schon jetzt rund 20 Mitarbeiter, von denen einige zuletzt in verantwortlicher Position für Adressen wie Concardis, Wirecard oder Klarna tätig waren. Darüber hinaus fahndet „Air Bank Germany“ in Jobbörsen wie Indeed bereits nach weiterem Personal. „Hinter diesen Plänen scheint richtig Geld zu stecken“, sagt ein deutscher Spitzenbanker, der das Projekt aus Konkurrenzgründen intensiv verfolgt. Hier die Details: Finanz-Szene.de

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Exklusiv: Die ING Diba scheint auch 2018 wieder ein bockstarkes Jahr hingelegt zu haben

Die ING Diba dürfte bei ihrer heutigen Bilanz-PK exzellente Zahlen präsentieren. Diese Schlussfolgerung drängt sich auf, wenn man in die gestern publik gemachten Zahlen des Mutterkonzerns eintaucht. So geht aus den regional aufgedröselten Statistiken hervor, dass die ING Groep speziell im deutschen Retailgeschäft fulminant abgeschnitten hat – und den Gewinn vor Steuern um 12% auf 972 Mio. Euro steigern konnte (freilich angefacht durch die Auflösung von 45 Mio. Euro Risikovorsorge allein im vierten Quartal). Im Firmenkunden-Geschäft lief es nicht ganz so gut – wohl auch, weil es in Q2 offenbar ein bisschen was abzuschreiben gab. Dennoch reichte es auch hier zu einem Plus von 2% auf 424 Mio. Euro. Und insgesamt? Lag das Ergebnis bei 1396 Mio. Euro, ein Zuwachs von 9%. Wichtig: Die „deutschen“-Zahlen der ING Groep sind nicht zu 100% deckungsgleich mit denen der jüngst in „ING Deutschland“ umbenannten ING Diba. Indes: Allzu groß können die Abweichungen eigentlich nicht sein.

News

In der Auseinandersetzung zwischen Wirecard und der „Financial Times“ hat sich das Deutsche Aktieninstitut klar auf die Seite des bayerischen Zahlungsdienstleisters geschlagen – und der britischen Wirtschaftszeitung schwere Vorwürfe gemacht:  Der Fall zeige, „dass der Kurs einer Aktie (…) durch das Verbreiten von Gerüchten und falschen Fakten ohne fundamentalen Grund nach unten gezogen werden kann“, sagte DAI-Chefin Bortenlänger gegenüber „Börse Online“.

Exklusiv – Im Schatten des Berliner Groß-Inkubators Finleap erweitert still und leise auch der kleine Münchner Fintech-Builder Finconomy seine Venture-Palette:  Als viertes Startup geht nun Finhome an den Start, verriet Geschäftsführer Reinhard Tahedl  im Gespräch mit „Finanz-Szene.de“. Dabei handelt es sich um eine Whitelabel-Lösung, mit der Banken, Versicherer und sonstige Finanzdienstleister ihren Endkunden „einen ganzheitlichen Überblick über alle Konten, Versicherungen und Kapitalanlagen bieten können“, so Tahedl. Also quasi eine Mischung aus Multibanking-Tool und digitalem Versicherungsordner. Auch diesmal gründet Finconomy wieder mit einem Co-Founder bzw. diesmal einer Co-Founderin – der früheren HVB-Managerin Caroline Froehlich.

Und die Kurzmeldungen, heute mit zwei Personalien und ausnahmsweise (weil so wenig los war gestern) zwei Meldungen von jenseits der Grenze: Die BNP braucht einen neuen Firmenkundenchef für den deutschen Markt. Der bisherige, Torsten Murke, wechselt nämlich als „Vice Chairman Global Banking EMEA“ in die Pariser Zentrale (Finance Magazin) +++ Der Retailchef von Blackrock Deutschland, Christian Machts, wechselt zu Fidelity (Fondsprofessionell) +++Die ING Groep hat nicht nur in Deutschland, sondern auch insgesamt beachtlich abgeschnitten (ARD) … +++ … während die BNP Paribas nach einem Gewinneinbruch in Q4 ihre mittelfristigen Ziele kassiert (Süddeutsche)

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Linktipps

Warum ist Berlin eigentlich so scharf drauf, die Deutsche Bank unter die Haube zu kriegen? Eine Analyse der Kollegen von Bloomberg

Banken waren mal technologische Giganten. Warum sind sie es heute nicht mehr? The Finanser

Aus der Reihe „Gesichter der Fintech-Branche“: Katharina Lüth, Head of Europe beim Berliner Finanz-Startup Raisin (ja, genau, das sind die mit den 100 Mio. Euro gestern …). PAB

Was ist eigentlich die Rolle eines Fintech-Influencers? Das soll uns einer der Fintech-Influencer schlechthin, nämlich Chris Gledhill, doch mal bitte selbst erzählen. Medium

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… war gestern unsere Sortierung der großen Fintech-Fundings nach Standort, Sektor, Geschäftsmodell und Kalenderjahr . Finanz-Szene.de

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