12/06/18: Deutsches Fintech mit 60% Ebit-Marge, Frankfurts erste Brexit-Banker, Cerberus stockt auf

Exklusiv: Deutsches Payment-Fintech „Sofortüberweisung“ macht 60% Ebit-Marge

Was passiert eigentlich, wenn so ein Fintech mal so richtig abgeht? Wenn sich die Produkte also am Markt durchgesetzt haben. Und wenn dann irgendwann die erhofften Skaleneffekte einsetzen. Studieren lässt sich dieser Fall am Beispiel der Sofort GmbH. Das ist jenes Münchner Payment-Startup, das sich in vielen Online-Shops hierzulande längst als Alternative zu Kreditkarte, Rechnung, Lastschrift oder Paypal etabliert hat. Zwar gehört die Sofort GmbH seit 2015 zu Klarna, dem schwedischen Fintech-Unicorn. Allerdings fertigt die Firma immer noch brav und regelmäßig einen eigenen Jahresabschluss an. Der für 2017 ist dieser Tage offengelegt worden. „Finanz-Szene.de“ hat ihn gelesen – und ist unter anderem auf eine geradezu unfassbare Ebit-Marge gestoßen. Hier die komplette Analyse: Finanz-Szene.de

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SRC bestätigt PSD2-Konformität von Transakt

Nach einer intensiven Evaluierung haben die IT-Experten der  Security Research & Consulting GmbH (SCR) die PSD2-Konformität von Transakt bestätigt.  Transakt ist die neue Mobile-Banking-Lösung des internationalen Software-Unternehmens Entersekt. Dank neuester Sicherheitstechnologie ermöglicht Transakt das Auslösen einer Transaktion und die anschließende sichere 2-Faktor-Authentifizierung über ein und dasselbe Mobilgerät – und sogar mit einer einzigen App. „Transakt kann als State-of-the-Art-Lösung betrachtet werden, die hinsichtlich Design und Technologie weithin akzeptierte Best Practices der Branche verwendet“, so SRC. Transakt schützt weltweit bereits 150 Mio. Transaktionen pro Monat. Es kann problemlos in jede Mobile-Banking-App als sichere, komfortable und PSD2-konforme Authentifizierungslösung integriert werden. Erfahren Sie mehr

News

Exklusiv – Goldman lotst die ersten Brexit-Banker nach Frankfurt: Eine dreistellige Zahl an Mitarbeitern will die US-Investmentbank im Zuge des Brexits von London nach Frankfurt verlegen. Die Vorhut ist in diesen Wochen im Anmarsch – „Finanz-Szene.de“ hat die ersten Namen (wobei das jetzt nicht so viele sind, dass Sie unbedingt klicken müssen, im Gegenteil, die „Story“ ist sehr dünn). Finanz-Szene.de

Exklusiv – Zahlungsabwickler Telecash verliert seinen Geschäftsführer: Nach Informationen von „Finanz-Szene.de“ wird Thomas Hellweger die Deutschland-Tochter des US-Payment-Riesen First Data nach gut zehn Jahren verlassen. Branchenspekulationen besagen, der erfahrene Manager wechsele zum Netzbetreiber Intercard (der ja ebenfalls einem großen US-Konzern untersteht, nämlich Verifone) – hierfür war allerdings keine Bestätigung zu erhalten. Telecash hatte jüngst im Bieterwettstreit um die Sparkassen-Tochter BS Payone den Kürzeren gezogen und gilt nun selber als möglicher Übernahmekandidat.

Bankaktien profitieren von positiven Nachrichten aus Italien: Die Papiere der Commerzbank stiegen gestern um 3,5%, die der Deutschen Bank um 1,3%. Manager Magazin

Die NordLB macht ernst bei ihrem Jobabbau-Programm: … und will jetzt auch bei der Deutschen Hypo (sprich: bei ihrer ertragsstärksten Tochter) mehr als 1000 Stelle streichen. Börsen-Zeitung (Paywall), Handelsblatt (Paywall)

Exklusiv – Klaus Kaldemorgen wechselt nicht zum „Handelsblatt“: Ein Seitentausch böte sich zwar an, nachdem der beliebte DWS-Fondsmanager seit Jahresbeginn bereits zehn Kolumnen für die unabhängige Düsseldorfer Wirtschaftszeitung verfasst und ihr zudem dieser Tage sein zweites großes „Interview“ in diesem Jahr gewährt hat (das erste übrigens erschien im Februar und hatte fast den gleichen Tenor). Dem Vernehmen nach bleibt Kaldemorgen der Fondstochter der Deutschen Bank allerdings erhalten. Alle Kaldemorgen-Kolumnen im Überblick (Paywall)

That’s not news

Wenn „Finanz-Szene.de“ montags nicht erscheint (was die Regel sein sollte), wärmen wir die wichtigsten News des langen Wochenendes am Dienstag kurz für Sie auf:

  • Cerberus stockt Anteil an der Commerzbank auf: Nämlich auf „deutlich über fünf Prozent“, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
  • Commerzbank lockt KMUs mit Zinserlass: Die Discount-Angebote sollen sechs bis neun Monate lang gelten – und sind offenbar als Angriff auf die Sparkassen gedacht. Handelsblatt (Paywall)
  • Fintech-Investor Blackfin beruft Deutschland-Chef: … und zwar Kai Wilhelm Franzmeyer, den Ex-Chef-Abwickler der WestLB. Finance
  • Chefwechsel bei NIBC Deutschland: Der frühere HSBC-Banker Markus Buncsak hat den Posten nach nur einem Jahr schon wieder abgegeben. Finance Magazin
  • Andrea Weck geht zur UBS: Zuletzt war die Fintech-Spezialistin für die Digitalisierungs-Plattform Fintechcube tätig. Private Banking Magazin

Linktipps

Eine vielleicht nicht richtige, wohl aber sehr plausible und sehr lesenswerte Erklärung für das jüngste Techtelmechtel zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank ... hält das Manager Magazin bereit: MM

Und noch eine Analyse zum selben Thema: Unter welchen Gegebenheiten eine Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank vielleicht doch realistisch wäre. Börse Online

Wie Martin Zielke die Commerzbank umbaut – und wie die Mitarbeiter darüber denken. Handelsblatt (Paywall)

Falls Sie immer noch keinen Overkill an Betrachtungen zum deutschen Payment-Markt verspüren … dann wollen wir Ihnen das Stück von Jochen Siegert und Kilian Thalhammer ans Herz legen. PAB

Und ein Blick nach Schweden … wo der Widerstand gegen die cashlose Gesellschaft zuzunehmen scheint. Bloomberg

Klickfavorit

… war am Freitag das Bild vom Mann mit der Mütze. ARD Börse