14/02/19: Wir enthüllen die N26-Zahlen!, Jobabbau bei Dt. Bank, Wirecard-Krimi

Exklusiv: Erträge, Kosten, Cashburn, Einlagen und alles andere – Wir haben die N26-Zahlen!!!

Wie gut ist N26 wirklich? Wie hoch sind die Provisionserträge, wie hoch die Zinseinnahmen? Wo kommen die Erlöse her, wie viel Cash wird verbrannt, wie viele Einlagen verwaltet? Was verdient die Berliner Challenger-Bank pro Kunde, und was kostet im Gegenzug deren Akquise? … Um es kurz zu machen: Auf keine dieser Fragen gab es bislang eine richtige Antwort. Nun jedoch ist der Recherche-Pool aus „Finanz-Szene.de“ und „Gründerszene“ auf den ersten vollumfänglichen Konzernbericht von N26 gestoßen. Und in dem steht nun wirklich (fast) alles drin, was Finanz-Deutschland seit langem wissen will. Also, wenn es Sie nicht interessiert, dann scrollen Sie bitte runter. Andernfalls klicken Sie einfach hier: Finanz-Szene.de

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News

Neun Monate nach der Verschmelzung des eigenen Privatkundengeschäfts mit der Postbank macht das Deutsche-Bank-Management beim geplanten Stellenabbau Tempo: Wie das „Handelsblatt“ heute Morgen berichtet, sollen allein in der Zentrale bis 2020 rund 750 Arbeitsplätze wegfallen – was etwa 15% der Stellen entspräche. Der Vorstand dringe in den Gesprächen mit den Arbeitnehmer-Vertretern auf eine Einigung bis Mitte des Jahres, so das HB (Paywall).

Dürfen wir Ihnen nach ein paar Tagen Verschnaufpause mal wieder mit dem Thema Wirecard kommen? Laut „FAZ“ liegt der Staatsanwaltschaft München die Aussage eines Spekulanten vor, der zugegeben habe, er sei vorab darüber informiert worden, wann die „Financial Times“ in ihrer Online-Ausgabe über die Verdachtsmomente gegen den Dax-Konzern berichten würde. Was ist hierzu nun zu sagen: Wie „Finanz-Szene.de“ schon am 4. Februar exklusiv berichtete, gab es in den Tagen vor Erscheinen des ersten Artikels in der Tat einen Anstieg bei den Leerverkaufspositionen (nämlich von rund 2% auf rund 3%) – allerdings: Verglichen mit früheren Zeiten, als die entsprechenden Prozentwerte gern mal zweistellig waren, war von einer massiven Short-Attacke diesmal wenig zu sehen. Handelt es sich also wirklich um eine „Wendung“ in dem Fall, wie die „FAZ“ raunt. Mal abwarten. FAZ (Paywall)

Sollten Sie heute Morgen ein bisschen zum Thema Fintech googeln oder die „BÖZ“, Seite 2 (Paywall), aufschlagen, dann stoßen Sie auf eine KMPG-Studie, die unseren eigenen Ausführungen zum Thema deutsche Fintech-Fundings aus den vergangenen Wochen diametral widerspricht. Unsere These lautete nämlich, auf den Punkt gebracht: 2018 war dem Volumen nach das vermutlich fetteste Funding-Jahr für hiesige Fintechs überhaupt. Dabei beriefen wir uns auf unsere anekdotisch fundierte Pseudo-Datenbank und unser Bauchgefühl. Dagegen sagt KPMG jetzt plötzlich: Stimmt alles nicht, die Investitionen in deutsche Finanz-Startups sind im vergangenen Jahr regelrecht eingebrochen, nämlich von umgerechnet 1,7 Mrd. Dollar auf nur noch 1 Mrd. Dollar. Wir werden die Sache versuchen aufzuklären. Denn: Falls wir Ihnen wochenlang Unsinn erzählt haben sollten (wovon wir nicht ausgehen …), dann müssen wir uns selbstverständlich korrigieren.

Wie man inzwischen weiß, investiert die Berliner Volksbank in jedes deutsche Fintech, das- wie man in den 80ern gesagt hätte – nicht bei drei auf den Bäumen ist: Trotzdem waren wir überrascht, als wir dieser Tage lasen, dass sich die hauptstädtischen Genossen nun sogar an der rekordverdächtigen 120-Mio.-Franken-Finanzierung des Zürcher Finanz-Startups Tradeplus24 beteiligt haben. Was folgt als nächstes? P2P-Lending in Chile? Krypto in Budapest? Am Ehrgeiz wird’s nicht scheitern! Finews

Kurzmeldungen:  Nach den massiven Problemen mit der neuen Version von „Abacus“ (also der weitverbreiteten Meldesoftware) stellt Bearing Point die Tochter, die „Abacus“ betreibt, zum Verkauf – berichtet zumindest die Börsen-Zeitung (Paywall) +++ Die KfW hat im vergangenen Jahr nach Aussage ihres Vorstandschefs Bräunig mehr Gewinn gemacht als jene 1,4 Mrd. Euro, die es 2017 waren (Reuters) +++ Die Union Investment steht „Reuters“ zufolge gemeinsam mit einem Konsortialpartner vor einer 2 Mrd. Euro schweren Übernahme einer Immobiliengruppe (Börsen-Zeitung)

Klarstellung: Dass wir die 0,5% Marktanteil von Auxmoney „krass“ finden, war nicht ironisch gemeint, auch wenn einige Leser das offenbar so aufgenommen haben. Vielleicht dürfen wir nochmal kurz unsere Gedanken zu dem Thema präzisieren: Konsumentenkredite sind nun wirklich die Veranstaltung da draußen, bei der jeder draufhält. Die Spezialisten (Targo, Santander, Creditplus), die Allesbanker (Coba, ING Diba), die Bravbanker (Easycredit) und das halbe Internet. Und wenn da dann so ein Fintech mit einem eher esoterischen wirkenden Ansatz („Marketplace Lending“) daherkommt und von 1000 Euro gleich mal 5 Euro für sich beansprucht – nun ja: Finden Sie das dann nicht krass?

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Wie umgehen mit der Digitalisierung? Im aktuellen Whitepaper beschreibt die Star Finanz, der Experte für Online- und Mobile-Banking-Lösungen der S-Finanzgruppe, Herausforderungen und Chancen, die sich für Sparkassen durch die digitale Transformation eröffnen. Was Firmenkunden heute von ihrer Bank erwarten. Hier das Whitepaper: starfinanz.de

Linktipps

Ist der „Coco“-Santander-Schock ohne Beispiel? Nein, nicht ganz, denn im Dezember 2008 gab es schon mal einen ähnlichen Fall, damals ausgelöst durch – die Deutsche Bank! Welche Parallelen gibt es zwischen damals und heute? Und was sind die Lehren? FT Alphaville (registriert-, aber nicht bezahlpflichtig)

Der ebenso lesenswerte wie anonyme Zwitscherer „JohannesBorgen“ wäre nicht er selber, hätte er zu der „Coco“-Nummer keine Meinung: Twitter

Haben Sie eigentlich den kleinen PR-Gau der britischen Smartphone-Bank Revolut letzte Woche mitgekriegt? Falls nicht, hier zum nachlesen: BBC, Financial Times (Paywall)

Wenn Zahlungsverkehr und digitale Identitäten zusammenwachsen – dann wächst zusammen, was zusammengehört, findet der kluge Blogger Ralf Keuper: Bankstil

Klickfavorit

… war gestern der Neukreditgeschäft-Vergleich zwischen Auxmoney auf der einen Seite und ein paar klassischen Banken und Sparkassen auf der anderen. Finanz-Szene.de

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