20/12/18: Die 10 ultimativen Fintech-Trends, N26 mit „neuem“ Logo, Scalable dreht auf

Jahresrückblick: Die 10 ultimativen Trends in der deutschen Fintech-Branche

2018 war das Jahr, in dem die deutsche Fintech-Branche – ja, was eigentlich? … ihre erste große Entzauberung (Kreditech) erlebt hat? Ja, das auch. Vor allem aber war 2018 das Jahr, in dem viele hiesige Finanz-Startups zum ersten Mal so richtig durchgestartet sind. Bestes Indiz: Bei den Finanzierungsrunden ging es plötzlich nicht mehr um 10, 20 oder bestenfalls 30 Mio. Euro. Sondern gern mal um mehr als 50 Mio. (Deposit Solutions, Solarisbank) und in einem Fall sogar um mehr als 100 Mio. Euro (N26). Die Folgen dieser Fintech-Explosion sind an allen Ecken und Ende zu bestaunen: Das Ur-Fintech Wirecard ist jetzt mehr wert als die Deutsche Bank; N26 hat schon halb so viele Kunden wie die DKB; und immer mehr Finanz-Startups produzieren nicht mehr nur Fantasien, sondern echte Erträge. Was es sonst noch zu sagen gibt zum Fintech-Jahr 2018? Eine ganze Menge! Lesen Sie hier: Das waren (und sind) die 10 ultimativen Trends in der deutschen Fintech-Branche: Finanz-Szene.de

(in der morgigen Ausgabe dann das Ganze für die Bankenbranche …)

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News

Auch wenn wir bei „Finanz-Szene.de“ gern so tun, als wären wir Schweinchen Schlau – in Sachen NordLB haben wir den Durchblick längst verloren (was nicht heißen soll, dass wir ihn jemals hatten). Also: Nachdem es sich gestern in der „FAZ“ noch so las, als würden die Helaba-Träger einen Zusammenschluss mit der NordLB an (fast) unmöglich zu erfüllende Bedingungen knüpfen (übrigens auch für das eigene Management), lernen wir heute Früh bei der Lektüre des „Handelsblatts“, dass Helaba und NordLB jetzt doch wieder verhandeln. Dies überrascht zwar nicht per se – schließlich ist es der erkennbare Wunsch des gesamten öffentlich-rechtlichen Bankensektors, die niedersächsische Landesbank nicht an die Heuschrecken (oder gar an die Abwickler) zu verlieren. Was allerdings überrascht, das ist, wie konkret das alles jetzt im „HB“ klingt (O-Ton: „Die Helaba strebt eine zeitnahe Fusion beider Institute an“). Sollte alles, was bislang so furchtbar schwierig schien, nun, da die Deadline naht, plötzlich ganz, ganz leicht sein? Ein Weihnachtswunder. Handelsblatt (Paywall) 

Man muss nicht Schweinchen Schlau sein, um zu erkennen, dass vier Tage vor dem Heiligen Abend die Nachrichtenlage dann doch dünne wird. Drum leiten wir gleich über zu den Kurzmeldungen: Der Main Incubator (also der Frühphasen-VC der Commerzbank) hat seine Geschäftsführung um einen „Big-Data-Spezialisten“ namens Ryan Grenier erweitert (Pressemitteilung) +++ Erik Podzuweit, Chef des Münchner Robo-Advisors Scalable Capital, hat gestern verkündet, dass sein Unternehmen nach der Targobank und der Santander-Online-Tochter Openbank bereits weitere B2B-Partner gewonnen hat. Namen? Würden zu Beginn nächsten Jahres veröffentlicht (Bloomberg) +++  Dank des Authentifizierung-Fintechs Authada können sich Comdirect-Kunden bei der Kontoeröffnung jetzt per eID-Ausweis legitimieren (Börsen-Zeitung & Handelsblatt, jeweils Paywall) +++ Muss man vermelden, wenn N26 sein Logo minimal verändert hat? Nö. Wir tun es aber trotzdem mal (designtagebuch.de) +++ Die Deutsche Bank hat allein in Singapur und Hongkong im letzten halben Jahr rund 50 angeblich hochrangige Investmentbanker verloren (Bloomberg)

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Linktipps

Unter der bösen Überschrift „Es gibt schlimmere Dinge, als die Deutsche Bank zu führen“ beschreiben die Kollegen von „Bloomberg“, wie Jürgen Fitschen den einen Horrorjob im Grunde einfach nur gegen den nächsten eingetauscht hat: Er ist nämlich jetzt Aufsichtsratschef bei der zurzeit aber mal so richtig abschmierenden Mediamarkt/Saturn-Dachgesellschaft Ceconomy. Bloomberg

Müssen sich die Banken immer weiter digitalisieren? Unser Blogger-Kollege Hansjörg Leichsenring spielt mit der gegenteiligen These: Vielleicht stoße die Branche ja bereits an „die Grenzen der Digitalisierung“ – und müsse sich wieder mehr darauf konzentrieren, dass Banking eigentlich „People Business“ sei. Der Bank-Blog

Zu seinem Abschied hat der scheidende DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch dem hauseigenen Mitarbeitermagazin ein „Interview ohne Worte“ gegeben – und mal abgesehen davon, dass es auf dem sechsten Foto ein Finger weniger vielleicht auch getan hätte, muss man sagen: cooler Typ! dzbank.de

Bislang dachten wir, den „digitalen Klingelbeutel“ gäbe es allenfalls in Skandinavien. Doch weit gefehlt: Die Pax-Bank will bargeldloses Spenden jetzt auch in deutschen Kirchen ermöglichen. Domradio.de

Klickfavorit

… war gestern unser „Kurz gebloggt“ über die erstaunlich ambitionierten Payment-Pläne der Creditreform. Finanz-Szene.de

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