29/01/19: Das Finleap-Spezial, Große Challenger-Banken-Grafik, Bafin-Lizenz für finAPI

Exklusiv: Der große Finleap-Venture-Check, dritter und letzter Teil

War nicht noch irgendwas offen? Ach ja: Mitte November hatten wir unseren großen „Finleap-Venture-Check“ gestartet, Ende November folgte „Part II“, und dann … dann sollte Anfang Dezember eigentlich der dritte und finale Teil unserer Trilogie erscheinen. Doch stattdessen erschien: nichts. Nicht Anfang Dezember und auch nicht in den Wochen danach, weil irgendwie immer was dazwischen kam. Das Gute: Verloren geht hier nix. Und so haben wir heute also doch noch den letzten Teil für Sie im Angebot. Darin u.a.: Ein Venture, das fast in Vergessenheit geraten ist. Ein Venture, von dem man sich ein bisschen mehr erhofft hätte. Und das Venture, von dem wir glauben, dass es der erste Finleap-Exit überhaupt werden könnte. Voilà: Finanz-Szene.de

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Die Ermittlung der BESTEN BANK für Privatkunden erfolgt künftig auf Basis der DIN 77230. In dem einmaligen Bankentest „BESTE BANK vor Ort“, der sich seit Jahren mit festangestellten Testern u.a. an den Grundsätzen ordnungsgemäßer Testkaufdurchführung orientiert, war es schon immer das Ziel, zu testen, ob ein Kunde nicht nur empfohlen bekommt, was er wünscht, sondern auch, was er objektiv braucht. gepruefte-beratungsqualitaet.de

News

Was macht eigentlich der „Monitor“ (nicht im Sinne von: Bildschirm), also der Aufpasser, den die US-Aufsichtsbehörden einst in die Commerzbank entsandten, damit der darüber wacht, welche Fortschritte die  Coba im Kampf gegen Geldwäsche macht? Der ist weg! Wurde schon seit Monaten nicht mehr gesichtet in der Bank! Berichten heute Morgen jedenfalls mehr oder weniger unisono die „Süddeutsche“ und das „Handelsblatt“. Zwar sei das Verfahren noch nicht abgeschlossen, wird eine Commerzbank-Sprecherin zitiert. Das klingt aber eher so, als wolle man die Sache nicht zu hoch hängen – aus Angst, der „Monitor“ könne vielleicht mitlesen, sich herausgefordert fühlen und doch noch mal zurückkehren. Unterm Strich: Formal läuft die Sache noch, informell scheint sie erledigt zu sein. Was hieße, dass die Commerzbank (knapp vier Jahre, nachdem sie den Aufpasser im Rahmen eines 1,45-Mrd. Dollar  teuren Vergleichs mit den US-Behörden akzeptiert hatte) zumindest mal eine Sorge weniger hätte. SZ, HB (Paywall)

Dürfen wir den Stand der Dinge in Sachen NordLB kurz für Sie zusammenfassen, auch wenn der Kern der Nachricht vom Wochenende rührt? Also, Cerberus und Centerbridge haben ein gemeinsames Angebot vorgelegt, dass laut „HB“ und „BÖZ“ bei rund 600 Mio. Euro und laut „FAZ“ bei gut 1 Mrd. Euro liegen soll. Dafür verlangen die Investoren 49,8% der Anteile. Wenn man bedenkt, dass die Länder nach unserem Verständnis trotzdem die verbleibende Kapitallücke von mindestens 2 bis 2,5 Mrd. Euro schließen müssten, bedeutet die Offerte der PE-Buden also, dass sie der NordLB einen signifikant negativen Wert beimessen. Wichtig: Zur Rechnung gehören auch ein paar Nebenabreden. So schreibt die FAZ, die öffentliche Hand solle für Pensionsverpflichtungen in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro aufkommen. Dass dieses Geld aber noch on top kommt, wie die FAZ schreibt, scheint uns eher unlogisch (wir würden vermuten, sie sind Teil der mindestens 2 bis 2,5 Mrd. Euro, wobei dies, wie gesagt, wirklich nur unsere Vermutung ist). Wie auch immer: Die Moral von der Gschicht lautet ohnehin nicht, wie abgewichst die Heuschrecken sind. Sondern wie marode die NordLB ist. Finance Magazin, HB/Reuters, FAZ (Printausgabe von Montag), BÖZ (Paywall)

Ist die Geschichte, dass die Katarer laut „Bloomberg“ ihre Anteile an der Deutschen Bank aufstocken wollen, eigentlich neu – oder ist das mehr oder weniger dieselbe Chose, über die kurz vor Weihnachten schon das „Handelsblatt“ berichtet hatte? Die Investoren jedenfalls reagierten gestern gänzlich unangefixt auf die vermeintliche Kracher-News, die Aktie schloss bei minus 0,9% zu einem Kurs von 8,06 Euro. Bloomberg

Und weil wir heute auch sonst, um ehrlich zu sein, keinerlei Kracher-Meldungen im Körbchen haben, machen wir den Rest einfach kurz und knapp: Als zweites deutsches Fintech hat das Münchner Startup finAPI eine Bafin-Zulassung als Zahlungsinstitut gemäß PSD2 erhalten (Twitter) +++  Gemessen daran, dass um die Musterdingensklage gegen die Mercedes-Benz-Bank letzte Woche ganz schön viel Bohei gemacht wurde, sind die Erfolgsaussichten der Kläger offenbar ziemlich gering (SWR) +++ Und dann ist uns noch aufgefallen, dass sich die Deka mit 12% an einem Berliner Immobilien-Fintech namens Architrave beteiligt hat (ASS Compact)

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Linktipps

Die „Börsen-Zeitung“, die sich vergangene Woche schon sehr positiv über die Centerbridge-„Schwergewichte“ Frank Mattern (Ex-McKinsey) und Axel Wieandt (Ex-Wunderkind) geäußert hatte, erklärt ihren Lesern heute Morgen, warum das NordLB-Angebot von Centerbridge und Cerberus besser, und vielleicht sogar viel, viel besser ist, als es auf den ersten Blick scheint. Börsen-Zeitung

Für die Challenger-Banken-Freaks unter Ihnen: Eher zufällig sind wir dieser Tage auf einen interessanten grafischen Überblick zu den wichtigsten europäischen Playern (N26, Monzo, Revolut, Starling …) gestoßen. Vom Funding über die Bewertung bis hin zur Kundenzahl fast alles drin, was einen interessiert bzw. was öffentlich ist. LinkedIn

Wenn Sie am Private Banking im Allgemeinen und an Berenberg im Besonderes interessiert sind, dann empfehlen wir Ihnen trotz Paywall einen „Wiwo“-Artikel, der einigermaßen hart mit der Hamburger Edelbank ins Gericht geht (allerdings auch nicht sooo hart und sooo faktengeschwängert, dass Sie, wenn Sie an Private Banking nur mäßig interessiert sind, den Artikel jetzt unbedingt kaufen müssen). Wirtschaftswoche (Paywall)

Klickfavorit

… war am Freitag „Blackrocks fette Wette auf den deutschen Robo-Advisor-Markt“. Finanz-Szene.de

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