Exklusiv: Diese vier deutschen Fintech-Startups haben 2017 tatsächlich Geld verdient

Von Heinz-Roger Dohms

Mit der Profitabilität ist das ja so eine Sache. Einige deutsche Fintechs sind so hoch gefunded, dass es bis auf weiteres keine Rolle spielt, ob sie nun Geld verdienen oder nicht (N26, Deposit Solutions); andere sind noch so jung, dass es fast schon ein Geschmäckle hätte, wären ihre Zahlen schon schwarz (Solarisbank, Scalable); dann gibt es die, bei denen es nur eine Frage der Zeit zu sein scheint (Auxmoney, Raisin); und dann die, die zwar behaupten, sie seien profitabel, aber keine Belege hierfür anführen (Smava). Ach ja, und dann gibt es natürlich auch noch die, deren Chefs dann irgendwann mal den Linienbus zum Insolvenzgericht nehmen werden (xxxxxxxxxx, xxxxxxxxx).

Bleibt die Frage: Wer da draußen in der Fintech-Republik Deutschland wirtschaftet denn überhaupt profitabel? „Finanz-Szene.de“ hat sich dieser Tage mal durch die Abschlüsse praktisch aller einigermaßen bekannten, maximal zehn Jahre alten deutschen Finanz-Startups gewühlt. Und ja, immerhin: Vier von ihnen haben 2017 tatsächlich Gewinn gemacht:

  Gegründet Bereich Jahresüberschuss
Billlpay 2009 B2B-Payment 2.421.115 €
Ratepay 2009 B2B-Payment 2.399.214 €
Fino 2015 Kontowechsel 572.847 €
Fincite 2011 IT-Dienstleister 368.208 €

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