Kurz gebloggt: Was macht die Crefo da im Payment-Sektor?

Von Heinz-Roger Dohms

Liebe Leser aus der Payment-Branche, können Sie sich eigentlich einen Reim drauf machen, was die Creditreform da vorhat? Um die übrigen Leser kurz ins Boot zu holen: Seit 2015 gibt es eine Firma namens „Crefo Payment GmbH“, die vor gut anderthalb Jahren erstmals kleinere Ambitionen offenbarte, als sie den (eher den Insidern bekannten) Berliner Payment-Dienstleister UPG Technology übernahm. Wenn nun jedoch nicht alles täuscht, dann sind aus den kleinen längst große Ambitionen geworden.

Das jedenfalls zeigte sich dieser Tage mal wieder, als bei „Xing“ plötzlich Jan Sperber (Ex-Heidelpay, Ex-Payone) als neuer „Director Business Development“ der Crefo Pay aufschlug. Alles in allem finden sich bei „Xing“, wenn man „Crefo Payment GmbH“ eingibt, damit jetzt schon 20 Mitarbeiter mit größtenteils einschlägigen beruflichen Viten (Vitas?), also Ex-American-Express, Ex-First-Data und so weiter.

Kurz gesagt: Mit sechsstelligen Kosten lässt sich so ein Venture sicher nicht aufbauen. Mit siebenstelligen? Könnte (die UPG-Übernahme eingerechnet) knapp werden. Und das in einem engmargigen Markt, in dem es an Wettbewerb nicht mangelt. Mein lieber Herr Creditverein.

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