N26-Chef Stalf: „Bei mehr als 70 Prozent unserer Kunden sind die Akquisekosten gleich null“

Die Berliner Fintech-Bank N26 (ehemals Number 26) kommt vier Jahre nach ihrer Gründung bereits auf 500.000 Kunden. Um die Zahl besser einordnen zu können, haben wir Gründer Valentin Stalf drei Fragen gestellt.

1.) Mit wie vielen der 500.000 Kunden verdient N26 bereits Geld?

Stalf: Generell sind wir auf Einzelkundenbasis im Durchschnitt profitabel, allerdings veröffentlichen wir keine detaillierten Zahlen hierzu. Unser Fokus liegt weiterhin auf unserem Wachstum. Jeden Cent, den wir einnehmen, investieren wir in unser Angebot für unsere Kunden und unser Produkt.

2.) Bei wie vielen Kunden geht N26 davon aus, dass es sich um die Hauptbankverbindung des Kunden handelt?

Stalf: Aus Wettbewerbsgründen machen wir hierzu keine detaillierten Angaben. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit der Aktivität unserer Kunsenbasis.

3.) Wie viel kostet N26 im Schnitt die Akquise eines Kunden? 

Stalf: Ein grosser Teil unseres Wachstums (über 70 %) basiert auf den Empfehlungen unserer Kunden. Unsere Kundenaquiaitionskosten sind daher auch geringer als bei anderen Anbietern.

(Anm. der Redaktion: Die Kurzinterviews in unserer Rubrik „Drei Fragen, drei Antworten“ werden i.d.R. schriftlich geführt. So war das auch in diesem Fall.)