Wie die PR-Strategen der Deutschen Bank den neuen CEO positionierten

Von Heinz-Roger Dohms

Kennen Sie Christian Sewing, den neuen Chef der Deutschen Bank? Nein? Kein Problem. Denn um den Manager zu beschreiben, reicht offenbar ein einziges Wort: bodenständig. Eine Dokumentation von Finanz-Szene.de

„Sewing dagegen ist beides: Bodenständig, schon durch seine Herkunft, aber zugleich freundlich und offen“ (Spiegel online, 9. April)
„Bodenständiger Westfale mit Fingerspitzengefühl“ (Deutschlandfunk, 9. April)
„Der neue Chef der Deutschen Bank ist ein bodenständiger Manager, der auf einmal Angriffslust verkörpern soll“ (Zeit, 11. April)
„Bodenständigkeit soll den Erfolg bringen“ (Süddeutsche Zeitung, 10. April)
„Vor dem bodenständigen Westfalen steht eine …“ (ARD, 9. April)
„Er ist bodenständig, hat dennoch eine internationale Karriere hinter sich“ (Handelsblatt, 8. April)
„Geboren und aufgewachsen in einer deutschen Kleinstadt – das wirkt wohltuend bodenständig“ (SWR, 9. April)
„Der als bodenständig geltende Christian Sewing aus Westfalen ist sozusagen ein Eigengewächs“ (ZDF, 9. April)
„Vor dem bodenständigen Westfalen steht eine Herkulesaufgabe“ (SRF, Schweiz, 9. April)
„Der Weg nach oben führte den als bodenständig und kühl beschriebenen Banker …“ (Standard, Österreich. 9. April
„Nach dem indischstämmigen Investmentbanker Anshu Jain und anschließend dem britischen Sanierer John Cryan soll nun der bodenständige Ostwestfale …“ (Neue Westfälische, 9. April)
„Von Beobachtern wird er als bodenständig und durchsetzungsfähig beschrieben“ (NZZ, Schweiz, 10. April)
„Er gilt als nahbar, debattenfähig und bodenständig“ (Berliner Zeitung, 10. April)
„Stephan Szukalski, Chef der Bankengewerkschaft DBV, lobt den Manager als ‚bodenständigen, zuverlässigen jungen Mann'“ (Handelsblatt, 10. April)
„Zumindest gilt Sewing nicht als Hasardeur, sondern eher als bodenständiger Kosmopolit“ (NOZ, 8. April)