Die Fintech-Definition von „Finanz-Szene.de“

Von Heinz-Roger Dohms

Was ist ein Fintech? Versuch einer Definition:

1.) Fintechs im engeren Sinne: Technologisch unterfütterte Finanz-Startups, die grob gesagt nach 2011/2012 und damit tendenziell im Bewusstsein gegründet wurden, dass sie Teil eines größeren Ganzen sind (sprich: Teil des Fintech-Trends).

2.) Fintechs im engestmöglichen Sinne: Technologisch unterfütterte, nach 2011/2012 gegründete Finanz-Startups, die nicht nur ein bisschen IT-Programmier-B2B-Kram machen, sondern die eine klassische Bankdienstleistung quasi 1:1 ersetzen, dabei aber nicht mehr wie eine klassische Bank funktionieren. Aus unserer Sicht sind das in erster Linie die Online-Lender, unabhängig davon, ob P2P-basiert oder mit institutionellen Investoren. Fintech-Banken wie N26 gehören aus unserer Sicht ebenfalls zu den „Fintechs im engestmöglichen Sinne“.

3.) Ur-Fintechs: Zumindest bedingt technologisch unterfütterte Finanz-Startups, für die das mit dem „2011/2012“ nicht gilt. Dazu würden wir Interhyp, T360, Check24, Hypoport und Wirecard zählen.

4.) Reine B2B-Fintechs: Technologisch unterfütterte Finanz-Startups, die grob gesagt nach 2011/2012 gegründet wurden, die man früher aber vermutlich einfach als „IT-Dienstleister für Banken und/oder Versicherer“ bezeichnet hätte.

5.) Irgendwie eine Gruppe für sich: die Payment-Fintechs

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