Exklusiv: Die ING Diba hat auch 2018 wieder ein bockstarkes Jahr hingelegt

Von Heinz-Roger Dohms

Die ING Diba dürfte bei ihrer heutigen Bilanz-PK exzellente Zahlen präsentieren. Diese Schlussfolgerung drängt sich auf, wenn man in die gestern publik gemachten Zahlen des Mutterkonzerns eintaucht.

So geht aus den regional aufgedröselten Statistiken hervor, dass die ING Groep speziell im deutschen Retailgeschäft fulminant abgeschnitten hat – und den Gewinn vor Steuern um 12% auf 972 Mio. Euro steigern konnte (freilich angefacht durch die Auflösung von 45 Mio. Euro Risikovorsorge allein im vierten Quartal). Im Firmenkundengeschäft lief es nicht ganz so gut – wohl auch, weil es in Q2 offenbar ein bisschen was abzuschreiben gab. Dennoch reichte es auch hier zu einem Plus von 2% auf 424 Mio. Euro.

Und insgesamt? Lag das Ergebnis bei 1396 Mio. Euro, ein Zuwachs von 9%. Wichtig: Die „deutschen“-Zahlen der ING Groep sind nicht zu 100% deckungsgleich mit denen der jüngst in „ING Deutschland“ umbenannten ING Diba. Indes: Allzu groß können die Abweichungen eigentlich nicht sein.

Wie die ING Diba ihre Erträge im Firmenkunden-Geschäft binnen kürzester Zeit verdreifacht hat

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