Was die E&Y-Bankenstudie über das Mindset der deutschen Banken verrrät

Von Heinz-Roger Dohms

Es ist dann doch erstaunlich, zu welch unterschiedlichen Grundaussagen die diversen Studien über den deutschen Bankenmarkt immer wieder kommen. Während beispielsweise Bain im Dezember (mal wieder) den Untergang der deutschen Kreditwirtschaft ausrief, liefert Ernst &  Young nur sechs Monate später die Antithese: Alles halb so wild! Das operative Geschäft? Positiv bis sehr positiv, berichten 97% der von E&Y befragten Banken und Sparkassen.  Die Aussichten im Retailgeschäft? Gut oder eher gut, sagen 92%.  Krise? Welche Krise?! Nun sollte man solche Studien natürlich nicht zu ernst nehmen. Bemerkenswert finden wir allerdings schon, dass in der E&Y-Studie von 2016 noch drei von fünf Banken berichteten, den Personalbestand reduzieren zu wollen. Und jetzt? Tut dies nur mehr eines von acht Instituten. Zugleich misst lediglich jedes zwölfte Institut dem Thema „Kooperationen mit Fintechs“ eine gesteigerte Bedeutung bei. Mal vorausgesetzt, die E&Y-Befragung war methodisch einigermaßen valide: Kann es sein, dass viele Banken, nachdem sie die Kosten ein wenig gesenkt und die Gebühren ein wenig erhöht haben, jetzt erst mal wieder ein wenig durchschnaufen wollen?

Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

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