Welche Fintech-Startups hierzulande hoch gefunded werden – und welche nicht

Von Heinz-Roger Dohms

Das Jahr ist noch keine sechs Wochen alt – da vermeldet bereits das zweite deutsche Fintech eine Finanzierungsrunde in dreistelliger Millionenhöhe. 100 Mio. Euro frisches Eigenkapital schießen Investoren in den Festgeldvermittler Raisin („Weltsparen“), nachdem die Smartphone- Bank N26 im Januar sogar 260 Mio. Euro vereinnahmt hatte.

Anlass genug, sich einmal näher anzuschauen, was das für Finanz-Startups sind, die hierzulande hoch gefunded werden. Dazu haben wir die 15 größten einzelnen Finanzierungsrunden genommen und sie unter anderem nach Sektor, Standort und dem Jahr des Fundings sortiert. Und ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Auffällig ist, dass a) sieben der zehn größten Runden auf die zurückliegenden gut 13 Monate entfallen, b) dass sich 14 der 15 größten Runden auf nur zwei Städte verteilen und dass c) unter den Top-15-Runden nicht eine einzige einem Insurtech zugutekam.

Hier die fünf Grafiken

Die 15 größten Fintech-Fundings

Die Fundings nach Geschäftsmodell

Die Fundings nach Kalenderjahr

Die Fundings nach Standort

Die Fundings nach Sektoren

Anm.: Bei einigen wenigen Fintechs mussten wir die Funding-Höhe schätzen, weil die Unternehmen hierzu missverständliche Angaben gemacht hatten.

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