Wie die ING Diba ihre Erträge im Firmenkunden-Geschäft binnen kürzester Zeit verdreifacht hat

Von Heinz-Roger Dohms

Wofür steht die ING Diba? Fürs Extra-Konto. Für die Standardisierung der Baufinanzierung. Für eine Cost-Income-Ratio von 44. Und natürlich ein bisschen auch für die Folklore (Dirk Nowitzki, Peer Steinbrück, Scalable Capital, Agile Organisation). Aber fürs Firmenkundengeschäft? Nun gut, dass sich die Frankfurter Oranjebank seit ein paar Jahren auch in diesem Feld tummelt, das ist bekannt. Und dass sie dabei ein paar beachtliche Erfolge erzielt hat, auch. Aber dass die ING Diba ihre Erträge binnen kürzester Zeit mehr als verdreifacht hat und allmählich in die Ertragsdimension mancher Landesbanken vordringt – wussten Sie auch das? Jedenfalls: Ein Leser machte uns darauf aufmerksam, dass man aus den vielen Tabellen, die die ING Groep (also die niederländische Mutter der ING Diba) ihren Quartalszahlen beifügt, exakt den Zins- und den Provisionsüberschuss der deutschen Wholesale-Sparte herausklauben kann. Genau das haben wir gemacht. Und zwar für sämtliche Quartale von Q4 2014 bis Q2 2018. Hier die Grafik, die dabei herausgekommen ist:

 

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