von Wolf, 7. März 2019
Ein paar Wochen ist es erst her, dass wir an dieser Stelle räsoniert haben, während die deutschen Fintechs inzwischen Fundings von 100 Mio. Euro und mehr erhielten, müssten sich die Insurtechs mit Summen von allerhöchstens 20 Mio. bis 30 Mio. Euro begnügen. Nun denn: Seit dieser Woche ist dies ein Befund für den Mülleimer. Denn nachdem am Dienstag zunächst Wefox eine Finanzierungsrunde in Höhe von 110 Mio. Euro vermeldete, zog gestern das Berliner Versicherungs-Startup Friday mit sogar 114 Mio. Euro nach. Nun mag man einschränken, dass hiervon 75 Mio. Euro vom Schweizer Mutterkonzern Baloise kommen und die übrigen 39 Mio. Euro in Form von „Media for Equity“-Deals – indes: Macht das die Nachricht kleiner? Vielleicht kann man es ja sogar andersrum wenden: Versicherer wie Baloise oder die Allianz investieren offenkundig deutlich aggressiver in die Startup-Branche, als das die (deutschen) Banken tun. Sonst noch was? Ja: Glückwunsch an den kleinen Samwer, der ja der Chef von Friday ist. Wenigstens einer in der Familie, der im Bereich Fintech/Insurtech was reißt! Gründerszene, NZZ
Sind Sie bereits Abonnent? Hier geht's zum Login!
Finanz-Szene ist das Nr.-1-Medium für Banken und Fintechs. Jetzt Premium-Abonnent werden und Zugang zu allen Inhalten sichern. Ab 9,99 Euro (für den 1. Monat).
Die Artikel von Finanz-Szene sind urheberrechtlich geschützt und nur für den jeweiligen Premium-Abonnenten persönlich bestimmt. Die Weitergabe – auch an Kollegen – ist nicht gestattet. Wie Sie Inhalte rechtssicher teilen können (z.B. via Pressespiegel), erfahren Sie hier.
Danke für Ihr Verständnis. Durch Ihr Abonnement sichern Sie ein Stück Journalismus!