von Christian Kirchner, 13. Mai 2020
Die Commerzbank hat im ersten Quartal einen Nettoverlust von 295 Mio. Euro erlitten. Damit verfehlte das Institut die Analystenerwartungen leicht, die im Schnitt bei einem Verlust von 240 Mio. Euro lagen. Grund des Einbruchs gegenüber dem Vorjahr sind der (erwartete) Anstieg der Risikovorsorge auf 326 Mio. Euro sowie ein (nicht erwartetes) Minus von 304 Mio. Euro beim Bewertungsergebnis. Hier machte die Commerzbank „Absicherungsgeschäfte für Kunden und das eigene Geschäft“ verantwortlich, die zu einer Neubewertung von Derivate-Beständen geführt hätten. Insgesamt taxiert die Commerzbank den „Corona-Effekt“ auf ihr Ergebnis im Q1 auf knapp eine halbe Mrd. Euro.
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