von Christian Groß-Hetzel*, 21. Januar 2026
Riverty bringt mehr Transparenz in den NPL-Markt in Deutschland und ganz Zentraleuropa. Mit einer Open-Book-Policy lösen wir uns von einmaligen Transaktionen, die mit dem Signing enden, und bewegen uns hin zu echten Partnerschaften, in denen beide Seiten aus jeder Transaktion lernen. Im Kern verwandelt eine Open-Book-Policy einen NPL-Verkauf in ein Feedback-Instrument für das Kreditgeschäft selbst.
Heute werden viele NPL-Transaktionen noch von versiegelten Gebotsverfahren, begrenztem Feedback und einem starken Fokus auf das eine Ergebnis – den Verkaufspreis – dominiert. Sobald der Deal abgeschlossen ist, endet der Informationsfluss in der Regel. Mit einem Open-Book-Ansatz ändern wir das. Für uns ist ein Verkauf nicht das Ende der Geschichte. Er ist der Beginn eines kontinuierlichen Austauschs von Daten und Erkenntnissen, der sowohl Verkäufer als auch Käufer langfristig zu besseren Entscheidungen befähigt.
Das Ziel ist einfach, aber ambitioniert: Ein Markt, der effizienter, vorhersehbarer und kooperativer für alle professionellen Teilnehmer ist.
Der Preis wird immer wichtig bleiben. Aber für einen Verkäufer geht es beim langfristigen Erfolg ebenso um Timing, Informationen und die Fähigkeit, aus vergangenen Deals zu lernen. Als Portfoliokäufer geben wir mehr zurück als Kapital. Durch das Teilen aggregierter Performance-Daten helfen wir unseren Kunden zu verstehen, wie sich Portfolios über die Zeit unter unterschiedlichen Servicing-Ansätzen verhalten. Dies ermöglicht Banken und anderen Gläubigern:
Das Feedback aus einem Verkauf kann das Ergebnis des nächsten direkt verbessern.
Die Einheit, die am meisten von dieser Transparenz profitiert, ist die Risikofunktion einer Bank. Ein Forderungskäufer sieht letztlich das vollständige Bild, wo Kreditentscheidungen nicht wie erwartet verlaufen sind. Über die Lebensdauer eines Portfolios werden strukturelle Schwächen sichtbar – von Underwriting und Scoring über Dokumentation bis hin zur Collection-Strategie.
Wenn diese Informationen strukturiert zurückgespielt werden, werden sie zu hochrelevantem Input für die Risikofunktion. Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren wir Muster und typische Fehlercluster und übersetzen sie in konkrete Maßnahmen. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel:
Für eine Bank ist das kein Nebeneffekt. Es ist eine essenzielle Information für qualitativ hochwertige Kreditvergabe. Erkenntnisse darüber, wo und warum Kunden ausfallen, verbessern Genehmigungsprozesse, Pricing und laufende Überwachung. Das macht das gesamte Kreditgeschäft robuster und profitabler.
Ein Portfolio nur als einmalige Veräußerung zu betrachten, verpasst eine wichtige Chance. Eine breitere analytische Sicht über mehrere Verkäufe und Jahrgänge hinweg zeigt, wo ursprüngliche Annahmen nicht zutrafen – beispielsweise bei bestimmten Kundengruppen, in der erwarteten Geschwindigkeit der Rückflüsse oder in der Wirksamkeit bestimmter Kontaktstrategien.
Für Chief Risk Officers und Leiter von Workout-Einheiten sind diese Erkenntnisse unmittelbar nutzbar. Sie unterstützen:
Transparenz heute verbessert nicht nur einen einzelnen NPL-Verkauf. Sie hilft auch, von Anfang an bessere Kreditbücher zu bauen.
Riverty positioniert sich als langfristiger Investor und Partner in Deutschland und Zentraleuropa – nicht als rein opportunistischer Anbieter. Die Open-Book-Policy ist ein Kernelement dieser Rolle.
Durch den Aufbau klarer und strukturierter Feedback-Schleifen:
Das Ziel ist es, einen reiferen und partnerschaftlich geprägten NPL-Markt in der Region zu entwickeln.
Die Open-Book-Idee fügt sich in ein größeres Gesamtbild ein. Riverty versteht sich als human-centric Fintech. Dieser Ansatz prägt auch unser Forderungsmanagement – mit Fokus auf faire, transparente und lösungsorientierte Kundeninteraktion.
Auch für Verkäufer ist das relevant. Nachhaltige Rückflüsse, regulatorische Compliance und eine widerstandsfähige Reputation sind heute zentrale Elemente jeder NPL-Strategie. Eine transparente und datengestützte Partnerschaft mit einem Käufer unterstützt genau diese Ziele.
Wenn der NPL-Markt in Deutschland und Zentraleuropa weiter reifen soll, werden transparente Feedback-Schleifen zwischen Verkäufern und Käufern zu einem der wichtigsten Bausteine gehören. Egal, ob wir Portfolios kaufen oder mit einzelnen Kunden sprechen – das Ziel bleibt dasselbe: Finanzen fairer, transparenter und vorhersehbarer zu machen – für Verkäufer, Investoren und Kreditnehmer gleichermaßen.
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*Dies ist ein gesponserter Beitrag des Zahlungsdienstleisters Riverty, bei dem Christian Groß-Hetzel als Investment Director Central Europe fungiert.
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