von Bernd Neubacher , 25. März 2026
„Stößt die BAG Hamm an Grenzen?“, fragten wir kürzlich in einer großen Analyse – nun gibt es die Antwort! Laut Exklusiv-Informationen von Finanz-Szene bereitet die Bad Bank der Genossen eine umfangreiche Kapitalerhöhung vor. Hintergrund sind die vielen Sanierungen in Schieflage geratener Primärbanken in den letzten Jahren. Zwar war die BAG Hamm nicht in alle diese Fälle involviert. Gleich mehrmals nahm sie allerdings in großem Volumen faule Kredite von Probleminstituten auf die eigene Bilanz.
Dadurch verdoppelte sich die Bilanzsumme der BAG Hamm schon 2024 auf mehr als 700 Mio. Euro. Die Risikoaktiva explodierten sogar um 193% auf 983 Mio. Euro, mit der Folge, dass sich die harte Kernkapitalquote (die zuvor mit 98% freilich extrem hoch gewesen war) auf nur noch 33% drittelte. Im jüngst abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kaufte die BAG Hamm dann nochmals Kredite im Volumen von nun sogar 1,2 (!) Mrd. Euro von anderen Genobanken auf, wie Vorstandschef René Kunsleben jüngst in einem Interview erklärte. Zu den Implikationen für die Kapitalquote äußerte sich Kunsleben zwar nicht. Dass diese sich abermals deutlich reduziert hat, dürfte allerdings auf der Hand liegen.
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