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Commerzbank und Unicredit: Sie haben „interagiert“! Und was heißt das jetzt?

Huch, was war das denn? Und was sollte das? Also, falls es irgendwer von Ihnen nicht mitbekommen haben sollte, liebe Leserinnen und Leser: Unter dem herrlich nichtssagenden Titel „Commerzbank bekräftigt Potenzial der bestehenden Geschäftsstrategie“ hat ebendiese Commerzbank gestern Mittag (es war zugegebenermaßen schon 14 Uhr, also nicht ganz Highnoon) eine Mitteilung verschickt, in der einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert wurde. Orcel-Style, sozusagen. Wenngleich beim Aufsetzen des Statements eine Goldwaage behilflich gewesen sein muss. Auf diese haben all die IR’ler, Juristen und Spin-Doktoren nämlich jedes Wort einzeln gelegt, bevor sie es dann mit samtbehandschuhten Fingern in die Tastatur eintippten. Die erste Quintessenz der Mitteilung: Die Commerzbank und die Unicredit haben endlich, endlich, endlich miteinander gesprochen! Auch wenn in der Mitteilung genau genommen nicht von Gesprächen die Rede ist. Sondern von Interaktionen:

  • „In den vergangenen Wochen fanden mehrere Interaktionen statt […], um Grundlagen und Potenziale des von der Unicredit […] in Aussicht gestellten Angebots zu einer Übernahme […] konstruktiv zu eruieren.“

Die zweite Quintessenz: Gebracht hat’s nix!

  • „[Die] Interaktionen haben […] aus Sicht der Commerzbank kein ausreichendes Wertschöpfungspotenzial für ihre Aktionäre über die jetzige Standalone-Strategie hinaus aufgezeigt.“

Und nun?

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