von Heinz-Roger Dohms, 16. Juni 2026
Bei der Volksbank Brawo verdichten sich die Anzeichen für eine tiefgreifende Restrukturierung. So gab das Braunschweiger Institut am Dienstag bekannt, Heiner Arnoldi „mit sofortiger Wirkung“ zum dritten Vorstand zu bestellen. Der 62-jährige Sanierungsexperte war zuletzt Sonderbeauftragter der Bafin bei der Volksbank Düsseldorf Neuss und soll „schwerpunktmäßig die erforderliche Restrukturierung vorantreiben und damit maßgeblich zur Sanierung beitragen“, wie es in der Mitteilung heißt.
Arnoldi werde zeitnah seine Arbeit aufnehmen und vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsicht in den Vorstand aufrücken. Warum in der Mitteilung einerseits von einer Bestellung „mit sofortiger Wirkung“ und andererseits von einem Bafin-Vorbehalt die Rede ist, haben wir nicht ganz verstanden.
„Ich trete mein Mandat mit Freude und Respekt an. Wir werden jetzt zeitnah in die Restrukturierung einsteigen und zügig damit beginnen, die Komplexität zu reduzieren, um die Neuausrichtung der Volksbank Brawo zu starten“, lässt sich Arnoldi in der Mitteilung zitieren. Der erfahrene Manager erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag.
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Beben im Genosektor – was hinter dem Abgang von Brawo-Chef Brinkmann steckt
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