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Fast 18% der Aktien angedient – die Unicredit ist bei der Coba nah am Ziel

Die Unicredit hat mit ihrem Übernahmeangebot für die Commerzbank deutlich mehr Anteile eingesammelt, als sie nach eigenen Angaben erwartet hatte. Laut einer soeben veröffentlichten Mitteilung wurden der italienischen Großbank satte 17,6% aller Coba-Aktien angedient. Zusammen mit der bereits gehaltenen Beteiligung von 26,77% sowie Finanzinstrumenten mit Lieferanspruch über weitere 3,22% kommt die Unicredit nun auf 47,59% des Commerzbank-Kapitals – ein Anteil, der, sobald die Commerzbank ihre zuletzt zurückgekauften Anteile einzieht, sogar auf 49,65% steigt.

Weitere Stimmrechtsmitteilungen sind seit Ablauf des Übernahmeangebots am vergangenen Freitag nicht erfolgt. Deshalb erscheint auch die Theorie der Commerzbank, dass es sich bei den zwischenzeitlich gemeldeten Andienungsquoten um „künstlich aufgeblähte“ Positionen handele, kaum noch haltbar. Stattdessen sind die Frankfurter nun massiv in der Defensive und müssen letzten Endes darauf hoffen, dass die Unicredit den Weg einer feindlichen Übernahme scheut und eine friedliche Einigung anstrebt.

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