von Heinz-Roger Dohms, 30. Juni 2022
Klarna gegen die deutschen Banken: Der uralte Rechtsstreit zwischen dem vor Jahren in Klarna aufgegangenen Zahlungsdienstleister „Sofortüberweisung“ und der deutschen Kreditwirtschaft hat laut Recherchen der „Börsen-Zeitung“ (Paywall) ein spektakuläres Nachspiel. Hintergrund: Die hiesigen Banken hatten vor der PSD2-Reform jahrelang versucht, die Weitergabe von Online-Banking-Zugangsdaten an „Sofort“ zu unterbinden. Nachdem Gerichte dieses Vorgehen für unrechtmäßig erklärt hatten, soll Klarna von den drei großen Bankenverbänden – also von BdB, BVR und DSGV – nunmehr rund 50 Mio. Euro Schadensersatz fordern, so die „BÖZ“. Darüber hinaus behalte sich das schwedische Fintech sogar noch weitere Ansprüche vor.
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