von Bernd Neubacher , 22. Juni 2026
Da steht sie nun, die PSD Bank Rhein-Ruhr. Wie ein begossener Pudel. Oder sagen wir, wie ein Ehebrecher, der der Ex noch ein paar unschöne Dinge hinterherruft, der parallel die Neue hervorzaubert (man stehe „bereits seit langer Zeit in einem freundschaftlichen Austausch“, hatte es im März geheißen) – und der jetzt, nur drei Monate später, eingestehen muss, dass das mit der Neuen doch nichts geworden ist.
Haben sich die Düsseldorfer PSD-Banker also schlicht verzockt? Ja, ganz gewiss haben sie das. Allerdings: Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass sich die Neue, also die Sparda-Bank West, sogar noch mehr verzockt hat. Und zwar, indem sie ihr Blatt während der Fusionsverhandlungen deutlich überreizte, unter anderem personell.
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