von Bernd Neubacher , 14. Januar 2026
Die Bundesbank kalkuliert bei der Neuplanung ihres „Campus“-Projekts mit drastisch niedrigeren Kosten als bislang bekannt – und nennt dabei gegenüber Finanz-Szene erstmals überhaupt konkrete Zahlen. Dazu muss man wissen: Laut einem Gutachten des Bundesrechnungshofs hatten die Notenbanker für den weitreichenden Umbau ihrer Zentrale in Frankfurt-Bockenheim zunächst einen Gesamtaufwand von 3,6 Mrd. Euro veranschlagt. Bald zeichnete sich allerdings ab, dass der Kostenrahmen nicht zu halten sein würde. So ging der Rechnungshof (wie der „Platow-Brief“ letztes Jahr öffentlich machte) per Ende 2022 von einem drohenden Aufwand in Höhe von 4,6 Mrd. Euro aus. Angesichts der sich abzeichnenden Kostenexplosion versucht die Bundesbank seither, das „Campus“-Projekt einzudampfen. Statt von vier neuen Bürogebäuden (samt Kindertagesstätte, Sportzentrum, Gastronomiepavillon und Logistikzentrum) war zuletzt nur noch von einem zentralen Objekt die Rede. Auf Anfrage von Finanz-Szene legt die Bundesbank (nachdem sie sich zu den Kosten jahrelang eisern ausgeschwiegen hatte) nun erstmals konkrete Planzahlen offen.
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