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Commerzbank bietet wieder Tagesgeld. Und weitere Produkt-News

Commerzbank feiert Tagesgeld-Comeback – Consors zahlt wieder Zinsen

Zuletzt reagierten die meisten Bank auf die Zinswende ja erst einmal damit, dass sie das Verwahrentgelt strichen. Nun jedoch gehen immer mehr Häuser einen Schritt weiter: So erlaubt beispielsweise die Commerzbank nun wieder die Eröffnung neuer (wenngleich unverzinster) Tagesgeldkonten für alle Kunden. Seit Ende 2020 hatten die Frankfurter die Neueröffnung an ein kostenpflichtiges Premium-Kontomodell geknüpft.

Mit dem Comeback des Sparer-Klassikers folgt die nach Kunden zweitgrößte Bank Deutschland der ING Diba (also der drittgrößten), die ihr verwahrentgeltfreies Extra-Konto im Juli wieder für Neukunden freigab. Und wer weiß – vielleicht setzt ja bald wieder die Zinsschlacht ein. Die Consorsbank jedenfalls verspricht nun wieder 0,5% Zins auf’s Tagesgeld für mindestens ein halbes Jahr für bis zu 250.000 Euro.

Weitere Produkt-Snippets aus den letzten Tagen

  • Laut Verivox erheben mindestens 59 Institute weiterhin ein Verwahrentgelt, obwohl die EZB bereits im Juli die Einlagenverzinsung auf 0% angehoben hat. Auffällig an der Liste: Häufig vertreten sind Institute mit Nachhaltigkeitsanspruch (GLS Bank, Tomorrow, Ethik Bank, Pax-Bank) sowie genossenschaftliche Institute, aber auch die Solarisbank. Eine Reihe von Banken hat die Streichung der Verwahrentgelts erst für den September angekündigt.
  • Die Online-Bezahlverfahren Giropay und Paydirekt sind nun auch formal zusammengeführt. Das heißt: Alle Paydirekt-Funktionalitäten sind für Kunden nun über den Giropay-Zugang verfügbar. Allerdings bleibt Kunden vorerst das “alte” Login erhalten; es fungiert nun separat unter der Zahlmethode “Giropay-Login” – ein Vorgang, der unter Payment-Nerds auf Twitter zu einer durchaus amüsanten Diskussion führte
  • Die Neobank Bunq hebt die Preise für die Geschäftskonten an – in den drei angebotenen Modellen klettern die monatlichen Preise bereits zum 1. September um je zwei Euro auf 6,99, 12,99 und 22,99 Euro.
  • Die ING Deutschland weitet ihr Angebot an Robo-Strategien des Kooperationspartners Scalable Capital aus. Die schon seit einiger Zeit von Scalable direkt angebotenen sieben alternativen Anlagestrategien sind nun auch über den ING-Diba-Vertriebsweg investierbar.

Finanz-Szene geht ab Oktober hinter die Paywall ...

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