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Diese Personalien sind uns diese Woche sonst noch aufgefallen

13. August 2021

Von Heinz-Roger Dohms*

Dass Berthold Fürst zum Co-Leiter des globalen M&A-Geschäfts bei der Deutschen Bank aufgestiegen ist (neben Bruce Evans, einst Goldman Sachs, längst aber ein alter Fahrensmann des Hauses), hatten wir Ihnen iese Woche ja bereits erzählt (siehe hier). Noch nicht berichtet hatten wir allerdings, wer Fürst auf dessen Chefposten im europäischen M&A-Geschäft nachfolgt. Die Rede ist von … Berthold Fürst, denn dieser behält die Verantwortung für die Region EMEA (ohne Großbritannien), wenn wir das interne Memo von Investmentbank-Chef Mark Fedorcik richtig verstanden haben. Dafür gibt es noch ein paar andere Personalien: Patrick Frowein, oberster Investmentbanker des Hauses in Deutschland, wird zusätzlich Chairman of Investment Banking Coverage & Advisory. Und Henrik Johnsson, Co-Head Investment Banking EMEA, soll sich fortan verstärkt um die „Industry Coverage“ in Europa kümmern – bleibt aber zugleich weiter Global Co-Head Capital Markets (zusammen mit Sean Murphy).

Da waren es nur noch zwei bei der Frankfurter Bankgesellschaft: Helge Kramer hat, wie Ende Juni verkündet, den Vorstand verlassen und zum 1. August seine neue Aufgabe als Marktvorstand der Grenke Bank angetreten. Sein bisheriges Aufgabenfeld bei der Frankfurter Bankgesellschaft, die Marktfolge, übernimmt Thomas Wagner zusätzlich zur Gesamtbanksteuerung. Somit bilden nur noch Wagner und Udo Kröger (Markt) die Führung der „Privatbank“ der deutschen Sparkassen.

Bernhard Schwab rückt zum 1. September als Vorstandsvorsitzender an die Spitze der LfA Förderbank Bayern und löst damit Otto Beierl ab, der altersbedingt ausscheidet. Schwab, der auf eine lange Karriere im bayrischen Staatsdienst zurückblicken kann, stieß erst vor zwei Jahren zur Förderbank und war dort Generalbevollmächtigter, bis er diesen Monat offiziell zum Vorstand berufen wurde.

Neuer Kommunikationschef der Apobank ist Henrik Hannemann. Zuletzt war er als Interimsmanager tätig und leitete in dieser Zeit unter anderem die Kommunikation der Kion Group. Hannemann löst Cassie Kübitz-Whiteley ab, die das Institut Ende 2020 verlassen hatte und seit dem 1. Mai Marketingchefin beim Berliner Startup Cure Digital Finance ist (siehe hier).


*Unter Mitarbeit weiterer Redaktionskollegen

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