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Diese Personalien sind uns diese Woche (sonst noch) aufgefallen

8. Juli 2021

2.-8. Juli: N26, Genobroker, NordLB, Genoverband BW, dwp Bank, Union Investment, Oddo BHF, Firm, BSDEX, HVB, Deutsche Bank, parcIT, Friendsurance, Bitpanda

Andreas Kutsch ist laut Finanz-Szene-Informationen nicht länger Geschäftsführer beim Genobroker, also beim tendenziell unerfolgreichen Online-Broker der Volks- und Raiffeisenbanken. Die Geschäftsführung schrumpft damit von drei auf zwei Köpfe, es verbleiben Stefanie Hermann und Jens Lehmann. Die DZ Bank, die hinter dem Genobroker steht, teilt auf Anfrage mit, Kutsch werde „wie geplant nach der Aufbauphase wieder vollumfänglich in der DZ Bank wirken und dort strategische Projekte in verantwortlicher Position begleiten“.

Stefan Schick, in dessen Lebenslauf sich unter anderem vier Jahre Google und 14 Jahre Microsoft finden, wird Director of Business Operations & Global Partnerships bei N26. Der Bereich Partnerships dürfte bei der Berliner Neobank strategisch an Bedeutung gewinnen, da N26 ja über einen eigenen „Marketplace“ künftig vermehrt Drittprodukte anbieten will.

Überraschende Trennung beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Verband der Sparda-Banken, der uns diese Woche in seiner nonchalant interpretierten Rolle als Prüfer der Sparda-Bank Baden-Württemberg über den Weg gelaufen war): Verbandsdirektorin Monika van Beek ist zum 30. Juni ausgeschieden, um sich neuen Aufgaben widmen zu können, wie es in einer Mitteilung heißt. Eine etwas konkretere Begründung für die Demission hätte uns erfreut, wurde aber nicht geliefert.

Bei der NordLB leitet Bernd Ullrich künftig den frisch zusammengelegten Firmenkundenbereich. Ullrich war bei der Hannoveraner Landesbank bis ang für das Firmenkundengeschäft in Norddeutschland sowie für den Bereich Corporate Finance zuständig.

Die dwp Bank, also der gemeinsame Wertpapier-Dienstleister von Sparkassen und Genobanken, bekommt einen neuen Vorstand, nämlich Martin Zoller. Er kommt von der Deutschen Börse, wo er zuletzt als Head of Group Risk Management firmierte. Zoller folgt auf Thomas Klanten, der im Herbst aus der DWP Bank ausscheidet.

Bei der Union Investment, also dem gemeinsamen Fondsanbieter der Volks und Raiffeisenbanken, gibt es eine Veränderung in der Geschäftsführung der Real-Estate-Tochter: Jörn Stobbe hat die Gesellschaft zum 30. Juni verlassen, um sich „neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen“, wie es in einer Mitteilung heißt.

Die Schweizerin Monika Vicandi, zuletzt bei der liechtensteinischen VP Bank gesichtet, soll Risikovorständin der französisch-frankfurterischen Oddo BHF werden.

Die Volkswagen Financial Services genannte Finanzsparte von VW hat einen neuen Vertriebsvorstand. Er heißt Anthony Bandmann, ist 48 Jahre alt, Amerikaner und war von 2012-2017 bereits Geschäftsführer der Volkswagen Bank, bevor er dann führende Positionen unter anderem bei der Leasing-Tochter des Autobauers bekleidete.

Das Frankfurter Banker-Netzwerk Firm, bei dem gefühlt jedes dritte Mitglied zugleich Vorstand ist, erweitert besagten Vorstand um vier auf 14 Köpfe. Die Neuen: Sigrid Kozmiensky (ING Deutschland), Tobias Berg (Frankfurt School), Marco Schulmerich (Bankhaus Metzler) und Jürgen Steffan (Wüstenrot & Württembergische).

Nächster Abgang bei der Börse Stuttgart Digital Exchange, also bei der Krypto-Tochter des baden-württembergischen Börsenbetreibers: Nach Technikchef Peter Großkopf verlässt ein weiterer Geschäftsführer das Haus, nämlich Maximilian von Wallenberg. Nach Informationen von Finance Forward arbeiten Großkopf und Wallenberg gemeinsam an einem Fintech im Bereich „Dezentralized Finance“. Finance Forward

Eine (klitze-)kleine Großbanken Personalien: Phillip-Sebastian Matthes, bislang Deutschbanker, hat bei der Hypo-Vereinsbank angeheuert, um das Wealth Management in der Region Rhein-Main-Saar zu verstärken.

Und noch ein Deutschbanker, der was Neues macht: Thomas Jagodzinsky, bislang Head of Product Management Depot beim größten Geldhaus der Republik, hat bereits per Mai als Geschäftsführer bei der parcIT angefangen, einem Spezialisten für Software-Lösungen für Banksteuerung und Risiko-Controlling.

Anna Bouvier, in den vergangenen Jahren unter anderem bei der Deutschen Bank und der ING Deutschland beschäftigt, wird Chief Operating Officer beim Insurtech Friendsurance.

Der hochgewertete, auch hierzulande ambitionierte Krypto-Trading-Spezialist Bitpanda hat eine neue Chief Growth Office, nämlich Irina Nicoleta Scarlat, zuvor unter anderem als Global Head of Growth bei der britischen Neobank Revolut beschäftigt.

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Und hier die älteren Personalien-Snippets:

Silvia Schmitten-Walgenbach, bislang COO und formal „Kopf“ bei der hiesigen Barclays Bank, wird Vorstandschefin der österreichischen CA Immo. Erstaunlich: Vor gerade einmal sieben Monaten verließ bereits der damalige Country Head für Deutschland, Peter Kimpel, die britische Bank in Richtung Citibank.

Wie in unseren Donnerstags-News schon vorweggenommen, wird Stefan Reuß, bislang Landrat des Werra-Meißner-Kreises, nach Nachfolger Gerhard Grandkes neuer Chef des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT).

Der frühere Roland-Berger-Chef Martin Wittig löst den früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) als Aufsichtsratschef der in Frankfurt ansässigen UBS Europe ab, in der die Schweizer Bank ihre Geschäfte in mehreren Ländern bündelt. Koch hatte nach den Regeln des Instituts die Grenze seiner Amtszeit erreicht. Neu ins Kontrollgremium rückt Deutsche-Börse-Finanzchef Gregor Pottmeyer, der von Wittig den Job als Vorsitzender des Prüfungsausschusses übernimmt.

Die Baader Bank zurrt ihre Führung für die nächsten Jahre fest. Das Münchener Institut verlängerte diese Woche die Verträge mit CEO Nico Baader und Kundenvorstand Oliver Riedel. Zugleich hat Dietmar von Blücher, der dem Institut bereits seit Anfang des Jahres als Generalbevollmächtigter angehörte, wie angekündigt den Job des CFO angetreten. Baader und Riedel wurden für weitere fünf Jahre bestellt, von Blücher erhielt einen Vertrag über drei Jahre.

Das hochgewettete Frankfurter Versicherungs-Fintech Clark verliert seinen Technologiechef und Co-Founder Steffen Glomb. Der Manager führt private Gründe für sein Ausscheiden an.

Der noch nicht ganz so hochgewettete, aber trotzdem spannende Berliner Krypto-Verwahrspezialist Finoa erweitert sein Management-Team – und das auffällig namhaft. Neu dabei: als CTO der frühere IT-Chef von Arvato Financial Solutions, Hendrik Jondell; als CSO (das „S“ steht für „Security“) der bisherige Chief Information Security Officer der ING Groep, Chris Sutherland; und: als CCO (das zweite „C“ steht für Compliance) der frühere BIW-Bank und Flatex-Manager Michael Heinks. (BÖZ/Paywall)

Seit Herbst 2020 bekannt, jetzt vollzogen: Oliver Lüsch (50) hat zum 1. Juli sein neues Amt als Vorstandsvorsitzender bei der BB Bank in Karlsruhe angetreten. Seit 2015 gehört er dem Vorstand des Instituts an, zuvor arbeitete er viele Jahre bei der Commerzbank.

Womit wir beim Stichwort wären … Heute aus unserer Reihe „Today is my last day at Commerzbank“ – Rüdiger Senft, 15 Jahre bei der Coba, zuletzt als „Head of Sustainability“, hat via Social Media seinen Abschied bekanntgegeben. Zitat: „Part of me will always remain #yellow. Take good care of yourselves – and the bank.“

Der Baufi-Vermittler Interhyp hat André Lichner (43) zum 1. Juli in den Vorstand berufen. Dort verantwortet er künftig das als Prohyp bekannte Partnergeschäft. In der Interhyp gestartet, hatte er zeitweise bei der … huch, da isse wieder … Commerzbank gearbeitet, bevor er 2014 zurückkehrte.

Robert Tursi (48) ist seit dem 1. Juli neuer CFO der Fondsdepot Bank, ein Job, den Geschäftsführer Sebastian Henrichs bisher in Personalunion erledigt hatte. Nach sechs Monaten soll Tursi, zu dessen früheren Stationen die heutige Consorsbank und die TeamBank gehören, in die erweiterte Geschäftsleitung aufsteigen.

Das zum Finleap-Ökosystem gehörende Inkasso-Fintech Pair Finance hat eine neue Senior Legal Counsel, sie heißt Daniela Gaub und war zuletzt Leiterin der Rechtsabteilung beim Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen.



Endlich mal einer aus unserer Community, der es wirklich geschafft hat! Thomas Ignatzi, seit 2016 Vorstand bei der Frankfurter Westend Bank (für die er unter anderem den Bereich Fußball-Finanzierungen aufbaute), wird per Mitte August Finanzvorstand beim VfB Stuttgart, als bei dem Fußballverein. Noch rasch ein Blick in Ignatzis Lebenslauf: Seine Karriere begann 1997 bei der Commerzbank, später war er in leitenden Funktionen für die HSH Nordbank, wurde Geschäftsführer bei der Deutschen Leasing und schließlich (bevor er zur Westend Bank kam) Leiter Treasury, Recht und Compliance bei der damaligen IKB Leasing.

Kleines Führungs-Revirement bei der Düsseldorfer KMU-Kreditplattform Compeon: Nach Informationen von Finanz-Szene.de wird IT-Chef Alex Bierhaus das Fintech Ende August verlassen. „Im wirklich allerbesten und freundschaftlichen Einvernehmen“, wie uns CEO Frank Wüller auf Nachfrage schreibt. Im Zuge des Bierhaus-Abgangs übernimmt Nico Peters als Geschäftsführer die IT-Gesamtverantwortung. Als CTO rückt Jan Bechstein und als „Head of Information Technology“ Stephan van Heerden nach.

Der scheidende KfW-Chef Günther Bräunig ist von der Frankfurter Journalistenvereinigung „The Group of 20 + 1“ zum „European Banker of the Year 2020“ gewählt worden. Die Jury (Transparenzhinweis: Zu den Mitgliedern der Jury gehört auch Finanz-Szene-Redakteur Christian Kirchner) begründete die Auszeichnung mit der Rolle der Staatsbank und ihres Vorstandschefs in der Bekämpfung der Corona-Krise.

Nasim Amini, der zuletzt das Wealth Management bei der Commerzbank in Hamburg leitete, übernimmt zum 1. Juli die Leitung des Wealth Managements und Private Bankings der Hypo-Vereinsbank (HVB) am Standort München (Disclaimer: „Standort München“ im regionalen Sinne wie „Standort Hannover“ oder „Standort Berlin“, nicht im Sinne von „HVB-Zentrale“ und „Chefvomjanzen“)

Der unter anderem für IT und Organsisation verantwortlich Vorstand Bernd Müntz verlässt die Hannoversche Volksbank. Zu den Gründen wurde zunächst keine Angaben gemacht, gegenüber der „Börsen-Zeitung“ erklärte ein Sprecher auf Nachfrage, der Aufsichtsrat und Müntz hätten sich „nicht über eine Verlängerung des Vertrags verständigen können“. Nachfolge soll (sofern die Bafin mitmacht) Daniel Haartz werden, der zurzeit den Bereich Kreditservice leitet.

Vor einigen Wochen (siehe weiter unten) hatten wir Ihnen ja erzählt, dass Max Bachem neuer Co-CEO beim nur so mittelgut dastehenden Berliner Insuretech Coya ist. Seit dieser Woche nun kann man das „Co“ streichen. Denn: Gründer Andrew Shaw, der bislang (zumindest noch nach außen) als Chef neben Bachem agierte, zieht sich zurück auf eine reine Beraterfunktion. Stattdessen ziehen Julia Sharonova (Ex-PwC) und Nigel Jankelson (Ex-Macquarie) in den Vorstand ein. Finance Forward

Die frühere Citibank- und ING-Diba-Managerin Kate Pohl wird „Head of Banking Strategy“ beim Frankfurter Supply-Chain-Finance-Spezialisten Traxpay

Beim Verband der Auslandsbanken ist der Vorstand wieder komplett. Neu dabei: Yelda Acar-Gösterisli (ICICI Bank) und Markus Sauerland (Nomura Financial Products Europe).

Achim Kuhn, Leiter Produktmanagement im heimischen Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, übernimmt ebendort zusätzlich auch das Kundenmanagement.



Den raschen Abgang des einstigen Merck-Finck-Chefs Matthias Schellenberg bei M.M. Warburg hatten wir diese Woche ja bereits ausgiebig gewürdigt. Interessant ist, was die „FAZ“ heute Früh zu der Demission zu sagen hat. Wörtlich steht dort: „Schellenberg, der erst im Dezember 2020 von der Münchener Bank Merck Finck zu Warburg gewechselt ist, soll dort zu großspurig und für die konservative Bank mit persönlich zu ehrgeizigen Zielen aufgetreten sein. Formal verständigte man sich auf ein Ausscheiden im ‚besten Einvernehmen‘, aber nach Informationen der F.A.Z. ging der Impuls für die Trennung von Warburg aus.“ Na, das ist doch mal veritabel nachgetreten.

Prominenter Abgang bei der Bethmann Bank: Stephan Isenberg, der dem Vorstand der ABN-Amro-Tochter, seit zwölf Jahre angehört, wird die Privatbank verlassen. Ein Nachfolger wird gesucht, ist aber noch nicht gefunden, geht aus einer Mitteilung hervor. Isenberg, 54, zeichnete zuletzt für das Ressort „Products & Solutions“ verantwortlich.

In all der Aufregung um den Aareal-Chef hätten wir, ihnen pflichtgemäß auch noch mitzuteilen, dass Vorstand Thomas Ortmanns den Immobilienfinanzierer im Herbst verlassen wird. Der 60-Jährige gehört dem Gremium seit anderthalb Dekaden an und verantwortet den Bereich „Banking & Digital Solutions“ sowie die IT-Tochter Aareon.

Der Ostdeutsche Sparkassenverband bekommt (als Nachfolger Michael Ermrichs) einen neuen Präsidenten. Es handelt sich um einen gewissen Ludger Weskamp. Dieser amtiert als Landrat des Landkreises Oberhavel, ist (was ja schon mal kein Nachteil ist) studierter Betriebswirt und gehört dem Verwaltungsrat der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (also des größten Einzelinstituts innerhalb des OSV) an.

Wechsel unterm roten „S“: Thomas Leicher, derzeit noch Bereichsleiter Capital Markets bei der Helaba, soll spätestens zum 1. Januar 2022 als Vertriebsleiter für institutionelle Kunden bei der Deka anfangen.

Paul Trussell, renommierter Aktienanalyst der Deutschen Bank,  wechselt zum US-Sportartikelhersteller Nike. Dort wird er die Leitung der Investor-Relations-Abteilung übernehmen. BÖZ (Paywall)

Der Wealth-Management-Digitalisierer Elinvar verstärkt sein Management mit einem durchaus namhaften Banker, nämlich Mario Lessing, langjähriger Managing Director bei der UBS und bei der (genau, die hatten wir weiter oben schon mal) Bethmann Bank. Bei dem Berliner Fintech, an dem u.a. Goldman Sachs beteiligt ist, firmiert Lessing seit Anfang Juni als SVP Business Development. Zuletzt hatten bereits Daniel Wolters (zuletzt Director Compliance beim Bankhaus Lampe) sowie Olaf Baer (zuvor Head of Finance bei Trade Republic) bei Elinvar angeheuert.

Franziska von Arnim, zuletzt EMEA-CFO im Wealth Management der Deutschen Bank, wird Finanzchefin beim Berliner Steuer-Fintech Taxfix.

Im Mittelbau der Commerzbank tut sich ein bisschen was, wie diese Woche bei Social Media zu erfahren war. Konkret: Stephanie Päthe, ihres Zeichens „Vice President, Product Owner & Lead of Cell“, hat die Coba verlassen, um unseren Informationen zufolge ein paar Straßen weiter bei der ING Diba anzufangen.  Claus Naujoks, seines Zeichens „Group Lead Static Data / Brokerage“, kommentierte das Ganze bei Linkedin wie folgt: „Schade, dass gelb eine so kompetente junge Mitarbeiterin verliert. Aber gelb will es ja so haben. […] PS: Ende des Jahres bin ich auch weg.“

Die Merkur Privatbank hat einen neuen Aufsichtsratschef, er heißt Rolf Friedhofen, gehört dem Gremium seit 2016 an, war früher mal CFO bei der BHF-Bank.

Die Investitionsbank Berlin hat den Vertrag mit Vorständin Angeliki Krisilion um drei Jahre verlängert.

Die Berlin Hyp hat einen neuen Leiter für die Geschäftsstelle in Frankfurt. Nämlich: Andreas Grießinger, zuvor 15 Jahre lang für die BayernLB tätig. (BÖZ/Paywall)

Marco Hinz, Chief Operating Officer des Berliner Verbriefungs-Fintech Crosslend, zieht in den Vorstand des Verbandes deutscher Kreditplattformen ein.



Andreas Rehfus, ehemaliger Vorstand der Deutschen Hypothekenbank (die bekanntlich in Kürze auf die NordLB verschmolzen wird), zieht zum 1. August in den Vorstand der Warburg Hypothekenbank (Bilanzsumme: 1,9 Mrd. Euro) ein. Dafür wechselt der Gründungsvorstand und bisherige Vorstandssprecher Thomas Buer in den Ruhestand, Thomas Schulze steigt zum neuen Sprecher auf. BÖZ (Paywall)

Björn Jüngerkes, zuletzt Kurzzeit-Geschäftsführer beim Berliner Immo-Crowd-Fintech Zinsbaustein und von früher u.a. noch als Flatex-Manager und Savedo-Manager bekannt, hat als CEO bei der „Dr. Klein Wowi Digital AG“ angeheuert, die zum Berliner Ur-Fintech-Riesen Hypoport gehört.

Die Springer-Tochter Finanzen.net regiert bei der frisch übernommenen Gratisbroker GmbH dann doch ein bisschen weitreichender durch als bislang kommuniziert. Nach der Umbenennung der neuen Tochter in „Finanzen.net zero“ (siehe auch die Berichterstattung der Kollegen von „Finance Forward“)  kommen vier der fünf Geschäftsführer, die sich im Impressum finden, aus dem Springer-Reich, nämlich: Lennart Libercka, Jens Ohr, Maximilian von Richthofen und Peter Schille. Die ehemals dreiköpfige Gratisbroker-Führung ist hingegen nur in Person von Malte Rubruck vertreten. Und dann, so erfährt man bei Northdata, gibt es noch einen Mitarbeiter mit Prokura, nämlich Dominik Nienhaus, ebenfalls: Springer.

Die frühere Deutsche-Bank-Vorständin Sylvie Matherat hat beim Wirtschaftsprüfer Mazars angedockt. Dort firmiert sie nun als „Global Senior Advisor“. accountancytoday.co.uk

Der britische N26-Rivale Revolut hat die Position eines „CEO Europe“ geschaffen und diese mit Joe Heneghan besetzt, bislang Chef des Irland-Geschäfts; darüber hinaus gibt es nun auch einen „Chief Banking Officer“, nämlich Sid Jajodia, der vom niederländischen Zahlungsdienstleister PayU kommt.

Die Führung des Commerzbank-Frühphasen-VCs Main Incubator ist wieder komplett. An die Stelle des zu Jahresbeginn ausgeschiedenen Michael Spitz und damit an die Seite von Co-Geschäftsführer Matthias Lais tritt Kai Werner, der seit 20 Jahren in wechselnden Rollen für die Coba tätig ist.

Und was macht besagter Michael Spitz eigentlich jetzt? Der gibt sich in seinem Social-Media-Profilen geheimnisvoll als „Co-Founder at Stealth Startup“ aus. Na, da sind wir aber mal gespannt, was da demnächst kommt. Zumal Spitz ja auch als „Founder“ und „Co-CEO“ bei 360x mitmischt, also dem neuen Token-Marktplatz von Deutscher Börse, die Commerzbank und Fintech-Urgestein Carlo Kölzer.

Andreas Wagner, zuletzt „Head Of Division Bank Controlling“ bei der Sparkasse KölnBonn, wechselt zu PwC, wo er die Bankenberatung verstärken soll.

Geerd Lukassen, bis Januar 2020 Comdirect-Sprecher, bis Oktober 2020 Kommunikationschef bei GlobalConnect und bis Mai diesen Jahres „Head of Corporate Affairs“ bei Barclaycard, ist seit Anfang Juni „Leiter Kommunikation“ beim Robo Advisor Whitebox.

Die Schweizer Privatbank UBP hat Thomas Body, bislang bei der Fondsgesellschaft Eaton Vance beschäftigt, zum Leiter ihrer Frankfurter Niederlassung

Exklusiv: Der von uns diese Woche vermeldete Wechsel von Götz Röhr, bislang Geschäftsführer bei HSBC Transaction Services, zum neuen Berliner Milliarden-Fintech Trade Republic zieht nach Informationen von Finanz-Szene.de auch einen Wechsel im Aufsichtsrat der Sino AG nach sich (bekanntlich ist HSBC Deutschland ja an Sino beteiligt und Sino seinerseits an Trade Republic). Röhr wird sich demnach aus dem Kontrollgremium von Sino zurückziehen und soll – vorbehaltlich, dass der Vorschlag durchgeht – ersetzt werden durch Rabea Bastges, Strategiechefin bei HSBC Deutschland. Lesen Sie dazu auch gern unsere Geschichte über die kleine Aktionärsrevolte bei Sino neulich, da tauchten die Namen Bastges und Röhr ja auch schon auf, siehe hier.

Die KfW-Tochter DEG hat einen Nachfolger für Vorstandschefin Christiane Laibach gefunden, die zum 1. Juli in den KfW-Vorstand einzieht. Und zwar: Roland Siller. Das Eigengewächs arbeitet seit mehr als 25 Jahren für die KfW-Gruppe, hatte seit 2000 verschiedene Führungspositionen in der KfW-Entwicklungsbank inne. Deren Geschäftsbereichsleitung gehört er seit 2012 an; seit 2019 als Strategiechef und Verantwortlicher für die Region Lateinamerika.

[Hinweis: In der usrpünglichen Fassung der Artikel hatten wir die DEG mit der KfW-Enwicklungsbank durcheinandergebracht. Wir bitten den Fauxpas zu entschuldigen]

Dirk Brauckmann, bislang Head of Banking & Financial Services beim Berater Cognizant, zieht in die Geschäftsführung der hiesigen Avaloq-Dependance ein (ja, genau, Avaloq, das sind die mit dem Kernbankensystem …). Sein Vorgänger als „Head of IT and Operations“, nämlich Christian Gosch, war vor gerade mal zwei Jahren in den Vorstand gekommen, scheidet nun aber bereits wieder aus.

Sieh an, Bernd Geilen, früherer Vizechef der ING Diba, ist unter die Angel-Investoren gegangen. Er beteiligt sich an Be+, einem unter anderem vom Ex-ING‘-ler Frank Nobis gegründeten HR-Startup, das Unternehmen beim Umgang mit Benefits für die Mitarbeiter unterstützen soll.

Bei der Evangelischen Kirchenbank, mit einer Bilanzsumme von 8,4 Mrd. Euro das größte kirchliche Geldinstitut hierzulande,  ist Olaf Kreuzberg in den Vorstand eingezogen

Exporo, also der hiesige Marktführer für die Schwarmfinanzierung von Immobilien, hat eine (neue?) Chief Investment Officer, sie heißt Nadja Hofmann und kommt von Aquila Capital.

William Kunter, bis April fast fünf Jahre lang so etwas wie der Finance-Guru von N26, hat einen neuen Job: CFO beim französischen Fintech Swile.

Dominik Bullwein, Ex-Wirecard und Ex-AirPlus, soll als „Regional Director DACH“ die Issuing-Service-Offensive des dänischen Payment-Riesen Nets im deutschen Markt (Nets hatte ja jüngst die Degussa Bank als ersten Kunden gewonnen) vorantreiben.

Der Deutschland-Arm der französischen Großbank BNP Paribas hat Stephan Gemkow als Senior Advisor für das Firmenkundegeschäft gewonnen. Gemkow? Genau, der langjährige Finanzvorstand der Lufthansa, der später dann (von 2012-2019) für den Duisburger Mischkonzern Haniel unterwegs war.

Der Berliner Neo Broker Trade Republic (genau, das sind die mit dem Mega-Funding, siehe unseren heutigen Podcast) verbreitert sein Management. Für die Technologie-Entwicklung kommt Jan Plasberg, früher Technikchef bei Sofortüberweisung; Chief People Officer wird Madan Nagaldinne, der in den Personalabteilungen von Amazon beziehungsweise Facebook Erfahrungen sammelte; und für das weitere Wachstum ist Juan Bongiovanni zuständig. Er kommt vom Video-Startup Quibi. Finance Forward

Bei der Bethmann Bank verantwortet Sandra Heidecker künftig das Geschäftsfeld „Externe Vermögensverwalter“. Sie folgt auf Mark Bohling, der zur Münchner V-Bank wechselt. BÖZ (Paywall)

Beim Krisen-Fintech Zeitgold, in das die Deutsche Bank versehentlich Millionen von Euro investiert hatte (uuuups), geht einer der mit Gründer, nämlich Stefan Jeschonnek. Er ist in der Szene kein Unbekannter, da er einst das Payment Fintech SumUp mit aufgebaut hatte

Eines der leiseren und interessanteren Fintechs da draußen, nämlich Fincite, will mit einem neuen Head of Solutions die Internationalisierung vorantreiben. Er heißt Tobias Kuhl, kommt vom Münchner Inkubator Xpreneurs

Und dann noch eine Personalie, die zumindest Menschen aus der Frankfurter Szene interessant finden dürften: Ali Masarwah, lange Jahre Gesicht von Morningstar Deutschland, wird Analyst und Chefredakteur der neuen Fondsplattform Envestor. Masarwah ist an der neuen Gesellschaft auch beteiligt, genauso wie Baki Irmak, früher mal Kommunikator für DWS und Deutsche Bank.



Und hier die älteren Personalien-Snippets:

Hat das Bankhaus Metzler jemals einen anderen Sprecher gehabt als Matthias Butzlaff? Vermutlich schon. Allerdings können zumindest wir uns nicht mehr daran erinnern. Indes: Irgendwann hat halt alles ein Ende. Nach über zwei Jahrzehnten auf dem Posten scheidet Butzlaff  in diesem Jahr aus und widmet sich nach eigenen Angaben den schönen Dingen des Lebens, unter anderem seiner musikalischen Karriere. Finanz-Szene.de hat exklusiv in Erfahrung gebracht, wer zum 1. Oktober die Nachfolge antritt. Es übernimmt: die bisherige BVI-Chefkommunikatorin Patrizia Ribaudo. Bei Metzler wird sie als „Kommunikations- und Marketingchefin“ firmieren.

Wenn man so will, dann ist das hier ein Zeichen der Wertschätzung für HVB-Chef Michael Diederich. Nämlich: Die italienische Mutter Unicredit hat mal eben ihr „Group Executive Comitee“ um rund die Hälfte auf nur noch 15 Mitglieder eingedampft. Aber weiterhin dabei: der „Head of Germany“ Diederich.

Die US Großbank J.P. Morgan macht Michael Rieskamp zu ihrem „Trade Sales Head“ für den deutschsprachigen Raum. Rieskamp kommt vom „Supply Chain Finance“-Fintech Taulia, dass im Zuge des Greensill-Skandals eher unfreiwillig eine gewissen Berühmtheit erlangt hatte. Sie unsere Geschichte Bekanntheit erlangt hatte. Siehe unsere damalige Geschichte „Greensill, die Bremer Bank, die Bafin und die Rolle der Fintechs“.

Ute Gerbaulet, derzeit noch persönlich haftende Gesellschafterin beim Bankhaus Lampe, wird (rechtzeitig, bevor Lampe dann endgültig durch Hauck & Aufhäuser übernommen wird …), Finanzchefin beim Noch-Lampe-Mutterkonzern Oetker.

BVR-Vorstand Gerhard Hofmann, dessen Vertrag eigentlich noch bis Ende 2022 läuft, will vorzeitig ausscheiden, berichtet die „FAZ“. Nämlich: schon per Februar 2022, das ist kurz nach seinem 65. Geburtstag.

Die HSBC Deutschland hat einen neuen Leiter Private Banking in der Marktregion Mitte, nämlich Robert Kelm, früherer Deutschbanker, der seit Anfang 2018 im Private Banking  von HSBC tätig ist

Im Fondsgeschäft von Berenberg übernimmt Guido Hansmeyer (bislang: Invesco) die neu geschaffene Funktion des „Head of Wholsale“ und „Head of Third Party Business“.

Der Berliner Digitalversicherer Coya hat einen neuen Co-CEO – wobei es sich genau genommen um einen alten Bekannten handelt, nämlich um Max Bachem, der von 2017 bis 2019 schon als „VP Strategy and Special Operations“ bei dem Insurtech tätig war. Bachem hat seinen Posten zum 1. Mai angetreten. Die zurückliegenden zwei Jahre hatte er als Leiter Konzernentwicklung bei AXA verbracht.

Der frühere Deutsche-Handelsbank Manager Daniel Koller wird COO beim auch hierzulande ambitionierten schweizerisch-österreichischen Payment-Fintech Bluecode, dem wir zuletzt die Geschichte „Sparkassen zweifeln an Bluecode: ‚Business Case geht nicht auf‘“ gewidmet hatten.

Die Standard Chartered Bank AG in Frankfurt hat zwei prominente Managerinnen auf wichtige Posten berufen: So ist Caroline Eber-Ittel zum 1. Mai in den Vorstand der neuen Europa-Einheit der britischen Großbank gerückt; sie arbeitet seit 2013 bei Standard Chartered und verantwortet das Frankreich-Geschäft der Gruppe. Tracy McDermott gehört seit dem 1. Mai zum Aufsichtsrat der AG; sie hatte es einst bei der britischen Finanzaufsicht bis zur Interimschefin geschafft, bevor sie 2017 zu Standard Chartered wechselte. Sie gehört zum obersten Führungsgremium der Gruppe und ist global für Compliance und den Kampf gegen Finanzkriminalität zuständig.

Michiel Goris, bis 2017 Vorstandschef des Baufinanzierers Interhyp, wird Beirat beim Hamburger Fintech Exporo, einer digitalen Plattform, die per Crowdinvesting Immobilienprojekte finanziert.

Ulrich Gericke, bislang Chef des Institutional Banking bei HSBC Deutschland, leitet seit dem 1. Mai zusätzlich die „Markets and Securities Services“, sprich die Wertpapierabwicklung des Düsseldorfer Hauses, und zwar im Rang eines Bereichsvorstands.

BNP Paribas hat bei ihrer deutschen Tochter einen neuen Head of Leveraged Finance Capital Markets ernannt, und zwar Boris Funke, der dafür von der japanischen Bank Nomura kommt und früher bei Goldman Sachs tätig war.

Ines Dietze, derzeit Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Waiblingen, wechselt in gleicher Funktion zur Sparkasse Göttingen, und zwar zum 1. Januar 2022.

Fintech, Bank, Fintech: Dominik Steinkühler, einst Gründer des Berliner Kredit-Fintechs Lendico, und danach dreieinhalb Jahre bei der Commerzbank, hat als Finanzchef beim Berliner Insurtech Friday angeheuert. Wobei Friday ja zur Schweizer Bâloise gehört. Ein bisschen „Corporate“ ist bei Steinkühler offenbar immer dabei. Denn, nur zur Erinnerung: Lendico wurde ja irgendwann auch an die ING Diba verkauft …

Maximilian Bicker, 14 Jahre lang Kommunikator bei der Commerzbank, davon die letzten viereinhalb für das Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft, verlässt die zweitgrößte deutsche Privatbank, wie er diese Woche mitgeteilt hat. Er wechselt zu Goldman Sachs, wo er künftig die Kommunikation in der DACH-Region verantwortet.

Susanne Klöß-Braekler, von 2011 bis zum vergangenen Jahr Vorständin bei der Postbank, ist in den Aufsichtsrat der Oddo-BHF gewählt worden.

[Korrektur, Freitag, 23. April, 9.08 Uhr: Wie nicht wenigen, um nicht zu sagen allen Lesern aufgefallen ist, stand in der ersten Fassung „Otto-BHF“. Mit Doppel-„t“. Um die Peinlichkeit zu erklären: Wir schreiben neuerdings z.T. mit „Voice“, sodass aus dem gesprochenen „Oddo-BHF“ zunächst „Otto Minus BHF“ wurde, was ja schon mal nicht schlecht ist für so ein Programm. „Ups, das ‚Minus‘ muss aber noch gegen einen Strich getauscht werden, sagte da das Gehirn beim Nochmaldrüberlesen und übersah das bzw. den „Otto“ … Den Rest kennen Sie …]

Sebastian Diemer, einst Pionier, dann Enfant Terrible und schließlich Outlaw-Onkel der deutschen Fintech-Branche, versucht mal wieder was Neues. Er werkele an einer neuen Krypto-Firma, die „jegliche Art von Wetten ermöglichen will“, lasen wir diese Woche bei „Finance Forward“ .

Markus Dränert, einst CEO von Finreach Solutions (also dem Finleap- Kontowechsel-Service, der durch die Fusion mit Figo und etlichen zusätzlichen Erweiterungen zu Finleap Connect wurde …), hat einen neuen Job: Er firmiert jetzt als Portfoliodirektor beim Finanzinvestor Aurelius.

Die Commerzbank-Tochter Commerz Real, die zuletzt mit einigen wilden Vorstandswechseln für Verwunderung sorgte (siehe hier), komplettiert ihre Führungsriege mit Siegfried Eschen, eine Immobilien-Veteranen, der die zurückliegenden sechseinhalb Jahre im Rang eines Bereichsleiters für die Mutter Commerzbank arbeitete.

Hakan Özal ist nicht länger CEO von financeAds DACH*, dem auf die Finanzindustrie spezialisierten Affiliate-Netzwerk (Disclaimer: financeAds gehört auch zu den Premium-Partnern von Finanz-Szene.de). Schon Anfang des Monats (also während unserer Osterpause) hatte Özal seinen Abgang via Social Media publik gemacht, allerdings nicht verraten, wo es ihn stattdessen hinzieht.

[*Wir hatten ursprünglich geschrieben, financeAds gehöre zu Finleap. Das trifft aber nur auf financeAds International zu, nicht auf financeAds DACH. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen]

Philipp Wackerbeck ist seit diesem Monat „Global Head of Financial Services“ bei Strategy&, der Strategieberatung von PwC.

Cassie Kübitz-Whiteley wird Marketingchefin des Berliner Fintechs „Cure Digital Finance“. Ein interessanter Move: Bisher kümmerte sich die Kommunikatorin um den externen Auftritt der 119 Jahre alten Deutschen Apotheker- und Ärztebank, nun soll sie mit ihrer Expertise dem 2020 gegründeten Startup helfen, Ärzte, Zahnärzte und medizinische Praxen als Kunden zu gewinnen und damit der Apobank Konkurrenz zu machen.

Im German Centre der LBBW in Moskau hat seit dem 1. April Christine Frank das Sagen. Die neue Geschäftsführerin kommt von der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer in der russischen Hauptstadt. Die Moskauer Einheit bietet deutschen Unternehmen, die in Russland tätig sind, Büros und Beratung; neben ihr betreibt die Stuttgarter Landesbank weitere German Centres in Mexiko-Stadt, Peking und Singapur.

Michaela Zöppel, zuvor Wefox, ist seit dem 1. April für die neue Geschäftseinheit „Insurance“ bei FintecSystems verantwortlich, dem Münchner Spezialisten für Open Banking und Datenanalysen.

Johannes Mayr, zuletzt bei der BayernLB Leiter der Abteilung Investment Research und verantwortlich für die Analyse der globalen Kapitalmärkte, ist ab sofort Chefvolkswirt beim Münchner Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz.

Oliver Gatzke, unlängst noch Finanzchef des HSH-Nordbank-Nachfolgers HCOB, ist dieser Tage (von deutschen Medien unbemerkt, aber einer unserer Leserreporter hat’s entdeckt …) zum künftigen CEO der zyprischen Hellenic Bank ausgerufen worden – mit einer Bilanzsumme von zuletzt knapp 16 Mrd. Euro wahrlich kein kleiner Player da draußen. Wir haben mal nachgeschaut, auf wen Gatzke da so trifft. Und siehe da: Finanzchef der Hellenic Bank ist ein gewisser Lars Kramer, Ex-CFO der ING Commercial Bank.

Dass die DWS das Thema Nachhaltigkeit offensiv spielt, war bekannt – im vergangenen Sommer ließ unter CEO Wöhrman dann auch (personelle) Taten folgen: Die erfahrene Investmentbankerin Desiree Fixler wurde zur konzernweiten Group Sustainability Officer ernannt und sollte eine weltweit konsistente ESG-Strategie implementieren. Ein gutes halbes Jahr ist das her. Und nun? Ist Fixler allerdings schon wieder weg. Und ihren Job übernimmt, meldet Bloomberg – genau: Wöhrmann, dessen CEO-Vertrag dieser Tage (bekanntermaßen und reichlich spät) bis 2024 verlängert worden war.

Exklusiv: Marcus Mosen, Ex-Chef von Concardis und regelmäßiger Gästeblogger bei Finanz-Szene.de, dockt ans Sparkassen- und Genolager an. Naja, zumindest so ein bisschen. Mosen wird nämlich Verwaltungsrat bei Yes, dem deutsch-schweizerischen Identity-Spezialisten, an dem im jeweils einstelligen Prozentbereich der Deutsche Sparkassenverlag und die genossenschaftliche Fiducia & GAD beteiligt sind. Eingedenk unsere Scoops „Deutsche Bank, Allianz und VW legen bei Verimi nach“ von neulich bleibt festzuhalten: Sie leben noch, unsere Identitätsdienstleister.

Wo zieht es Cornelia Schwertner hin, eine der bekanntesten deutschen Fintech-Frauen und zuletzt Chief Risk Officer bei Finleap Connect? Also, was man nach ihrem jüngsten Linkedin-Post jetzt zumindest weiß: Sie geht nicht zur Deutschen Bank (wo ihr Ex-Chef Bajorat arbeitet); und nicht zur Bafin (wo sie als Regulierungsexpertin vermutlich ganz gut hinpassen würden). Sondern: Sie heuert in Teilzeit bei einem nicht genannten Stealth-Modus-Fintech an und startet nebenher (mit einem ebenfalls ungenannten Co-Gründer) ihr eigenes Finanz-Startup. Grobe Richtung jeweils: was mit „Social Impact“.

Immer schön, wenn unsere Ex-Commerzbanker Karriere machen: Falko Schöning steigt bei der Wüstenrot Bausparkasse zum Vorstand auf.

Peter Großkopf, einstiger Solarisbank-Manager und zuletzte Technikchef der Börse Stuttgart Digital Exchange, arbeitet am Launch eines eigenen „Defi“-Startups (das Kürzel steht für „Decentralized Finance“), berichtet „Finance Fwd“.

Exklusiv: Bei der Reisebank (einer einst aus der DVB Bank hervorgegangenen und auf den Sortenwechsel spezialisierten Tochter der DZ Bank) scheidet Horst Erler zum 31. März aus dem dreiköpfigen Vorstand aus. Wer ihm nachfolgt, wollte ein Sprecher auf Anfrage nicht verraten und verwies auf eine Pressemitteilung, die in der kommenden Woche erscheinen soll.

Exklusiv: Das Berlinern Kreditvergleichs-Fintech Smava regiert nach der Übernahme des langjährigen Erzrivalen Finanzcheck gleich mal durch: Die Finanzcheck-Gründer Moritz Thiele und Andreas Kupke haben das Unternehmen verlassen, die Geschäftsführung bilden stattdessen nun Smava-Mitgründer Eckart Vierkant und ein gewisser Tobias Wieschendahl. Letzteres ist insofern pikant interessant, als dass Wieschendahl vor ein paar Jahren (damals noch als schlichter „Senior Kreditberater“ von Finanzcheck zu Smava rübergemacht hatte und nun also als Chef zurückkehrt.

Die bisherige DEG-Chefin Christiane Laibach zieht – wie erwartet – in den Vorstand der Mutter KfW ein. Dort wird sie das Geschäft in den Entwicklungs- und Schwellenländern verantworten (was insofern naheliegt, als es darum ja auch bei der DEG-Bank geht), der Vertrag läuft über vier Jahre.

Schon im Herbst hatte es geheißen, der ING-Banker Hermann Tange werde Co-CEO beim Hamburger Immo-Crowdfinanzierer Exporo. Wurde er auch. Aber irgendwie doch nicht so richtig. Denn dem inzwischen (wir berichteten) auf nur noch zwei Köpfe geschrumpften Exporo-Vorstand gehört Tange nicht an. Ein CEO, den das Impressum nicht kennt – was es nicht alles gibt. Indes, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Denn nach Finanz-Szene.de-Informationen hat der Exporo-Aufsichtsrat die Berufung Tanges dieser Tage abgesegnet. Vollzug? Zum 1. Mai. Was genau die „formellen Anforderungen“ waren und sind, die zu erfüllen waren, ehe Tange berufen werden konnte und von denen schon in der Pressemitteilung im Oktober die Rede gewesen war – unbekannt.

Nächstes Aufsichtsratsmandat (wobei man terminologisch ganz korrekt in diesem Fall von „Verwaltungsratsmandat“ sprechen sollte) für Ann-Kristin Achleitner: Die Münchner Wirtschaftsprofessorin zieht ins „Board of Directors“ der US-Investmentboutique Lazard ein.

Und auch von Edeltraud Leibrock gibt es Neues zu vermelden: Die frühere KfW-Vorständin und CIO der BayernLB wird Managing Partner beim Beratungshaus Publicis Sapient. Konkreter: Sie übernimmt die Leitung Financial Services Practice in der DACH-Region.

Milena Rottensteiner und Janosch Krug sind seit Anfang des Jahres neue Leiter des Sparkassen Innovation Hubs. Rottensteiner kommt von der Beraterfirma „zeb“, während Krug ein Eigengewächs ist. Und die Vorgänger? Jens Rieken, der den Hub gemeinsam mit Martin Schaffranski aufgebaut hatte, gehört seit dem 1. Januar – wie bereits vermeldet  – zur Geschäftsführung der Star Finanz (der Mutter des Sparkassen Innovation Hubs). Und Schaffranski ist neuerdings Geschäftsführer des API-Plattform Ahoi, die letztes Jahr aus der Star Finanz ausgegründet worden war und über die wir ja auch schon mal ein paar Sätze verloren hatten.

Erinnern Sie sich noch an Pavlina Popova, die als „Director Banking bei Barzahlen“ letzten Sommer Teil unserer „Hier kommen die Fintech-Frauen“-Serie war? Jedenfalls: Frau Popova hat inzwischen rübergemacht zum deutschen Sparkassen-Verband, wo sie seit Monaten schon als „Project Lead Digital Payment“ firmiert. Haben vermutlich Dutzende Leserinnen und Leser mitgekriegt – und keiner sagt uns mal Bescheid. Tssssssss.

Beim Trading-Spezialisten Wikifolio sind Sandra Gabler (also Chief Marketing Officer) und Wolfgang Seidl (als Chief Technology Officer) ins C-Level aufgestiegen.

Die Deutschen Hypo bekommt im Zuge ihrer Integration in die NordLB einen neuen Chef. Er heißt Frank Schrader, war bei der Hannoveraner Landesbank bislang zuständig für das Asiengeschäft und übernimmt zum 1. Juli seinen neuen Posten. Die bisherigen Deutsche-Hypo-Vorstände Andreas Rehfus und Christian Veit verlassen das Institut. Wiwo

Die ING Deutschland drei neue Generalbevollmächtigte ernannt hat, und zwar Eva Smolen („Regional Head of Lending“ für Firmenkunden in Deutschland und Österreich), Steffen Atzbach (Chief Administrative Officer im Firmenkundengeschäft) und Jürgen von der Lehr (Head of Strategy & Business Development). Der Treasurer

Banxware, das 2020 neu gestartete Berliner B2B2C-Kredit-Fintech (siehe hier), vervollständigt sein Management mit einem CTO. Er heißt Diogo Simões und kommt von Klarna, wo er sich um die Entwicklung technischer Tools fürs Risikomanagement kümmerte.

Der niederländische Neo-„Payment Service Provider“ Mollie, der zurzeit auch in Deutschland Fuß zu fassen versucht, hat einen neuen CEO (nachdem der Gründer bekanntlich nicht mehr wollte). Er heißt Shane Happach, kommt von Worldpay und wird seinen neuen Posten zum 1. April antreten.

Exklusiv: Laut unseren Quellen verlässt „Chief Operating Officer“ Stefan Spannagl die Fidor Bank. Der Manager hatte von 2005 bis 2016 in selber Position für die Quirin-Bank gearbeitet und dann drei Jahre lang für den Schweizer Bankensoftware-Hersteller Avalog gearbeitet, bevor es ihn 2019 zu Fidor verschlug.  Wie kürzlich berichtet, steht die Münchner Challenger-Bank, die zuletzt zur französischen BPCE-Gruppe gehörte, vor der Zweiteilung. Das eigentliche Bankgeschäft geht an den Finanzinvestor Ripplewood, die IT-Solutions-Sparte an den Technologie-Spezialisten Sopra Steria.

Marc Schäfer, bisher Chief Commercial Officer der Rabobank in Deutschland, verlässt das Unternehmen zum März und wechselt zum 1. Juni in die Geschäftsleitung eines Finanz-Startups in Berlin. Seine Aufgaben im Privatkundengeschäft der Rabobank übernimmt bis auf weiteres Klaus Vehns, General Manager der deutschen Niederlassung sowie Verantwortlicher für das gesamte Direktbankgeschäft der niederländischen Rabobank in Europa.

Sven Thielmann wird zum 1. Juli neuer Vorstandsvorsitzender der deutschen Niederlassung der St. Galler Kantonalbank. Thielmann gehört dem Vermögensverwalter seit 2011 an und bildet seit 2017 mit Joseph Steiger den Vorstand. Steiger, der die deutsche Dependance mit aufgebaut hat und den Bereich Marktfolge leitet, wird Ende 2021 ins Schweizer Stammhaus zurückkehren; sein Nachfolger steht noch nicht fest.

Auch wenn Merck & Finck ja eigentlich nur noch eine Niederlassung der Quintet-Gruppe ist – der Name hat immer noch Klang. Insofern Glückwunsch an Reinhard Krafft. Denn der frühere Leiter Wealth Management bei Rothschild & Co wird, wie diese Woche bekannt wurde, neuer „Deutschland-Chef“ von Merck & Finck, ist damit also quasi eine Ebene unterhalb von Thomas Rodermann angesiedelt, dem Chef von Quintet Europe.

Auch das hier ist interessant und segelte am frühen Donnerstagabend noch rein: Sabine Schmittroth, Personalvorstand der Commerzbank, übernimmt ab 1. März den Vorsitz im Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken). Sie folgt in dieser Position dem Deutsche-Bank-Vorstand Karl von Rohr.

Noch ein Nachtrag zu den Revirements bei der Commerzbank: Auf Matthias Hach – dessen Abgang wir exklusiv vermeldet hatten – folgt Alena Kretzberg, die damit als Bereichsvorstand für die Comdirect sowie für Marketing & Digital Banking Solutions zuständig ist.

Und nochmal Commerzbank: AR-Chef Hans-Jörg Vetter hat für 200.000 Euro Aktien des eigenen Instituts gekauft (Reuters)

Der Deutsche Sparkassenverlag hat den Vertrag mit Geschäftsführer Stefan Roesler vorzeitig bis 2026 verlängert

Kai-Wilhelm Franzmeyer, Ex-Chef des WestLB-Nachfolgers Portigon, steigt beim französischen Finanzinvestor BlackFin Capital Partners) zum sogenannten „Equity Partner“ auf. Franzmeyer, der das Geschäft in der DACH-Region verantwortet, wurde zudem ins oberste Führungsgremium von BlackFin berufen.

Und noch eine kleine, aber interessante Personalie für all unsere Payment-Nerds: Vanda Astfäller, zuletzt Head of Sales bei der Wirecard Global Sales, stößt zum niederländischen Neo-„Payment Service Provider“ Mollie, und zwar wieder als Head of Sales, in diesem Fall für die DACH-Region.

Exklusiv: Die Düsseldorfer Kreditplattform Auxmoney demonstriert nach ihrer 150-Mio.-Euro-Runde nun auch in personeller Hinsicht Ambitionen. So wird Carsten Höltkemeyer, Ex-CEO von Barclaycard und Ex-CFO von Concardis, „Executive Chairman“ des Auxmoney-Boards, wie Finanz-Szene.de exklusiv erfahren hat. Zudem zieht Denis Hall (ehemals Chief Risk Officer für das weltweite Konsumentengeschäft bei GE Capital) in das Gremium ein. Darüber hinaus verpasst sich der Marktführer unter den hiesigen Marketplace-Lendern ein sogenanntes „Strategic Advisory Council“. Diesem werden angehören: Axel Wieandt (Ex-Chef der HRE), Frank Mattern (zuletzt Managing Partner bei McKinsey in Deutschland), Jürgen Lieberknecht (zuletzt Privatkunden-Vorstand der Targobank) und Payal Jain (vormals Chefanalytiker bei Barclaycard). Würde einen ganz schwer wundern, wenn angesichts dieser Besetzung überhaupt noch irgendetwas schiefgehen kann.

Andreas Utermann, Ex-Chef von Allianz Global Investors und medial gelabelter „Hausmann mit drei Töchtern“, soll Verwaltungsrats-Präsident bei Vontobel werden. Finews

Wie die Deutsche Bank über Social Media mitteilt, wird Virginia Bastian die Position des „Global Head of Talent & Development“ übernehmen. Als neues Mitglied der „Deutsche Bank family“ (hach! juchz!) soll die von Nestlé kommende, promovierte Psychologin von Mai an helfen, Nachwuchs anzulocken und Führungskräfte“ zu entwickeln“

Margarita Thiel, bei der Commerzbank zuletzt  „Global Head of Corporate Communications“, wird das Institut verlassen. PR Report

Florian Hummel übernimmt bei der BayernLB die Leitung einer neuen Einheit, in der künftig alle Syndikats-Funktionen gebündelt werden. Konkret: Sie umfasst bereits jetzt die Syndizierung von Krediten, Bonds und Schuldscheinen, im Lauf des Jahres soll dann die Syndizierung von Immobilienfinanzierungen hinzukommen

Ratepay hat einen neuen Risikochef (nachdem der bisherige, siehe weiter unten, mit Miriam Wohlfarth zusammen Banxware gegründet hatte …), nämlich einen gewissen Steven Lamm, Ex-Zalando und Ex-Outfittery

Elinvar tut etwas für die erweiterte Führung (sagt man das so??? Egal … Jedenfalls …): Tilo Stolzenburg amtiert seit dem 1. Februar als „Director Partner Relationships“. Zu seinen früheren Arbeitgebern zählen Ebase (da war er Key Account Manager für Vermögensverwalter, Banken und Versicherungen) und Moventum SCA Luxembourg (da war er Director Sales)

Exklusiv: Der frühere Penta-Chef Marko Wenthin ist als Investor beim im Aufbau befindlichen Münchner Cashback-Fintech „Pay 33“ eingestiegen und will das Startup nun als Business Angel unterstützen. Wenthin war im letzten Herbst aus privaten Gründen bei Penta ausgeschieden und bereitet nun seine Rückkehr in die Szene vor. „Ich mit verschiedenen Firmen in Gesprächen bin, aber weniger auf der Suche nach einer C-Level-Position, sondern vielmehr als Trainer und Investor, um nicht nur ein Unternehmen, sondern mehrere zu unterstützen“, sagte er Finanz-Szene.de

Interessanter Wechsel: Heike Schmitz, bislang Bereichsleiterin Finanzen und Controlling bei der Comdirect, zieht in die dann dreiköpfige Geschäftsleitung der Nürnberger Umweltbank ein und wird sich dort just um ihre angestammten Themen, aber auch um die Marktfolge im Kreditgeschäft kümmern. Bestellt wird sie im Rang einer Generalbevollmächtigten, vorgestellt am 8. Februar, wenn die Bank ihre Zahlen für 2020 vorlegt Mitteilung

Das Berliner Fintech Mambu, das sich in den vergangenen Jahren klammheimlich zu einem der größten deutschen Fintechs gemausert hat und bei seinem jüngsten Funding mit 1,7 Mrd. Euro bewertet wurde, hat eine neue Finanzchefin: Langley Eide. Mit ihren mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Finanz- und Softwareindustrie (z.B. bei Morgan Stanley, Kespry) soll sie den Wachstumskurs des Unternehmens begleiten – der so massiv ist, dass es ihr an Arbeit nicht mangeln dürfte.

Exklusiv: Von der Solarisbank gibt es zwei hochrangige (erweiterte Geschäftsführung!) und eine zumindest sehr spannende (Auslandsexpansion!) Personalie zu vermelden: Krishna Chandran, bisher Managing Director Lending, verantwortet seit dem 1. Januar den Bereich Partnerships und damit das Bestandskundengeschäft der gesamten Solarisbank. Timo Weber, bisher Managing Director Digital Banking & Cards, ist neuerdings für  die internationale Expansion zuständig, übernimmt zusätzlich die Leitung der „Business Units“ und wird Generalbevollmächtigter. Sowie: Für den spanischen Markt hat die Solarisbank einen gewissen Francisco Jaramillo gewonnen. Ein Blick in die Vita: Ex-Marqeta (dort Head of Banking), Ex-Visa, Ex-American-Express. Klingt nicht sooo schlecht.

Äh, und was, bitteschön, ist das denn für eine Position? Bernd Wittkamp, langjähriger und kürzlich demissionierter Chef der Sparkassen-Software-Schmiede Star Finanz, firmiert bei Social Media jetzt als „Evangelist. ‚Star Finanz – Software Entwicklungs und Vertriebs GmbH‘. Befristet.“ Nun wissen wir natürlich, dass es im IT-Bereich, anders als in der Bibel, nicht nur vier, sondern unendlich viele (wenigstens selbsternannte) „Evangelists“ gibt. Aber als offizieller Jobtitel in einem Sparkassen-Unternehmen? Kann das doch eigentlich nur ein Chiffre sein. Aber für was? Hochbezahlter Berater? Heimlicher Seniorchef? Und überhaupt: Ist man „Evangelist“ nicht auf Lebenszeit? Statt „befristet“ …

Die DZ Privatbank hat diese Woche gleich ein halbes Dutzend Personalien vermeldet. Neu an Bord oder zumindest aufgestiegen sind: Patrick Lang (Leiter Region Baden-Württemberg), Wolfgang Thiere (Leiter Region Bayern), Georg Röder (Leiter Business Development), Hauke Dinklage (Senior Private Wealth Manager am Standort München), Christian Lang (Senior Private Wealth Manager am Standort Nürnberg), Michael Daum (Senior Private Wealth Manager am Standort Nürnberg), Nina Strunz (Senior Private Wealth Managerin am Standort Nürnberg) und Sebastian Baumgärtel (Private Banking Manager am Standort Stuttgart). Okay, okay, es sind also sogar acht. Sprich: mehr als ein halbes Dutzend

Kurz vor Weihnachten hatten wir exklusiv vermeldet, das Tobias Niermann (also der „Head of Online / Mobile Products“ sowie Geschäftsführer der Bankassurance-Tochter „DB VersicherungsManager GmbH“) die Deutsche Bank verlässt. Nun freuen wir, uns Ihnen ebenso exklusiv mitteilen zu können, wo er hingewechselt ist – nämlich zur Fiducia & GAD, wo er als neuer „Tribe Lead für die ‚Vertriebswege der Zukunft‘ den Ausbau des Online- und Mobile-Bankings  vorantreiben soll“ (eigene Informationen)

Markus Thiesmeyer ist jetzt alleiniger Managing Director des auf Finanzdienstleister spezialisierten Beratungsunternehmens zeb. Der 52-Jährige folgt auf Stefan Kirmße. (per Mail)

Er ist der fünfte Beatle der deutschen Fintech-Szene.de. Und nun? Hat der einstige N26-Co-Founder und heutige Seriengründer Christian Rebernik mal wieder was neues gestartet, nämlich die Online-Studienplattform Tomorrow’s Education. t3n

Nochmal N26: Die Berliner Neobank hat eine neue General Managerin für Spanien und Portugal ernannt, nämlich Marta Echarri, zu deren früheren Stationen Lombard Odier und JP Morgan gehören.

Ex-Deutschbanker Stefan Krause führt den neu gegründeten Beirat des Fintechs Niiio. Überdies gehört Ex-DWS-Starmanager Henning Gebhardt dem Gremium an (per Mail)

Eigentlich dachte man, Banxware sei das neue Startup von Ratepay-Gründerin Miriam Wohlfarth und Ex-Wirecard-Anwalt Jens Röhrborn allein.  Doch, ha! In den sozialen Medien hat sich diese Woche noch ein dritter „Co-Founder“ geoutet, nämlich Nicolas Kipp, zuletzt Risikochef bei (ja, genau) Ratepay

Björn Jüngerkes, einst Gründer von Savedo und zuletzt bei der Dr. Peters Group, hat auch was Neues. Er firmiert jetzt als Managing Director bei der Crowd-Plattform Zinsbaustein, also bei der, die einst (genau wie Savedo) von Finleap aufgesetzt wurde. Sie wird immer größer und bleibt doch klein, die Berliner Fintech-Welt (den Chef von Zinsbaustein, liebe Leserinnen und Leser, kennen Sie ja vermutlich auch – das ist Herr Wohlfarth)

Karsten Iltgen, der bislang beim Bankhaus Lampe für das Aktiengeschäft zuständig war, hat bei Metzler angeheuert, wo er nun der Abteilung „Corporate Solutions“ von Metzler Capital Market vorsteht

Mal was aus dem Mittelbau: Simone Wießmeyer, bislang ING Deutschland, firmiert auf ihren Social-Media-Profilen jetzt als „Vice President, Government & Regulatory Affairs“ der Deutschen Bank

Apropos kleine Berliner Fintech-Welt: Lennart Swoboda, Ex-Solarisbank und Ex-Klarna, ist neuerdings „Senior Business Development Manager“ bei Finleap Connect

Vielleicht sollten wir unsere Snippets auch „Berliner Personalien“ nennen: Thomas Teuber, bislang DKB, leitet jetzt das Ratenkreditgeschäft von Hypoport

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