Reportage

NordLB-Verkauf: Kann es sein, dass die Träger ein wenig die Kontrolle über den Prozess verlieren?

Wenn wir das Bieterverfahren bei der NordLB richtig verstehen, dann wurde der Prozess so aufgesetzt, dass die Interessenten a) auf alles, b) auf wenig, oder c) auf alles dazwischen bieten durften. Das klang fair. Aber es klang auch komplex. Zumal hinzu kam: Irgendwie beschlich einen in den vergangenen Wochen das Gefühl, dass die Träger der NordLB zwar wissen, wohin sie mit ihrem Prozess wollen (Deal mit der Helaba), dass sie aber nicht wissen, ob sie diesen Deal wirklich kriegen – und wie denn, falls sie diesen Deal nicht kriegen, ein als zumutbar empfundener alternativer Deal aussehen könnte. Jedenfalls: Wie die Kollegen von „Reuters“ berichten, ist das Verfahren jetzt so verfahren, dass eine Einigung noch in diesem Jahr (mit wem auch immer) fast ausgeschlossen erscheint. Es gebe zwar Offerten. Die seien aber so schwer zu vergleichen, dass die Träger erst mal ein bisschen Zeit zur Sortierung bräuchten. Und über allem schwebt ja weiterhin die Frage: Was will die Helaba? (die parallel offenbar auch andere Pläne verfolgt, siehe unten). Reuters/Wiwo

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