Die Deutsche Pfandbriefbank schürt mit einer spätabendlichen Adhoc die Angst vor einem Crash-Szenario in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Laut der um 21.35 Uhr verschickten Mitteilung bilden die Münchner fürs dritte Quartal frische Risikovorsorge im Umfang von 83 Mio. Euro – rund viermal so viel wie im gesamten erste Halbjahr. Als Konsequenz muss der Vorstand die Gewinnprognose deutlich senken. War bislang von einem Vorsteuerergebnis von 170-200 Mio. Euro im Gesamtjahr die Rede, geht das Management nunmehr von 90-110 Mio. Euro aus. Hierin eingerechnet sei „weitere Risikovorsorge im vierten Quartal“ – einschließlich einer „eventuellen Dotierung eines neuerlichen Management Overlays“ (damit sind pauschale Wertberichtigungen gemeint, mit denen sich Banken vor Einschlägen schützen, die von den normalen Risikomodellen nicht erfasst werden).
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