Makro-Ticker

Sämtliche Makro-News von November 2023 bis Januar 2024

In unserem Makro-Ticker behalten wir alle volkswirtschaftlichen und politischen Oberthemen im Blick, die das Geschäft unserer Banken und Fintechs beeinflussen. 

Hier der Ticker für November und Dezember 2023 sowie Januar 2024: 

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Die Renaissance des Baufi-Geschäfts (wenn auch nur in der PR)

Wie das Ur-Fintech Hypoport aus seinen jüngsten Transaktionszahlen ableiten kann, das Volumen in der privaten Baufinanzierung befinde sich „weiterhin im Aufwärtstrend“, erschließt sich uns noch nicht wirklich. Für Oktober bis Dezember weist der Berliner Kreditvermittler (bezogen rein auf die Immobilien-Finanzierung) ein Volumen von 12,7 Mrd. Euro aus – verglichen mit dem direkten Vorquartal ein Rückgang um 7%. Dazu passen jüngste Bundesbank-Zahlen. Demnach summierte sich das branchenweite Neugeschäft im November auf 13,5 Mrd. Euro, der zweitschlechteste Monat seit April (im Oktober waren es 13,8 Mrd. Euro gewesen). All das mag auch saisonal bedingt sein. Aber doch sicherlich nicht nur.

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Kurz getickert

  • Schlechte Nachrichten für die bei Benko investierten Banken und Sparkassen. Laut Auskunft des Insolvenzverwalters stehen den von der Signa Holding angehäuften Verbindlichkeiten in Höhe von 5,26 Mrd. Euro gerade mal dingliche Sicherheiten in Höhe von 250 Mio. Euro gegenüber. FT (Paywall)
  • Wie erwartet: Die EZB hält die Leitzinsen nach ihrer Ratssitzung am. 26. Januar konstant – und gibt die Indikation, dass sich hieran auch bei der März-Sitzung nichts ändern dürfte.
  • Trotz der sich abschwächenden Effekte der Zinswende geht Standard & Poor’s davon aus, dass die deutsche Bankenbranche ihre Eigenkapital-Rendite in diesem Jahr wird steigern können. Der Deutschen Bank, der Commerzbank und der HVB traut die Ratingagentur eine jeweils leichte Verbesserung zu (übrigens auch im kommenden Jahr). Sogar deutlich erholen soll sich die Performance der PBB und der hiesigen Santander, die zuletzt beide geschwächelt hatten.

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Wann unsere Banken ihren Gewinn-Peak überschritten haben – und wie es weitergeht

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Vage Hoffnung in der Baufinanzierung – und hohe Risiken fürs übrige Kreditgeschäft

Der am Dienstag vorgestellte „Bank Landing Survey“ – also die vierteljährliche Bundesbank-Umfrage zum Kreditgeschäft von Banken und Sparkassen – hält einige spannende Splitter bereit:

  1. Insgesamt haben die deutschen Banken im vierten Quartal bei einer unverändert mauen Nachfrage ihre Vergaberichtlinien zwar kaum noch gestrafft. Sie planen aber, genau dies im laufenden Quartal zu tun. Als Grund wird die Umsetzung der 7. MaRisk-Novelle angegeben, die nach Angaben aus der Branche eine noch restriktivere Vergabepolitik erforderlich macht.
  2. Aus Branchensicht trägt nicht länger die Zinslage die wesentliche Verantwortung für den Rückgang der Kreditnachfrage. Sondern: In der Baufinanzierung seien es die generellen Aussichten für den Wohnimmobilienmarkt (auch mit Blick auf die Preise) und bei Unternehmenskrediten die rückläufigen Anlageinvestitionen. In beidem muss man Alarmsignale sehen, dass mögliche EZB-Zinssenkungen schwächere Impulse für die Kreditnachfrage setzen könnten anstatt das Geschäft anzukurbeln.
  3. Zumindest vage Hoffnungen auf eine wieder kräftigere Kreditnachfrage gibt es gleichwohl in der Baufinanzierung. Nicht nur, dass im vierten Quartal kaum noch Banken von einer rückläufigen Entwicklung berichteten (die Abwärtsspirale scheint also gestoppt). Sondern: Die Quote an Banken, die nunmehr sogar mit einer steigenden Nachfrage rechnen, liegt – wenngleich sehr knapp – wieder auf dem höchsten Stand seit 2015. Vorsicht: Die Perspektiven sind laut Bundesbank mit hoher Unsicherheit verbunden.

Dargestellt: Nettosaldo, also Differenz zwischen der Summe der Angaben "deutlich gestiegen" und "leicht gestiegen" und der Summe der Angaben unter "leicht gesunken" und "deutlich gesunken" (in % der gegebenen Antworten durch Banken)

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Banken wettern gegen geplante Bafin-Befugnisse in der privaten Baufinanzierung

Als die Bundesbank im November ihren Finanzstabilitäts-Bericht 2023 vorlegte, stolperte Finanz-Szene über eine Passage gleich auf Seite 19 des 115 Seiten starken Werks. Dort nämlich erhoben die Notenbanker eher unvermittelt die Forderung, "das aufsichtliche Instrumentarium in Deutschland […] um die noch fehlenden, international üblichen Instrumente im Bereich der Wohnimmobilien-Finanzierung“ zu ergänzen (siehe unser damaliges Stück –> Bundesbank und Bafin wollen stärker in private Baufinanzierung eingreifen).

Sollte heißen: Die beiden letzte Jahr eingeführten Instrumente zur Zügelung der privaten Baufinanzierung (also der "antizyklische Kapitalpuffer" und der "sektorale Risikopuffer") genügten der Bundesbank nicht mehr. Stattdessen sollte die Bafin nun auch noch ermächtigt werden, "Obergrenzen für einkommensbezogene Kreditvergabe-Standards" anzuordnen. Solche Limits sind in anderen europäischen Ländern seit langem üblich. Die Idee dahinter: Banken sollen Wohnbaudarlehen nur an solche Haushalte ausreichen, die sich die Rückzahlung auch sicher leisten können.

Angesichts der aktuell äußerst schwierigen Lage auf dem Baufi-Markt wirkte der Vorstoß der Bundesbank, nun ja, dann doch sehr antizyklisch. Was wunder also, dass die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) eher allergisch reagiert auf die Nachricht, dass im Finanzministerium bereits Arbeiten an einem Gesetz zur Umsetzung des Bundesbank-Vorschlags begonnen haben. In einem DK-Schreiben an das BMF heißt es daher nun (zuerst berichtete hierüber übrigens gestern das "HB"/Paywall): "Wir halten dies in einer Zeit, in der rund 700.000 Wohnungen fehlen, der Wohnungsneubau fast zum Erliegen gekommen ist und die seit [Anfang 2023] gegebenen Wohnimmobilien-Darlehenszusagen um ca. 40% unter Vorjahresniveau liegen, für ein falsches politisches Signal." Ob sich die Bundesregierung hiervon wird beeindrucken lassen bleibt abzuwarten.

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Banken und Sparkassen kommen wieder leichter an Einlagen

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Der Aktionär – ein zunehmend schwieriger Fall für Banken und Fintechs

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Ausblick (#6): Wir haben 24 Top-Consultants gefragt: Was wird unsere Banken 2024 beschäftigen?

Auch Berater sind nicht allwissend. Trotz ihrer Power-Point-Präsentationen. Und ihres „Erstens, zweitens, drittens“-Duktus. Aber wenn man selbst nicht mehr weiter weiß (und welche Bankvorstand kennt diesen Zustand nicht?) – was soll man denn machen??? Und so haben wir für den ersten Newsletter des neuen Jahres also das getan, was sonst Sie immer tun, liebe Bankerinnen und Banker: Nämlich: Wir haben den Consultant angerufen. Allerdings nicht nur einen. Sondern, passend zur neuen Jahreszahl, gleich deren 24. Unsere Frage lautete: Was wird Banken und Fintechs im neuen Jahr bewegen? Und unsere Bitte war, uns diese Frage auf maximal 2.024 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zu beantworten. Ein Problem? Nein! Eine Challenge! Der sich zu unserer großen Freude alle 24 angefragten Beraterinnen und Berater auch tatsächlich gestellt haben. Lesen Sie also heute: Vom Ende der Windfall-Profits bis zu den neuen Treasury-Strategien. Von Instant Payments bis Request to Pay. Vom Generationswechsel in den Vorständen bis hin zu den fehlenden Fachkräften. Vom Aufstand der GenZ-Kunden bis zur Renaissance der KMU-Kunden. Von Cyber-Sicherheit bis Künstliche Intelligenz. Die Ausblicke der Top-Consultants: Finanz-Szene (frei zugänglich)

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EZB schließt den Vorhang – und lässt die meisten Fragen offen 

So geht's halt manchmal. Je gebannter sich die Blicke gen Frankfurter Ostend richten, desto weniger werden sie dort erwidert. Und so hat die Europäische Zentralbank also gestern nicht nur (wobei das ja eh klar war) den Leitzins bei 4,5% und den Einlagenzins bei 4,0% belassen, sondern sie hat auch keine wirkliche Indikation gegeben, wann sie die Zinsen denn zu senken gedenkt. Die Inflationsrate sei in den letzten Monaten zwar gesunken – "auf kurze Sicht" könne sie aber "vorübergehend wieder anziehen", hieß es in der offiziellen Erklärung zum Zinsentscheid. Was den EZB-Watchern zufolge bedeutet: Man will nichts überstürzen; gleichwohl bleibt eine Zinssenkung im April oder gar schon im März (siehe kürzlich unser Stück –> Deutsche Bank erwartet Zins-Crash) aber ein realistisches Szenario. Zumal, nur noch mal zur Erinnerung: Zehnjährige Bundesanleihen rentieren aktuell mit 2,1% – rund 80 Basispunkte niedriger als vor der EZB-Sitzung im Oktober. Der Kapitalmarkt hat eine baldige Zinssenkung also längst eingepreist.

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Kurz getickert

  • Nachdem das Wachstum bei ETF-Sparplänen bereits über den Sommer annähernd zum Stillstand gekommen war (siehe unsere Analyse hier), gibt es auf Monatsbasis nun erstmals sogar einen Rückgang zu verzeichnen (jedenfalls bei den klassischen Banken und Brokern): Laut dem Internetportal "Extra ETF" belief sich die Zahl der ETF-Sparpläne per Ende Oktober auf rund 3,93 Millionen – ein Rückgang um etwa 25.000 Stück.
  • Die Schäden durch die Sprengung von Geldautomaten haben sich im vergangenen Jahr laut erstmals erhobenen Zahlen der deutschen Versicherungswirtschaft auf rund 110 Mio. Euro belaufen.

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Dt. Bank erwartet Zins-Crash +++ Rascher EZB-Schritt? +++ Marktzinsen bröckeln

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Ja, wo bleiben sie denn, die so ersehnten Zuschreibungen? 

Als Sparkassen und Volksbanken in diesem Frühjahr horrende Wertverluste in ihren Eigenanlagen eingestehen mussten (zusammen ging es um rund 15 Mrd. Euro) – da wurde in der Packungsbeilage stets der eindringliche Hinweis mitgeliefert, dass die Verluste über die Zeit selbstverständlich wieder aufgeholt würden. So, als wären die Abschreibungen von heute natürlicherweise die Zuschreibungen von morgen. Nun wollen wir nicht in Abrede stellen, dass es in den allermeisten Fällen tatsächlich so kommen dürfte. Allerdings scheint es sich um einen dann doch bemerkenswert langwierigen Prozess zu handeln.

So wies die Bundesbank kürzlich darauf hin, dass laut ihrer Prognose selbst 2027 erst zwei Drittel der letztjährigen Wertverluste aufgeholt sein werden (was mit dem letzten Drittel ist, sagte die Buba übrigens nicht). Dazu passt eine aktuelle Indikation der baden-württembergischen Sparkassen: Schon im Sommer hatte es geheißen, nach den jüngsten Wertberichtigungen von fast 1 Mrd. Euro werde in diesem Jahr gerade mal mit Zuschreibungen von 50 Mio. Euro gerechnet. Gegenüber "Bloomberg" (Paywall) haben die BaWü-Sparkassen die Summe nun sogar noch mal nach unten korrigiert – auf nur noch 30 Mio. Euro.

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Baufi-Neugeschäft erholt sich leicht – allerdings nicht bei den Sparkassen

In der privaten Baufinanzierung ist der Oktober besser gelaufen als der überaus schwache Vormonat. Laut Bundesbank-Daten belief sich das Neugeschäft auf 13,8 Mrd. Euro – verglichen mit 12,3 Mrd. Euro im September. Keinerlei Erholung in der privaten Wohnimmobilien-Finanzierung verspüren gleichwohl die baden-württembergischen Sparkassen: Nachdem die Kreditvergabe schon im ersten Halbjahr um 61% (!) auf durchschnittlich gut 600 Mio. Euro monatlich eingebrochen war, liege man inzwischen sogar nur noch bei 500-600 Mio. Euro pro Monat, sagte der regionale Sparkassen-Präsident Peter Schneider gegenüber "Bloomberg" (Paywall).

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Für die Banken beginnt die Abwärts-Zinswende – was sind die Folgen?

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Kurz getickert

  • Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten verharrt auf hohem Niveau. Wie eine Abfrage des "HB" (Paywall) ergab, zählen die LKAs in diesem Jahr bislang gut 400 Sprengungen bzw. Sprengungsversuche – in etwa das Niveau des Vorjahres.
  • Die Kreditvergabe im euroländischen Firmenkundengeschäft ist im Oktober um 0,3% zum Vorjahresmonat gesunken, zeigen EZB-Daten – auf Monatsbasis der erste Rückgang seit 2015. Reuters (via MSN)

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Minus 30%! Zinsergebnis der deutschen Banken soll schon 2024 einknicken

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Kurz getickert

  • Glaubt man dem Verband der Pfandbriefbanken, dann haben seine Mitgliedsinstitute von Juli bis September insgesamt Gewerbeimmo-Kredite im Umfang von 13,8 Mrd. Euro zugesagt – ein Fünftel mehr als im direkten Vorquartal 

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Wo laut EZB die spezifischen Gefahren für die deutschen Banken liegen

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Kurz getickert

  • Die EZB sieht in Gewerbeimmobilien-Krediten eines der größten Risiken für die Finanzstabilität im Euroraum. Zur Begründung verweist die Notenbank in einer Vorab-Veröffentlichung zum heute erwarteten Finanzstabilitäts-Bericht darauf, dass Verluste im Immobiliensektor "vermutlich mit Stress in anderen Sektoren zusammenfallen” würden. Reuters
  • Der Kreditvermittler Hypoport macht wenig Hoffnung auf ein baldiges Comeback der privaten Baufinanzierung. Das Marktumfeld sei "impulslos", heißt es in der gestern veröffentlichten Mitteilung zum dritten Quartal. Konkret konnte Hypoport zwischen Juli und September den Umsatz um 3% (gemessen am direkten Vorquartal) auf 88 Mio. Euro steigern; der Verlust vor Steuern und Zinsen belief sich auf 1,1 Mio. Euro.
  • Laut Pfandbriefbanken-Verband hat sich der Wertverfall bei Immobilien hierzulande wieder beschleunigt. Demnach sanken die Preise von Juli bis September gemessen am Vorquartal um 1,7% (Wohnungen) bzw. 2,5% (Büros) Mitteilung
  • Die EZB-Bankenaufsicht fürchtet – passend zu unserem heutigen Aufmacher – eine Zunahme notleidender Kredite. Man sehe einen Anstieg von Darlehen, die zwischen 30 und 90 Tage im Zahlungsrückstand seien, sagte Chefaufseher Andrea Enria vor dem Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments.

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RWA-Dichte! RWA-Effizienz! Die neuen Lieblings-Kennziffern unserer Banken

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Exklusiv: Scalable-"Urteil" lässt deutsche Banken (ein wenig) aufatmen

Stimmt schon. In der jüngsten Datenaffäre der deutschen Kreditwirtschaft stehen weniger die involvierten Banken im Fokus – konkret: Deutsche Bank, Commerzbank und ING Diba. Sondern ihr gemeinsamer Dienstleister, die Bertelsmann-Tochter Majorel ("Kontowechsel24"). Denn, nur nochmal zur Erinnerung: Die sensiblen Kundendaten (Vorname, Nachname, IBAN), die später teilweise im Darknet auftauchten, wurden bei Majorel entwendet. Nicht bei den Banken. Weshalb die Deutsche Bank inzwischen sogar einen Wirtschaftsprüfer beauftragt hat, die Vorfälle bei Majorel in ihrem Namen zu untersuchen. Gleichwohl gilt (und damit kommen wir so langsam zu unserem heutigen Thema): Die betroffenen Endkunden waren zweifellos Kunden der Deutschen Bank, der Commerzbank oder der ING Diba. Und nicht die Kunden von Majorel. Weshalb aus laienjuristischer Sicht das gilt, was auf den berühmten "Betreten der Baustelle verboten"-Schildern meist auch steht: Eltern haften für ihre Kinder. Das würde hier heißen: Banken haften für ihre Dienstleister. Heißt weiter: Sollten sich Kunden durch das Datenleck dermaßen geschädigt fühlen, dass sie meinen, ihnen stehe eine finanzielle Entschädigung zu, dann werden sie ihre Ansprüche im Zweifel nicht an Majorel stellen – sondern an ihre jeweilige Bank. Und das kann für die Institute potenziell teuer werden. Zumal in diesem Fall mit einer angeblich sechsstelligen Zahl betroffener Kunden. Womit wir nun endgültig bei unserem heutigen Thema sind. Denn das, was wir im Fall der drei Banken bis hierhin theoretisch durchdekliniert haben, hat der Münchener Neobroker Scalable Capital nach seinem schweren Datenraub vor drei Jahren am eigenen Leibe erlebt. Und darum dürfte der dieser Tage ergangene Schlussantrag des EuGH-Generalanwalts in der "Causa Scalable" die deutsche Finanzwirtschaft (ein wenig) aufatmen lassen. Hier die Details – und welche Unsicherheiten bleiben: FS Premium

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Kurz getickert

  • Die Hoffnung auf eine Stabilisierung in der privaten Baufinanzierung (siehe die diesbezüglichen Indizien zuletzt) ist bereits wieder zerstoben. Laut am Donnerstag veröffentlichten Bundesbank-Daten belief sich das branchenweite Neugeschäftsvolumen im September gerade mal auf 12,3 Mrd. Euro. Das war der zweitschlechteste Monat des ganzen Jahres (und überhaupt der zweitschlechteste Monat seit 2008) und bedeutete sowohl im Vergleich zum Vorjahr (–24%) als auch gemessen am August-Wert (–15%) einen signifikanten Rückgang

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Sämtliche Makro-News aus September und Oktober 2023

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