von Christian Kirchner, 9. Juni 2026
Die Unicredit hat im Zuge ihres freiwilligen Übernahmeangebots jetzt schon 11,4%* aller Commerzbank-Aktien angedient bekommen, wie aus einer Pflichtveröffentlichung auf der Website der italienischen Großbank hervorgeht – nochmal deutlich mehr als vor einer Woche. Alles in allem summiert sich die Aktienposition der Unicredit damit nun auf rund 38%. Hinzu kommen bekanntermaßen weitere Positionen in Form von Finanzinstrumenten.
In einer flankierenden Pressemitteilung machte die Unicredit der deutschen Seite unterdessen weitere Vorwürfe. So verbreite die Commerzbank „schwerwiegende und unbegründete Fehlinformationen“, um die Glaubwürdigkeit des Übernahme-Angebots zu untergraben. Die Behauptungen aus Frankfurt, wonach die Unicredit das Ausmaß der Unterstützung für ihr Angebot künstlich aufblähe, entbehrten „jeder sachlichen und rechtlichen Grundlage“.
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*Hinweis: Die Unicredit selbst spricht davon, dass ihr bislang 10,9% angedient worden seien. Bereinigt um die von der Commerzbank nach dem Aktienrückkauf selbst gehaltenen Aktien entspricht dies allerdings rechnerisch einem Umfang von 11,4%.
Die krassen Vorwürfe der Commerzbank gegen die Unicredit – was ist wirklich dran?
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