Kurz gebloggt

Was die Analysten der Deutschen Bank zutrauen – und was nicht

21. Oktober 2020

Von Christian Kirchner

Nun hat sich also doch noch eine ausreichende Zahl von Analysten aufgerafft, eine Q3-Prognose zur Deutschen Bank (die eigentlichen Ergebnisse kommen nächsten Mittwoch) abzuliefern. Was ist die Quintessenz der sogenannten Konsensschätzung?

  1. Wohlwollend betrachtet stützen die Sellside-Experten Sewings Gewinnziel und sagen fürs Gesamtjahr einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 116 Mio. Euro voraus;
  2. Zieht man davon jedoch Steuern, Minderheitsbeteiligungen und die Verzinsung der Nachranganleihen ab, wird daraus ein Verlust von 923 Mio. Euro
  3. Dem Investmentbanking trauen die Analysten auf Q3-Sicht 557 Mio. Euro Gewinn vor Steuern und aufs Jahr sogar 2,2 (!!!) Mrd. Euro zu
  4. Die Privatkundenbank soll aber doch nur 74 Mio. Euro (Q3) bzw. 5 Mio. Euro (Gesamtjahr) beitragen. Woran letzteres liegt (nachdem die Schätzungen im Frühjahr deutlich positiver ausgefallen waren)? Nun: Ein bisschen weniger Ertrag. Ein bisschen höhere Kosten. Retailbanking eben.

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