von Heinz-Roger Dohms, 22. April 2026
Die Bilanzierung der DZ Bank ist ein einziger Horror. Es gibt a) den Konzernabschluss (geprägt von der Union Investment, der R+V, der DZ Hyp usw.). Es gibt b) den Einzelabschluss der eigentlichen DZ Bank AG, a.k.a. „Verbund- und Geschäftsbank“ (kurz: VuGB). Und es gibt c) eine bei den Bilanz-PKs zur Schau gestellte GuV der „Verbund- und Geschäftsbank“ innerhalb des Konzerns. Wer nun aber denkt, dass „c“ mehr oder weniger das Gleiche sein müsste wie „b“, der kann gleich einpacken. Denn nicht nur führt die unterschiedliche Bilanzierungspraxis (IFRS vs. HGB) zu erheblichen Abweichungen, insbesondere bei den Beteiligungserträgen. Sondern: Darüber hinaus ist es so, dass die VuGB die Holdingfunktion für den Gesamtkonzern ausübt, was in der Konzernbilanz auf Heller und Pfennig auseinander klamüsert wird, im Einzelabschluss aber nicht (dort sind „Verbundbank“ und „Geschäftsbank“ und „Holdingfunktion“ ein- und dieselbe Suppe).
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