Was wäre wohl passiert, wenn die US-Regierung die Einlagen-Kunden der Silicon Valley Bank ihrem Schicksal überlassen hätte (also die puristische Lösung)? Stünde dann heute Früh das globale Finanzsystem in Flammen? Womöglich. Aber lassen wie die Spekulationen. Denn 1.) Es ist eine hypothetische Frage; und 2.) Auch so ist’s schlimm genug. Es steht zwar nicht das globale Finanzsystem in Flammen. Dafür aber brennt es, soweit wir das beurteilen können, bei etlichen US-Regionalbanken lichterloh. So musste, obwohl die Regierung in der Nacht zu Montag einen Rettungsschirm über die Kundeneinlagen der Silicon Valley Bank gespannt hatte, am Morgen ein weiteres US-Institut geschlossen werden. Nämlich die Signature Bank aus New York. Bilanzsumme, immerhin: 110 Mrd. Dollar. Am Ende des Handelstags an den amerikanischen Börsen zeigte sich dann das ganze Ausmaß des Flächenbrands. Beispielhaft: Die First Republic Bank aus San Francisco: -62%. Die Western Alliance Bancorporation aus Phoenix: -47%. Die Comerica Bank aus Dallas: -27%. Der Schock sitzt tief. Und zwar nicht nur in den USA. Sondern auch in Frankfurt.
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