Genobanken-Ticker

Atruvia, Genoverband und GVB wollen Beratungs-Aktivitäten zusammenlegen

Nachdem sich die verbundinternen Consulting-Dienstleister im Genosektor zuletzt gegenseitig in die Quere gekommen sind, bahnt sich nun ein grundlegender Strategiewechsel an. So führen die Beratungs-Einheit der Atruvia, die Awado Bankenberatung GmbH sowie die Consulting-Sparte des Genossenschaftsverbands Bayern aktuell „Gespräche über eine Vertiefung der Zusammenarbeit“, wie es in einer Mitteilung heißt. Zwar seien die Unterredungen „ergebnisoffen“. Allerdings ist auch explizit von der Möglichkeit „einer Bündelung“ der Marktaktivitäten „in einem gemeinsamen Joint Venture“ die Rede.

Vor allem aus Sicht des in Neu-Isenburg ansässigen, in mehreren Bundesländern aktiven Genoverbands ist die Entwicklung bemerkenswert – immerhin hatte dieser sich mit der Awado Bankenberatung einem expliziten Expansionskurs verschrieben – bevor zuletzt dann auch die bayerischen Genossen ihr Beratungsgeschäft forcierten. Gut möglich, dass die Regionalverbände in einem möglichen Joint-Venture nun allerdings der Atruvia die Führungsrolle überlassen müssen. „Die Verzahnung von Technologie und Strategie sowie der Transformationsdruck der Banken erfordern einen integrierten Ansatz im genossenschaftlichen Verbund“, wird Atruvia-Vorständin Julia Japec in der Mitteilung zitiert.

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Kurz getickert

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