Wussten Sie schon?

Auch der Volksbanken-Robo knackt die Milliarde bei den AuMs

Christian Kirchner

Wussten Sie schon … dass wir uns gestern mit der Behauptung, Liqid sei erst der zweite deutsche Robo-Anbieter, der bei den verwalteten Kundengeldern die Milliarden-Grenze durchbrochen hat, ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt haben? Denn (und der Dank für den sachdienlichen Hinweis gilt an dieser Stelle dem Leser M.): Just vor einer Woche hat der zur Union Investment zählende digitale Vermögensverwalter “Visualvest” verkündet, seit Kurzem (ebenfalls) ein Anlagevermögen von mehr als 1 Mrd. Euro zu verwalten.

Nun könnte man auch diese Meldung wieder mit ein paar Fußnoten versehen und z.B. darauf hinweisen, dass lediglich der kleinere Teil dieser Milliarde auf das eigentliche B2C-Angebot entfällt – während sich der größere Teil aus irgendwelchen Whitelabel-Klonen wie “MeinVermögen” (Frankfurter Volksbank), “GLS-OnlineInvest” (GLS Bank) oder “MeinInvest” (etliche Volks- und Raiffeisenbanken) speist.

Andererseits: Wozu immer dieses sophistische Getue? Eine Milliarde ist schließlich eine Milliarde. Und hinzu kommt: Nachdem Sparkassen- und Genosektor das Robo-Thema lange Zeit maximal stiefmütterlich behandelt haben (siehe: “Wie Deutschlands Banken ihre Robo Advisor absaufen lassen”) und sich mindestens eine Volksbank aus Verzweiflung dem DJE-Robo “Solidvest” an den Hals warf (siehe hier), scheint sich nun zumindest mal ein bisschen was zu tun.

Immerhin!

Finanz-Szene geht ab Oktober hinter die Paywall ...

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