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Consors launcht Premium-Konto. Und weitere Produkt-News

16. Juni 2022

Von Christian Kirchner

Exklusiv: Consorsbank führt neues Premium-Kontomodell ein

Die Consorsbank führt zum 8. Juli ein neues Premium-Kontomodell namens “Girokonto Unlimited” ein. Das geht aus einer Änderung des Preis- und Leistungsverzeichnisses hervor. Das Konto kostet 9 Euro pro Monat und umfasst neben den üblichen Zahlungsverkehrsleistungen auch ein Doppel aus Girocard sowie einer Visa-Charge-Kreditkarte samt Zusatzleistungen. Über die zugrunde liegenden Kundenbefragungen hatte Finanz-Szene bereits vor zwei Jahren berichtet (siehe hier). Nachdem die Consorsbank einst nur kostenlose Girokonten anbot und auch die alten Konten für Bestandskunden kostenlos weiterführt, können Neukunden nun nur noch zwischen den beiden Kontomodellen “Essential” und dem neuen “Unlimited” wählen. Das “Essential” ist lediglich bei einem Eingang von 700 Euro pro Monat umsonst, ansonsten kostet es 4 Euro pro Monat. In jedem Fall bepreist wird die Girocard mit 1 Euro pro Monat. Die Consorsbank hat nach eigenen Angaben rund 350.000 Girokonto-Kunden.


Weitere Snippets aus unserer Rubrik “Produkt und Kunde”

  • Die Neobank Tomorrow plant die Einführung einer Debitkarte namens “Future Card”, die offenbar auch unabhängig vom Girokonto beantragt werden kann. Noch feilt die Bank am genauen Modell und hat dazu eine Kundenbefragung gestartet, fest geplant sind allerdings eine grundsätzliche Gebührenfreiheit (außer einmaligen Bestellkosten) und ein Cashback-System.
  • Die Raiffeisenbank Hochtaunus hat zum wiederholten Male (siehe zuletzt hier) die Abschaltung des “alten” Online-Bankings der Atruvia angekündigt – zuletzt für den 3. Juni –, um dann den alten Zugang ebenfalls zum wiederholten Male doch noch offenzulassen. Und noch eine Miniatur zum Bad Homburger Institut: Inzwischen nimmt die Bank nur noch Zeichnungen neuer Genossenschaftsanteile von bis zu maximal 25.000 Euro anstatt wie bisher maximal 50.000 Euro entgegen (siehe unsere Analyse aus dem März).
  • Die Evangelische Bank dampft ihr Girokonto-Angebot von drei Varianten auf nur noch ein Kernmodell zusammen, das ab 1. Juli mit 7,95 Euro bepreist wird und im Wesentlichen aus den Leistungen des bisherigen Online-Modells (2,95 Euro/Monat) bzw. Komfort-Modells (4,95 Euro) besteht. Eigenwillig: 1.) Ein gültiges Preis- und Leistungsverzeichnis stellt die Bank online nur Kunden unter Angabe ihrer Kontonummer zur Verfügung; und 2.) In der Begründung zum neuen Modell schlüsselt die Bank auf, warum genau sie jetzt knapp 8 Euro verlange: 4,75 Euro koste sie alleine die Girokonto-Infrastruktur pro Monat, ein Euro die Girocard, weitere 2 Euro eine (!) Abhebung.

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