Partner-Podcast

Der Datenschutz-Fall von Hannover – und die Folgen für Banken und Fintechs

Vermutlich ist diese Nachricht hier (sie fiel mitten in die Ferienzeit) vielen durchgerutscht: Ende Juli brummte die niedersächsische Datenschutzbehörde der Hannoverschen Volksbank eine Geldbuße von 900.000 Euro auf. Weil das Institut Kundendaten ausgewertet und Schufa-Daten genutzt hatte, um die Werbeansprache der Kundinnen und Kunden zu verbessern: Wen erreicht man (nur) per Brief – wen auch via E-Mail?

Erst so langsam wird deutlich, was da eigentlich passiert zu sein scheint:

  • Bei den 900.000 Euro handelt es sich um das höchste jemals gegen eine Bank hierzulande verhängte Bußgeld wegen eines Datenschutz-Verstoßes
  • Einiges deutet darauf hin, dass hier ein Exempel statuiert werden sollte. Denn: Nach Informationen von Finanz-Szene sollen die Landesdatenschutzbehörden untereinander im Austausch sein, um genau solchen Verstößen wie in Hannover ein Ende zu setzen
  • Im Kern geht es um die Frage, ob der Kunde aktiv der Datennutzung zustimmen muss – und der Hinweis auf das simple Widerspruchsrecht eben nicht ausreicht – eine Parallele zum berühmt-berüchtigten BGH-Gebührenurteil.

Wie also weiter von hier? Kommt sie noch, die große Daten-Offensive der Banken und Fintechs, von denen noch vor Jahren allenthalben die Rede war (Spoiler: Nein, die läuft längst, wenn auch im Hintergrund)? Drohen nun auch anderen Akteuren heftige Bußgelder? Und wie steht eigentlich der Regulierer zum Thema Datenschutz bei Banken und Fintechs?

All das klären wir in unserem heutigen Partner-Podcast mit Prof. Andreas Walter, Leiter der Praxisgruppe Banking & Finance bei Schalast Law | Tax

Auf geht’s:


* Schalast Law | Tax gehört zu den „Premium-Partnern“ von Finanz-Szene.de. Mehr zum Partner-Modell erfahren Sie hier

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