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DKB-App kommt erst 2023. Plus: weitere Produkt-Schnipsel

Bald? Irgendwann! DKB-App verzögert sich weiter

Dass “Soon” im Falle der DKB nicht unbedingt “Bald “heißt, sondern eher so was die “Irgendwann mal”, ist ja hinlänglich bekannt (siehe unser nun auch schon wieder fast anderthalb Jahres altes Stück “Wie die neue und erste ‘richtige’ DKB-App aussehen könnte”). Jedenfalls: Wie es jetzt aussieht, scheint sich der Start der vollständigen “Native App” der zweitgrößten deutschen Privatbank sogar bis 2023 verzögern – und das, nachdem die BayernLB-Tochter im Frühjahr 2019 hatte wissen lassen, die neue Anwendung werde soon kommen.

Stattdessen heißt es nun in einer Antwort des DKB-Supports auf eine Kundenanfrage bei Twitter: “Alle Features werden wir erst nächstes Jahr dort rein bekommen.” Das heißt, jedenfalls, wenn wir es richtig verstehen: Die im vergangenen August eingeläutete Beta-Phase (siehe unser Stück -> “Silent Release”: DKB startet Beta-Version der neuen App) dauert vorerst weiter an. Warum auch nicht?


Weitere Produkt-Schnipsel der Woche:

  • Das auch hierzulande aktive britische Kreditkarten-Fintech Curve stellt sein Preismodell komplett um: In der kostenlosen Basis-Version sind künftig nur noch zwei statt bisher fünf Karten anderer Banken erlaubt. Bei drei bis fünf Karten werden 4,99 Euro pro Monat fällig, eine unlimitierte Anzahl eigener Karten kosten 9,99 Euro.
  • Die Berliner Neobank Vivid Money nutzt künftig – wie bisher auch schon N26 – das Netzwerk von Viafintech (Ex-Barzahlen) für Cash-Einzahlungen. Angeschlossen sind rund 12.500 Filialen unter anderem von DM, Rewe, Penny und Rossmann.
  • Die ING Diba macht offenbar Ernst mit der Jagd auf Einlagen (siehe unser Stück -> Warum die Zins-Entscheidung der ING Diba die ganze Branche aufwühlt): Nicht nur, dass zum heutigen 1. Juli die Verwahrentgelte für Privatkunden bei maximal 500.000 Euro je Konto entfallen – darüber hinaus können Kunden nun auch wieder bis zu drei “Extra-Konten” (also Tagesgeldkonten) eröffnen, woraus sich ein rechnerischer Freibetrag von mindestens 1,5 Mio. Euro ergibt.
  • Was die Abschaffung der Verwahrentgelte angeht, ziehen jetzt zahlreiche Genobanken und Sparkassen nach: So streichen sowohl die Sparkasse Hanau als auch die Sparda Hamburg kurzfristig bereits zum 1. Juli alle Negativzinsen auf Girokonten und Tagesgelder, die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen tut dies zum 15. Juli. Laut “FAZ” haben auch die VR-Banken Rhein-Neckar und Mittelfranken West, die Volksbanken Bremerhaven-Cuxland, Hameln-Stadthagen, Schwarzwald-Donau-Neckar und Thü­ringen Mitte ein Ende der Negativzinsen angekündigt. Die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee (die 2016 eine gewisse Prominenz erlangte, weil sie als erste Bank überhaupt Negativzinsen von Privatkunden verlangte) will diese ebenfalls abschaffen – aber zumindest warten, bis die EZB wiederum selbst die Negativzinsen abschafft, was im Spätsommer der Fall sein dürfte.
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