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Ist da draußen ein KI-Booster im Anmarsch, der den Banken so richtig weh tut?

Die Deutsche Bank? Minus 10% über die letzten zwei Wochen. Die Commerzbank? Minus 6% über die letzten zwei Wochen. Der Euro Stoxx Banks? Minus 7% über die letzten zwei Wochen. Huch, was’n da los??? Okay, vielleicht einfach nur Gewinnmitnahmen. Wer wollte es den Investoren verdenken. Schließlich haben sich die Aktienkurse von Deutsche Bank und Commerzbank allein zwischen Anfang 2024 und Ende 2025 grob verdreifacht. Irgendwann ist dann halt auch mal gut (siehe letzte Woche unseren hilflosen Versuch, die knurrige Börsenreaktion auf die formidablen Coba-Zahlen zu erklären).

Also, Knopf dran und weiter zum nächsten Thema? Eigentlich ja. Und uneigentlich???

Uneigentlich wollen wir Sie heute Morgen zumindest mal darauf hingewiesen haben, dass da draußen dieser Tage noch ein alternativer, deutlich steilerer Erklärungsansatz kursiert. Dazu muss man nun wiederum wissen, dass in letzten Monaten verschiedene Analysten-Studien publiziert wurden (unter anderem von Goldman Sachs und UBS), die allesamt darauf hinausliefen, dass die Bankenbranche zu jenen Industrien gehört, die von der KI-Revolution besonders stark profitieren (gemeint war natürlich die Eigentümersicht; was das alles für die Belegschaft bedeutet, ist eine ganz andere Geschichte). Die Argumentation: Je höher, erstens, die Arbeitskosten und je höher, zweitens, das Automatisierungspotenzial – desto geiler lassen sich durch KI-Einsatz die Kosten herunterfahren. Es gibt dazu beispielsweise ein zweiachsiges Streudiagramm von Goldman Sachs, wo ganz links unten „Staples Retail“ steht (also eher kein KI-Profiteur) und ganz rechts oben „Banks“ (also voll der KI-Profiteur).

Jedenfalls, wie gesagt – genau das war das KI-Narrativ der letzten Monate. Das KI-Narrativ der letzten Tage allerdings ist, bezogen auf die Bankenbranche, plötzlich ein ganz anderes.

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