Kurz gebloggt

PSD2: Sparkassen müssen alte Schnittstellen offenhalten

2. April 2020

Von Heinz-Roger Dohms

Eines der Themen, die im Zuge von Corona irgendwie in Vergessenheit geraten, ist die PSD2. Dabei endet am 6. April bei den Sparkassen die dreimonatige „Marktbewährungs-Phase“. Was bedeutet: Wenn die Bafin will, kann sie den Kommunalinstituten von da an erlauben, ihre alten Schnittstellen abzuklemmen, um die regulierten „Third Party Provider“ (also etwa BANKSapi, finAPI oder Fintecsystems) stattdessen auf die „XS2A“ genannte PSD2-Schnittstelle zu zwingen. Frage: Wird die Bafin dies tun?

Antwort: Nein. Zwar hat sich die neue Sparkassen-Schnittstelle nach allgemeiner Einschätzung seit Januar vernünftig geschlagen. Allerdings wollen die Aufseher nach unseren Informationen die Ergebnisse der dreimonatigen Bewährungsphase jetzt erst einmal in aller Ruhe evaluieren. Heißt: Bis das PSD2-Zeitalter so richtig beginnt, dürften nochmals ein paar Wochen ins Land ziehen.


Hinweis: Wir haben noch ein paar Snippets zur PSD2, schaffen’s aber irgendwie nicht, das mal vernünftig aufzuschreiben. Kommt dann am Montag!

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