Sparkassen-Broker wechselt von der HSBC zur dwp Bank

8. Oktober 2021

Von Christian Kirchner

Es ist ruhig ist es geworden um den Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe. Dabei hat der Wertpapier-Boom auch den S Broker erfasst. Im abgelaufenen Jahr stieg die Kundenzahl um 20% auf 172.000, die Zahl der Transaktionen gar um 95% auf 3,5 Millionen, woraus sich die gar nicht so schlecht Zahl von 20 Trades pro Kunde und Jahr errechnet.

Die Abwicklung dieser Transaktionen indes übernimmt nicht länger die deutsche HSBC Transaction Services – sondern die dwp Bank, wie aus Kundenschreiben hervorgeht. Am Wochenende des 30./31. Oktober erfolgt die große Umstellung mit zweitägiger Offline-Zeit.

Das ist in zweierlei Hinsicht interessant: HSBC verlor kürzlich bereits das Sino-Abwicklungsmandat an Baader (siehe hier), und die Commerzbank-Transaktionen kamen entgegen der ursprünglichen Planungen nie, wobei die Düsseldorfer dies gemessen am Mega-Boom mit den Trade-Republic-Abwicklungen operativ sicher verschmerzen können.

Für die dwp Bank (die zur Hälfte den Sparkassen und zur Hälfte den Genobanken gehört) ist ist die Gewinnung des S Brokers ein dringend notwendiger Erfolg – zumal nachdem die partiell sparkasseneigene DKB bei ihrem kürzlich gelaunchten Robo Advisor der Baader Bank den Vorzug gegeben hat.

Sparkassen: Der S Broker wird zum Krisenfall

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