von Christian Kirchner, 2. Juli 2026
Am 16. Juni, liebe Leserinnen und Leser, begrüßten wir Sie an dieser Stelle mit der Exklusiv-Recherche, dass Trade Republic „an einer Generalüberholung seines Handels-Setups arbeitet“. Nun, zwei Wochen später (und damit pünktlich zum Inkrafttreten des „Payment for Order Flow“-Verbots), wird die Sache offiziell. So verkündet Trade Republic, wie Finanz-Szene vorab erfahren hat, am heutigen Donnerstag die Einführung einer „vollständig neuen Handelstechnologie“.
Diese soll den Berliner Neobroker zum einen in die Lage versetzen, die Handelsaufträge seiner Kunden als „Market Maker“ selber abzuwickeln – also das, was im Fachjargon „Internalisierung“ genannt wird und worüber wir Mitte Juni exklusiv berichtet hatten. Allerdings ist dies noch nicht alles. Denn darüber hinaus wird Trade Republic in Zukunft noch einen zweiten Orderweg anbieten, der die Kunden (wenn die das denn möchten) zu einer von insgesamt 30 internationalen Börsen führen wird, von Xetra bis Euronext, von der NYSE bis zur Nasdaq. Während der interne Orderweg mit 1 Euro je Trade bepreist wird (so viel zahlen die Kunden heute ja auch schon), soll das Routing zum externen Handelsplatz mit 2 Euro je Order zu Buche schlagen (was freilich immer noch weniger ist als bei den meisten Online-Brokern).
Erfahren Sie hier, warum die Neuerungen so einschneidend sind, was das alles für den langjährigen Exklusivpartner (also für Lang & Schwarz) bedeutet, was das Trade-Republic-Setup jetzt noch vom Scalable-Capital-Setup unterscheidet und wie die Berliner mit dem neuen Modell die Verluste aus dem „Payment for Order Flow“-Verbot ausgleichen wollen:
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