Exklusiv: Finnen-Fintech Holvi baut Deutschland-Präsenz aus

20. September 2017

Von Heinz-Roger Dohms

Das finnische Fintech Holvi – eine Art N26 für Selbständige und Geschäftskunden – will sein kleines Berliner Büro zu einer richtigen Deutschland-Dependance ausbauen. „Wir planen, die Mitarbeiterzahl bis Jahresende von zuletzt zwei auf zehn Mitarbeiter zu erhöhen“, erklärte CEO Antti-Jussi Suominen gegenüber Finanz-Szene.de. Damit begibt sich  das skandinavische Startup in direkte Konkurrenz zum Berliner Fintech Kontist, das mehr oder weniger auf die gleiche Klientel zielt. Was den Kontist-Leuten zu denken geben sollte: Letztes Jahr war die spanische Großbank BBVA dick bei Holvi eingestiegen. Entsprechend tief dürften die Taschen der Finnen sein.

Was Suominen sonst noch zu seinen Deutschland-Plänen verraten hat? Finanz-Szene.de fasst die wichtigsten Aussagen zusammen:

  • „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren das Fundament für unseren Erfolg in Deutschland geschaffen und sind jetzt bereit, den nächsten Schritt zu machen. Gerade für die letzten Monate verzeichnen wir einen starken Anstieg an Neukunden, von denen rund 80 Prozent aus Deutschland und Österreich kommen – es gibt aber noch Platz für Wachstum. In den nächsten Jahren wollen wir Holvi zum führenden Financial Hub für Freelancer und Selbstständige ausbauen.“
  • „Deutschland ist ein wichtiger Markt für Holvi. Sieht man sich die Entwicklung des letzten Jahrzehnts in Deutschland an, so ist die Anzahl der Selbständigen im Vergleich zu den Arbeitnehmern überproportional gestiegen und beläuft sich auf über fünf Millionen.“

 

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