Wirecard rudert im Streit mit der „Financial Times“ ein Stück zurück

22. Februar 2019

Von Heinz-Roger Dohms

Mmhh, hatte es vor zwei Wochen nicht geheißen, Wirecard gehe „rechtlich gegen (die) FT und (ihre) unethische Berichterstattung vor„. Und nun? In einem Interview, dass Vorstandschef Markus Braun der „FAZ“ (Paywall) gegeben hat, liest sich das heute Morgen dann doch ein wenig anders. Frage der Kollegen: „Gehen Sie gerichtlich gegen die ‚Financial Times‘ vor […]?“ – Antwort Markus Braun: „Wir prüfen, ob die Form der Berichterstattung angemessen war, gerade im Hinblick darauf, wie wir gegen die Verleumdung von Mitarbeitern vorgehen können.“ – Man prüft bloß? –

Und auch das „Nichts an dem heute veröffentlichten Artikel ist wahr“-Diktum (es war bezogen auf den dritten der drei inkriminierenden „FT“-Berichte …) wird in dem Interview heute Morgen zumindest nicht explizit wiederholt. Stattdessen sagt Braun an einer Stelle: „Wir müssen untersuchen, ob die Darstellung in den Artikeln stark übertrieben war.“ Das kommt jetzt doch überraschend! Oder vielleicht ja auch nicht …

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