Exklusiv

Britischer N26-Rivale Revolut fährt Marketing drastisch runter

14. Mai 2020

Von Heinz-Roger Dohms

Wenn wir dieser Tage mit Argusaugen auf die Berliner Challenger-Bank N26 schauen (Rückzug aus UK, Kurzarbeit in Deutschland, Entlassungen in den USA …) – dann sollte man das Ganze immer ins Perspektive zu dem setzen, was beim großen Londoner Rivalen Revolut los ist.

Von den diversen Abgängen auf Management-Ebene hatten wir Ihnen ja schon erzählt; zudem wurde am Montag bekannt, dass vor dem Hintergrund der Corona-Krise rund 60 Mitarbeiter gehen müssen (siehe den Bericht unserer britischen Kollegen von „Financial News“). Nach Finanz-Szene.de-Informationen gehen die Sparmaßnahmen indes noch weiter.

So wurden diese Woche in diversen europäischen Ländern (darunter Deutschland) Affiliate-Programme zur Neukunden-Gewinnung bis auf weiteres ausgesetzt. „Der Fokus gilt jetzt den Bestandskunden“, sagt ein Insider.

Revolut wollte sich gestern auf Finanz-Szene.de-Anfrage nicht äußern. Allerdings werden die Vorgänge im Umfeld des Fintechs bestätigt: Im Rahmen eine breiten Kostensenkungs-Programms würde für den Moment auch die Marketing-Aufwendungen heruntergefahren, heißt es.

NEWSLETTER

Deutschlands führender Banken-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Share

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing