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Das war diese Woche (sonst noch) in der Fintech-Branche los

7. Mai 2021

30. April – 6. Mai: Das nächste N26-Baby, Niiio, Bunq, EstateGuru

Exklusiv: Berlin hat mal wieder ein neues Fintech, es heißt Finmid (danke an unseren Recherche-Partner „Startupdetector“ für den Fund), wurde gegründet von den N26-Urgesteinen Max Schertel und Alexander Talkanitsa – und zu den ersten Investoren gehören Earlybird und N26-Co-CEO Max Tayenthal. Allzu viele Details wollen die Gründer über das neue Startup noch nicht verraten. Was sich aber sagen lässt: Das junge Team arbeitet an einem einen Service für Software-Firmen, diese sollen über eine Schnittstelle Finanzprodukte in ihrem Angebot integrieren können.

Das börsengelistete Görlitzer B2B-Fintech Niiio hat vorläufige Zahlen für 2020 vorgelegt – und die klingen, ohne dass wir es uns näher angeschaut hätten, einigermaßen okay. Umsatz? Plus 12% auf 2,3 Mio. Euro. Ebitda? Plus-minus Null, nachdem im Vorjahr ein Verlust in Höhe von 600.000 Euro angefallen war.

Die auch hierzulande aktive niederländische Challenger-Bank Bunq bietet hiesigen Neukunden neuerdings eine deutsche IBAN an; für Bestandskunden gilt dies allerdings nicht.

Die Berliner Finanzierungs-Plattform EstateGuru haben von Crowd-Investoren weitere 580.000 Euro Funding erhalten

 



Und hier die älteren Fintech-Snippets:

Das größte deutsche und das größte semi-deutsche Fintech kooperieren miteinander: N26 wird seinen Business-Kunden künftig die Mini-Terminals von SumUp empfehlen und dafür (vermuten wir jedenfalls) irgendeine Form von Vertriebsprovisionen kassieren.

Zwei Insurtech-Schnipsel aus dieser Woche: Rockets Versicherungs-Startup InsureQ hat 5 Mio. Euro erhalten (siehe den Bericht bei Finance Forward); und die HDI-Versicherung beteiligt sich in ungenannter, aber vermutlich mindestens siebenstelliger Höhe an Clearcover, einem ziemlich großen (siehe diesen Artikel hier bei „Fintech Futures“) digitalen Kfz-Versicherer Clearcover aus den USA.

Gini, dank seiner wegweisenden Fotoüberweisungs-Technologie einst ein Pionier unter Deutschlands B2B-Fintechs, kommt endlich (mal wieder?) mit einem neuen Produkt auf den Markt. Es nennt sich Gini Pay Connect und ermöglicht es, in Drittanbieter-Apps hochgeladene Rechnungs-Dokumente mit der eigenen Bank-App zu verknüpfen (oder so ähnlich).

Und ein kleines Update zu Circula, dem Herausforderer von ausländischen Fintechs wie Pleo oder Spendesk (sprich: Diese ganzen Abrechnungs-Player …): Die Berliner haben jetzt mehr als 500 Kunden, darunter neuerdings die Solarisbank.

Uuuuuund – falls noch irgendwer frische Ravioli braucht, diese aber partout nicht auf herkömmliche Weise bezahlen möchte: Laut „Lebensmittel-Zeitung“ startet Lidl am heutigen Freitag auch in Deutschland mit Lidl Pay.

Der deutsch-luxemburgische Wertpapiergeschäft-Digitalisierer Investify Tech hat eine weitere Bank als Kunden gewonnen, nämlich die Bank für Sozialwirtschaft.

Bei Quirion, dem Robo-Advisor der Berliner Quirin-Bank, können Kunden in Zukunft ihr  Bankkonto mit der Anlageplattform verbinden. Das entsprechende Tool kommt vom Münchner Schnittstellen-Spezialisten BANKSapi.

Ein weiterer hiesiger API-Anbieter, nämlich FintecSystems, hat diese Woche einen Einblick in seine österreichische Kundendatei gegeben. Mit dabei: die Erste Bank, die Austrian Anadi Bank, seit neuestem Sberbank Europe und das Fintech Cashpresso.

Das auf Bonitätsbewertungen für Endkunden spezialisierte Berliner Bonify (hier, wie das Geschäftsmodell im Kern funktioniert) vertieft die Zusammenarbeit mit Finleap Connect. Dabei geht es um Widgets im Bonify-Frontend, die in Zukunft direkt von dem ebenfalls in Berlin ansässigen B2B-Spezialisten kommen sollen.

Das Berliner Kassensystem-Fintech Orderbird (das wir ja unlängst lang und breit gewürdigt hatten) spielt mit dem Gedanken, sich (regulatorisch) zur Bank weiterzuentwickeln. Nicht heute und morgen. Aber irgendwann mal. Gründerszene

Warum verschickt, wenn ein neues deutsches Fintech an den Start geht, dieses Fintech die entsprechende Pressemitteilung eigentlich nicht selber – sondern warum macht das Mastercard (um sich in besagter Mitteilung dann gleich zehnmal selber zu erwähnen …)? Umfasst der unersättliche Wertschöpfungsketten-Anspruch der Kreditkarten-Riesen jetzt sogar schon das Versenden von PR-Meldungen anderer Unternehmen?

… Wie auch immer: Das Hamburger Fintech Pockid, eine Art N26 für Teenager, geht im April nun endlich an den Start (geplant war der Launch schon viel früher, doch als Whitelabel-Partner war dummerweise Wirecard Bank vorgesehen gewesen …). Jugendliche können mit Pockid ein Konto eröffnen und eine App nutzen, die ihre Einnahmen und Ausgaben analysiert. Zudem erhalten die jungen Nutzer eine Debitcard zum Shoppen, und diese Debitcard kommt, aha!, von Mastercard …

… wie aus der weiter oben bereits erwähnten Mastercard-Pressemitteilung hervorgeht. Interessant hieran ist nun: Die meisten anderen deutschen Challenger-Banken (N26 außen vor) setzen ja mittlerweile auf Visa, nicht (mehr) auf Mastercard. Was damit zusammenhängen dürfte, dass all diese Challenger-Banken (Penta, Kontist, Tomorrow, Vivid …) auf dem lizenzrechtlichen Unterbau der Solarisbank gründen und die Solarisbank ja  eng mit Visa verbandelt ist. Womit wir nun wiederum bei der Frage angelangt wären, wer diesbezüglich hinter Pockid steht. Antwort: ein Whitelabel-Spezialist namens PPS (ehemals PrePay Solutions). Ist das so was Ähnliches wie die Solarisbank? Nicht ganz. Wenn wir es richtig verstehen, verfügt PPS nämlich lediglich über eine E-Money-Lizenz, nicht über eine Banklizenz. Was aber kein Problem sei, wie uns Pockid-Gründer Jes Hennig auf Nachfrage erläuterte: „Wenn man ’simple‘ Zahlungskonten anbietet, reicht eine E-Geld Lizenz meistens aus. Eine Banklizenz wird gebraucht, wenn z.B.“ noch eine Kreditlinie oder Zinsen auf Einlagen angeboten werden soll“ – was im Umkehrschluss bei Pockid also nicht zur Angebotspalette gehört.

25 Mio. Euro für Kölner Fintech: Nichts gegen das Trading-Startup Nextmarkets – aber bislang war der Status der Rheinländer dann doch eher der eines Nischenplayers. Verfolgt man beispielsweise die Entwicklung der Mitarbeiterzahl bei Linkedin, so lag diese im September 2020 (da waren es 23) sogar noch unter der aus dem März 2019 (da waren es 29) – erst danach ging es plötzlich nach oben, nämlich auf zuletzt 35. Warum es plötzlich nach oben ging, das hat Nextmarkets nun am gestrigen Donnerstag verraten. Das Kölner Fintech hat nämlich über die letzten Monate bei Investoren erstaunliche 25 Mio. Euro eingesammelt (zwar zu einer bescheidenen Bewertung von 58 Mio. Euro, wie „Finance Fwd“vorrechnete, aber das soll den Erfolg nicht schmälern). Es zeigt sich: Wer als Fintech was mit App und Trading macht, der kann momentan kaum anders, als bei Investoren hoch im Kurs zu stehen. Das gilt für die „klassischen“ Neobroker. Aber eben auch auch für einen Player wie Nextmarkets, der bislang (jedenfalls nach unserer Wahrnehmung) eher für Spielarten wie „Contracts for Difference“ als für normale Aktieninvestments stand.

Das 2019 gegründete Hamburger Fintech Etvas, von dem wir – ehrlich gesagt – noch nie etwas gehört hatten, hat ein (mutmaßlich niedriges) siebenstelliges Funding eingeheimst. Die Schar der Investoren liest sich gut, zählen dazu doch der Main Incubator der Commerzbank, der High-Tech Gründerfonds, die Sparkasse Bremen und der Frühphasen-Geldgeber Plug and Play.

Wir bleiben in Hamburg: Das Factoring-Startup Flex Payment, das in Hoch-Zeiten starkes Umsatzwachstum und rund 50 Mitarbeiter verzeichnen konnte, hat Insolvenz angemeldet. Platt gesagt blieben zuletzt erst die Kunden und dann auch die Geldgeber aus. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist dennoch optimistisch, einen Käufer zu finden, so „Finance Fwd“

Das milliardenschwere Berliner Ur-Fintech Hypoport hat eine eigene Einheit gegründet, die sich künftig ausschließlich um „strategische Partnerschaften“ mit Startups kümmern soll … – und die zu diesem Zwecke gleich mal in ein Schweizer Insurtech-Startup namens Hevengo investiert. Pikanterie am Rande: Gegründet wurde Hevengo von den früheren Wefox-Mitarbeitern Vedran Pranjic, Benedikt Andreas und Felix Huemer. Und Wefox? Genau: Ist das Unternehmen, dass der Hypoport-Chef nun überhaupt nicht mag, siehe diese olle Kamelle hier …

Wenn Slabke über Wefox lästert. Protokoll einer Fintech-Fehde

Exklusiv: Eines der spannendsten deutschen Kredit-Fintechs, nämlich Billie, hat diese Woche seinen 2019er-Zahlen veröffentlich. Und bevor wir Billie-Gründer Christian Grobe gleich noch zu Wort kommen lassen, was denn im Corona-Jahr 2020 so los war, zeigen wir Ihnen erst einmal anhand der 2019er-GuV, wie rasant sich der Berliner Factoring-Spezialist vor der Pandemie entwickelt hatte …

in Mio. Euro 2019 2018
1. Zinserträge aus    
Kredit- und Geldmarktgeschäften 4,68 1,21
2. Zinsaufwendungen 0,85 0,3
3. Provisions-Aufwendungen 0,07 0,01
4. Sonstige betriebliche Erträge 0,06 0,04
5. Allgemeine Verwaltungs-Aufwendungen    
a) Personalaufwand    
aa) Löhne und Gehälter 3,72 1,85
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 0,74 0,34
b) Andere Verwaltungs-Aufwendungen 2,71 1,29
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 0,04 0,04
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,04 0,04
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen im Kreditgeschäft 1,33 0,55
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -4,78 -3,13
10. Jahresfehlbetrag -4,78 -3,13
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -4,93 -1,83
12. Bilanzverlust -9,73 -4,96

und 2020? Bis zum Beginn der Corona-Krise man sei Billie weiterhin stark gewachsen, alles nach Plan gelaufen, sagte uns Grobe gestern. „Der März war sogar der beste Monat in unserer Geschichte.“ In den folgenden Monaten sei das Geschäft jedoch um rund ein Drittel eingekracht – und zwar (in unseren eigenen Worten ausgedrückt) aus zwei Gründen: 1.) Von den Bestandskunden kam weniger Geschäft; 2.) Bei viele (potenziellen) Neukunden lehnte man die Finanzierungsanfragen aufgrund zu hoher Risiken lieber ab. Grobes Fazit: Das Risikomodell habe ich in der Krise bewährt, im November und Dezember sei Billie wieder stark gewachsen, in diesem Jahr wolle man an das starke Wachstum von 2019 anknüpfen.

Exklusiv: Das auf Bancassurance-Modelle spezialisierte Kölner Insurtech Moneymeets scheint im Sparkassen-Sektor einen zweiten Referenzkunden gewonnen zu haben, nämlich die Sparkasse Wuppertal, siehe unsere Sparkassen-Snippets aus dieser Woche

Und zwei deutsch-österreichische Kooperationen aus dieser Woche: Das Wiener Fintech Credi2 steht als B2B-Partner hinter „Finance A Bike“, einem neuen Angebot von VW Financial Services; und der deutsche API-Spezialist FintecSystems wagt sich als B2B-Partner des österreichischen Exporo-Pendants „Dagobertinvest“ in die Immo-Finanzierungs-Ecke

Das auf Reisekosten-Abrechnungen und mittlerweile auch auf Spesenkosten-Abrechnungen spezialisierte Hamburger* Semi-Fintech Circula hat von Wenvest Capital und seinen Alt-Investoren Capnamic Ventures und Main Incubator (also vom Frühphasen-VC der Commerzbank) insgesamt 4,3 Mio. Euro erhalten, berichtete Gründerszene diese Woche. Bevor es zu Verwechslungen kommt: Circula ist nicht Circular. Letzteres ist das estnische (nicht: ethische) Finanz-Startup, in das besagter Main Incubator neulich erst investiert hatte.*

*Korrektur, Freitag 12. Februar, 10.10 Uhr: Oh Gott, was haben wir da für einen Schmarrn zusammengeschrieben letzte Nacht.  Also, Circula sitzt nicht in Hamburg, sondern in Berlin. Und Circular heißt gar nicht Circular, sondern ist ein „Circular Economy Startup“ namens „Fairown“, was wir (siehe weiter unten) vor 2-3 Wochen noch ziemlich korrekt auch so berichtet hatten. So weit ist es also schon gekommen. Die Finanz-Szene.de-Redaktion hauch ein peinlich berührtes „Sorry“. Und ein Dankeschön an den Leser B. für den Hinweis.

Die Allianz (bzw. deren Digital-Tochter Allianz X) tätigt auch weiterhin Fintech-Investments in Größenordnungen, die den deutschen Banken völlig fremd sind. Diese Woche ging es um: 34,5 Mio. Mio. Euro für Purpose Financial, ein kanadisches Startup, das eine digitale Plattform für Finanzberater entwickelt hat.

Ein weiteres hierzulande tätiges Business-Banking-Fintech setzt beim Tages- und Festgeld auf einer Kooperation mit dem Berliner Einlagen-Broker Raisin, nämlich Qonto (zur Erinnerung: Mit Penta war Raisin neulich ein ähnliches, wenn nicht sogar identisches Bündnis eingegangen).

Exklusiv –  Kapilendo schließt Büros in Frankfurt und München: Die Berliner Kapilendo AG machte in den zurückliegenden anderthalb Jahren einen fast schon überaktiven Eindruck. Der Kauf von Wevest im September 2019. Der damit verbundene Teil-Pivot zur KMU-Banking-Plattform. Die Partnerschaft mit Finleap im November 2019. Die „Ökosystem Liquidität“-Initiative im März 2020. Das 3-Mio.-Euro-Funding im April 2020. Das Varengold-KfW-Schnellkredit-Angebot im Sommer 2020. Der Start eines Krypto-Fonds im Januar … Bisweilen geht es dann aber auch mal einen Schritt zurück. So kündigte das Startup neulich (wir haben davon leider erst dieser Tage Wind bekommen …) eher kleinlaut im einem Schreiben an Geschäftspartner mit: Aus „strategischen Gründen“ haben man beschlossen, die Ressourcen wieder „zentral zu bündeln“ und die Standorte München und Frankfurt künftig „nicht mehr persönlich zu besetzen“.

Ein kurzer Blick in die dieser Tage veröffentlichten 2019er-Zahlen von Scalable Capital: Rauf ging es bei den Umsatzerlösen, um 35% auf 7,1 Mio. Euro – das allerdings bei einem Jahresfehlbetrag von 7,7 Mio. Euro, der den Konzernbilanzverlust auf 30,3 Mio. Euro anschwellen ließ. Und wie sah es bei Deutschlands führendem Robo Advisor mit den „Assets under Management“ aus? „Gegen Ende des Jahres erreichte das verwaltete Kundenvermögen erstmals die 2-Milliarden-Euro Marke“, heißt es in dem Bericht. Aber wie gesagt, das war Ende 2019. Dieser Tage. Aktuell dürfte Scalable Capital die 3-Mrd.-Euro-Marke durchstoßen haben …

Dass die Raisin Bank jetzt als hiesiger Servicing-Anbieter für das italienische Fintech Scalapay auftritt, werden viele von Ihnen mitbekommen haben, liebe Leserinnen und Leser. Uns sind die Berliner (die bekanntlich zu Raisin/Weltsparen gehören …) dieser Tage aber auch noch im einem leicht anderen Kontext untergekommen – allerdings erinnern wir partout nicht mehr, was es war (es war nichts, was sich eben mal googeln lässt). Jedenfalls, auch da dachten wir: Oh, das macht die Raisin Bank? Und ist die Raisin Bank jetzt die Solarisbank light?

Der erst vor zwei Jahren gegründete Stuttgarter KMU-Finanzierungs-Spezialist Finmatch (das müssten die sein, die zu GFT gehören oder wenigstens von GFT aufgebaut wurden, meiner wir zu erinnern) legt ein ordentliches Tempo vor und eröffnet bereits seinen vierten Standort. Auf Düsseldorf (im Oktober) und Frankfurt (im Januar) folgte Anfang Februar ein „neuer Standort in Koblenz“. Wobei das ein wenig geschummelt war, liebe Leute von Finmatch – ausweislich der Website sitzt der neue Kollege nämlich genau genommen in Andernach. Ein schönes Städtchen ein paar Kilometer nördlich, das sich nicht verstecken muss, es ist Heimat des größten deutschen Herstellers für Tischkicker sowie Geburtstort von Charles Bukowski (ja, des Charles Bukowski!) – aber es ist eben nicht Koblenz.

Das Berliner B2B-Fintech Finleap Connect hat diese Woche eine Partnerschaft mit dem italienischen Zahlungsdienstleister SIA verkündet. Es gehe darum, PSD2-konforme Lösungen „gegenseitig auf internationaler Ebene zu integrieren“

Das auch in Deutschland aktive französische Business-Banking-Fintech Qonto bietet seinen Kunden seit dieser Woche Apple Pay an (per Mail)

Das Berliner Bonitäts-Fintech Bonify hat einen Teil der Technologie des gescheiterten Check24-Herausforderers Joonko erworben. Konkret handelt es sich dabei um den digitalen Kreditantrag, wie das Unternehmen gegenüber „Finance Fwd“ verriet. Zum Kaufpreis wurde nichts bekannt

N26 hat dieser Tage diverse Updates in seine Apps und die Webversion integriert. Der Kollege von Mobiflip hat die Details

Das Berliner Business-Banking-Fintech Kontist und der deutsch-britische Mini-Terminal-Spezialist SumUp haben diese Woche eine Kooperation bekanntgegeben. So ganz sind wir aus der Pressemitteilung nicht schlau geworden, allerdings deuten wir das Ganze so, dass Kontist seine Kunden die Geräte von SumUp schmackhaft machen, und SumUp bei seiner Klientel umgekehrt für Kontist trommeln soll (per Mail)

Der Main Incubator, also der Frühphasen-VC der Commerzbank, hat wieder mal eines dieser mutmaßlich hoch sechsstelligen (oder niedrig siebenstelligen?) Investments getätigt, bei denen man nie so recht weiß, was man davon halten soll. Der Begünstigte diesmal: das (was es nicht alles gibt …) estnische“Circular Economy“-Startup Fairown Finance. Was das sein soll? Eine „Finanzierungsplattform für Abonnements und Zahlungsdienste“. Aha. (Mitteilung)

„Income“, eine estnische Peer-to-peer-Plattform für Konsumentenkredite, hat ihren Europa- (und also auch Deutschland-)Launch bekanntgegeben, wie uns eine eilfertige PR-Agentur wissen ließ. Für eine deutschsprachige Übersetzung der Website haben Zeit oder Geld allerdings noch nicht gereicht, so dass Income also einstweilen auf die englischsprachigen unter den kreditbenötigenden Konsumenten hierzulande zu setzen scheint. Viel Erfolg.

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