Exklusiv

Fintech-Bank Penta heimst weitere gut 4 Mio. Euro ein

6. Juli 2020

Von Heinz-Roger Dohms

Manchmal muss man auch Glück haben – wie die Berliner KMU-Mobile-Bank Penta. Die nämlich hatte sich, unmittelbar bevor die Corona-Krise begann, bei Holtzbrinck Ventures und anderen Investoren satte 18,5 Mio. Euro gesichert.

Indes: Letzten Endes sind Fundings natürlich keine Glückssache. Und so legt Penta jetzt einfach noch mal gut 4 Mio. Euro nach, wie Finanz-Szene.de von Unternehmen vorab erfahren hat. „Ich bin ein großer Fan dieser ‚Second Closings‘, weil dieses Konstrukt die Möglichkeit bietet, eine Runde unproblematisch zu erweitern und so mit neuen Investoren in Kontakt zu treten“, sagt Penta-Chef Marko Wenthin.

Tatsächlich findet sich unter den jetzigen Geldgebern in der Tat auch einer, den man im Berliner Fintech-Kontext bislang weniger auf dem Zettel hatte – der aber dafür in Frankfurter sehr bekannt ist. Nämlich der Multi-Investor Christian Angermayer, der über seinen „Presight Capital“-Fonds bei Penta einsteigt. In der Pressemitteilung, die Dienstagfrüh verschickt werden soll, lässt er sich wie folgt zitieren: „Wir suchen Unternehmen, die von talentierten und diversitären Management-Teams geführt werden, ein großes Wachstumspotential und ein vielversprechendes Geschäftsmodell haben.“

Neben Angermayer investieren der Risikokapital-Spezialist S7V und zwei Family Offices. An den 18,5 Mio. Euro hatten  sich neben Holtzbrinck auch die ABN Amro, VR Ventures sowie die Berliner Fintech-Schmiede Finleap beteiligt.

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